Frage von AnnaLena2501, 35

Nenne die Gründe dafür, warum sich das Christentum in den ersten Jahrhunderten im römischen Reich so schnell ausbreitete Bitte um Hilfe?

Antwort
von comhb3mpqy, 13

Die Menschen, die das Christentum verbreitet haben waren sehr fleißig. Außerdem haben Sie Gott vertraut und haben sich nicht davon abbringen lassen, trotz Verfolgung, Gefängnis und des Todes, das Christentum zu verbreiten.
Ich glaube auch, dass Gott dabei geholfen hat, das Christentum zu verbreiten.
Weitere Gründe, warum ich an Gott glaube findest du auf meinem Profil. :)

Antwort
von Flo834, 35

 zum Beispiel brachte das Christentum einige neue Ideen ins Reich, die das einfache Volk begeisterten. So waren erstmals alle Menschen (Mann&Frau, Arm&Reich, usw.) gleichgestellt. Zudem waren einige der ersten "Missionare" Menschen, die Jesus noch selbst miterlebt hatten und teilweise selbst Wunder vollbrachten, was die Menschen, denke ich, auch schnell überzeugt hat. Außerdem war es in dem Sinne "einfacher", dass es nur noch einen Gott gab, was den Menschen wahrscheinlich sehr praktisch erschienen ist.

Antwort
von salome77, 16
  • Mission: von Anfang an missionarische Ausrichtung erst zu den Juden, dann auch früh zu den Heiden; Christen als ethische Vorbilder
  • Martyrien: Festigung der Gemeinden nach innen; große Wirkung auf die nichtchristliche Umwelt (siehe Marc Aurel, der zwar beeindruckt ist, aber Martyrien als Selbstmord ablehnt)
  • Diakonie: Armen- und Krankenfürsorge, nicht nur auf Christen beschränkt (besonders gelobt bei Kaiser Julian, der den Christen sonst feindlich gegenübersteht)
  • Anteil am normalen Leben: Christen sonderten sich nicht ab (wie z.B. die Juden durch ihre Speisegebote) und waren in allen Schichten vorhanden icl. Armee, Verwaltung und nahmen zum Schrecken manches Bischofs auch am gesellschaftlichen Leben (Theater, Pferderennen usw.) teil.
  • attraktiv für Frauen: schon in den Paulus Briefen viele aktive Frauen, sie predigen, taufen und missionieren (Phoebe, Thekla usw.); jedoch werden sie bald in das Amt der Diakonisse zurückgedrängt. Sie spielen aber eine wichtige Missionsrolle in der Familie (siehe Konstantin, Augustinus usw.)
Kommentar von salome77 ,

Es fehlt noch die große Fähigkeit des Christentums zur Inkulturation bestehender Kulte, Vorstellungen und Philosophien (Solkult, Asklepios, Neuplatonismus)

Antwort
von 1988Ritter, 24

Dekadenz, Aristrokatie und Geldadel dominierten das römische Reich auf Kosten einer gewaltigen Mehrheit von einfachen Staatsbürgern (kommt mir jetzt irgendwie schon sehr zeitnah bekannt vor, aber egal). Das Christentum mit der Lehre des Heilsbringers und der Erlösung gestattete hierzu einen geistigen Ausweg. Hierbei handelte es sich um eine friedliche und religöse Revolution, die nicht einmal das römische Staatsgebilde angriff, aber die Menschen standhaft und voll Hoffnung machte.

Imponierend war dabei, die römische Herschaftsklasse versuchte zwar die christliche Gemeinde zu Handlungen, Unterstellungen und sogar durch Bestrafungen bis hin zum Tod zu provozieren, aber statt bekämpfbarer Aggressionen, erduldeten die christlichen Gemeinschaften alles in pazifistischer Hingabe zu den Lehren Jesus Christus. Das war neu, und entmachtete zugleich. Die Folge war dann, dass sich auch die Oberklasse der Gesellschaft dem Christentum zuwendete. 

Antwort
von WotansAuge, 19

Das Christentum war eine Religion für die Armen (verkaufe Alles und gib das Geld den Armen, der Größte unter euch sei jedermanns Diener, eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr, als dass ein Reicher in den Himmel kommt, Paulus: Geld ist der Ursprung allen Übels), und es gab schon immer mehr Arme als Reiche. Und die ersten Christen zahlten sage und schreibe 100% Steuern an die Gemeinde. Danach wurde das Geld wieder nach Bedürftigkeit verteilt. Auf Steuerhinterziehung stand die Todesstrafe. Man kann darüber in der Apostelgeschichte nachlesen, als ein Ehepaar einen Acker verkauft hat und nur 50% an die Gemeinde weiter geleitet hat. Petrus redete ihnen ins Gewissen, wobei Mann und Frau tot umfielen.

Damals gab es regelmäßig schwere Hungersnöte, in denen vor allem viele Kinder verhungerten. Aber durch die rigorose Steuerpolitik der Christen konnten die christlichen Familien die Notzeiten gut überstehen. Dadurch vermehrten sich die Christen sehr stark und bekamen durch ihr Vorbild und ihre Vorsorgepolitik starken Zulauf.  

Antwort
von earnest, 30

Schau bitte selbst, z.B. hier:

http://geschichtsverein-koengen.de/Christentum.htm

Auch Wiki ist hilfreich.

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