'Nein heißt Nein' Bewegung?

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7 Antworten

Ich bin der Meinung, daß die bestehenden Gesetze ausreichen.

Wenn eine Frau vergewaltigt wird, muss sie nun mal zur Beweissicherung zu einer Untersuchung. Unterlässt sie das, geht der Täter im schlimmsten Fall straffrei aus. Sind die Beweise gesichert, wird es auch eine Verurteilung geben.

So lange Frauen jedoch schweigen, kann ein wie auch immer verschärftes Gesetz sie auch nicht schützen.

Weiterhin gilt immer in dubio pro reo. Ist ein Täter nicht zweifelsfrei identifizierbar, haben wir eine starke Rechtsprechung, die in den allermeisten Fällen eine Verurteilung auf Verdacht verhindert.

Seitens der Politik wünsche ich mir eine Aufstockung des Personalbestands bei der Polizei und weiterhin wünsche ich mir mutigere Frauen.

Ersteres kann so ein Chaos wie in Köln verhindern, letzteres führt zur Verringerung der Dunkelziffern sexueller Gewalttaten.

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Selbstverständlich müssen die Gesetze auf diesem Gebiet sowie auf allen anderen Gebieten nicht zwangsläufig verschärft aber überarbeitet werden. Dies ist ein generelles Problem, das man leider nie lösen wird.

Aber das Problem liegt speziell in diesem Gebiet nicht so sehr an den Gesetzen, sondern ganz einfach daran solch eine Tat nachzuweisen. Auch ist es sehr schwierig eine Grenze zu ziehen, was noch ok ist und was jetzt als Belästigung gilt. Denn jeder empfindet das anders.

Klar gibt es eine ganze Reihe unstrittiger Fälle, die entsprechend auch hart bestraft werden müssen. Jedoch sind auch viele Fälle einfach auch schwer zu beurteilen.

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Solange viele Männer einfach nicht verstehen können oder wollen, das Frauen mit NEIN  auch wirklich NEIN  meinen, geht es nicht anders.

Manchmal glaube ich, das das wie mit den Autorasern ist,erst wenn der Führerschein weg ist kommen sie zur Vernunft.

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Kommentar von Lilo626
11.05.2016, 23:49

Nicht nur Männer können das nicht verstehen. Frauen sind nicht immer das Opfer sondern können auch Täter sein!!!

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Das Sexualstrafrecht muss erheblich verschärft und auf den Prüfstand gestellt werden. Meines Erachtens sind die Gesetzte, auch gerade wenn Jugendstrafrecht Anwendung findet, viel zu lasch. 

KaterKarlo2016

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Nö muss es nicht. An der ersten Gerichtsverhandlung hat man doch zB gesehen woran es scheitert: das Opfer hat den Täter nicht wiedererkannt - ansonsten wäre ein Urteil ja möglich gewesen 

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Man muss sie nicht verschärfen, nur härte durchgreifen

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Kommentar von LordPhantom
11.05.2016, 23:29

*härter

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Natürlich muss das Sexualstrafrecht in Deutschland endlich mal verschäft werden.

Wenn ein Mann beispielsweise einer Frau K.O-Tropfen ins Glas schüttet und sie dann vergewaltigt, gilt als strafmildernd, dass sie nicht ausdrücklich "Nein!" gesagt hat. Also "einvernehmlicher Sex" sieht für mich anders aus...

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