polarfuchs am 24.02.2008 um 7:33 Uhr
Beruflich bedingt, habe ich jahrelang mir nie genug Zeit zum Essen genommen. D.h. immer nur schnell in verkürzter Mittagspause etwas gegessen, unterwegs usw. Seit etwa einem dreiviertel Jahr habe ich dieses Verhalten komplett umgestellt und das Essen zu einem festen "Programmpunkt" im Tagesablauf gemacht und nehme mir ausreichend Zeit dafür. Zudem stelle ich fest, dass es auch der Körper dankbar auf- bzw. annimmt. Wie sieht es bei Euch aus?

Mir gefällt die Mentalität der Südländer,für die Essen ein Ritual ist.

für ne Leberkässemmel braucht man eh nicht lang :-)

Schmeckt dann doch auch irgendwie besser.

Ja, der Genuss ist dann doch viel grösser (und es ist auch gesünder).

das klapptr nicht immer.
miccy am 24. Februar 2008 08:36 -r

es geht nicht.

Leider esse ich meistens auf die Schnelle,weil ich schon wieder unterwegs bin.Oft vergesse ich auch den ganzen Tag lang das Essen.Aber am Wochenende nehme ich mir schon Zeit zum Essen(meistens).Dabei esse ich sehr gern gemütlich und genieße es. Ich glaube,ich muss da noch Einiges ändern. :-)

Ich tu mich inzwischen ausnehmend schwer, wenn ich mal schneller essen sollte... ich krieg´s einfach nicht mehr schnell runter. Außerdem bin ich hinterher Opfer von Sodbrennen oder Magenrumpeln... nee,nee,nee - die Zeit muß sein!
Außerdem wird man beim Langsamessen & Geniessen schneller satt. Wichtig wegen Hüftgold.

Habe die Gleichen Erfahrungen wie Du gemacht. Seit dem habe ich mer 'Spass' am essen, es geht mit besser und ich genieße es richtig, ach wenn ich dadurch immer als letzter fertig bin.

Meine Schichtarbeit ist häufig ein großes Hindernis für ein geregeltes und zeitintensives Essen.Nach einer Nachtschicht bin ich häufig zu müde für ein Frühstück.Auf Spätschicht fehlt mir häufig die Zeit für ein ausgiebiges Mittagsessen und zum Abendessen bin ich noch gar nicht zu Hause.Auf Frühschicht verpasse ich natürlich das Frühstück und die 15 min.Frühstückspause auf der Arbeit reichen nicht für ein gepflegtes Frühstück.
weil schnelles und hektisches Essen meiner Gesundheit nicht bekommt.

wenn ich Zeit hätte habe ich keinen Apetit und wenn ich Hunger habe keine Zeit. Desshalb versuche ich wenigstens am Abend venünftig zu Essen, was sich wiederum mit der Gesundheit nicht verträgt. hmmm, grübel

Als Franzose vom Dienst plane ich immer eine halbe Stunde für den Frühstück ein, Abends und am Wochenende kann das Essen auch länger dauern.
Da reden wir, meine Frau und ich, uns die Seele aus den Leib und genießen es richtig.
Zusammenessen ist ein sozialer Akt und ein vergnügen.

Essen soll Genuss sein und nicht störende Pflicht...Innerhalb der Familie finde ich es ganz wichtig, um sich in dem Alltagsstress nicht zu verlieren. Ausserdem empfinde ich Essen auch als Sinnlichkeit, es können pure Ergüsse für das Auge sein, wenn man sich die Mühe macht! Es ist immer toll für den Koch, wenn er "Oh" oder "Ah" hören darf und wenn es noch schmeckt, Perfekt!!! Dann wäre es wie ein Schlag in das Gesicht, wenn man es Hinunterschlingt. Ärgert mich oft, wenn ich Unterwegs sehe, wie manche das Essen in sich hineinschlingen. Da erscheinen die Personen, wie richtige Primaten, nicht jeder kann seinen Ursprung verleugnen. Auf den Genuss, so oft es geht!VG

Weil ich es wichtig für die Familie finde.

Ich koch gerne und da will ich das gekochte doch auch genießen.
Wenn ich grad im Streß bin und keine Zeit hab gibts auch mal nur schnell einen kleinen Imbiß, aber ansonsten gilt: gut Ding will Weile haben.

Ich geniesse das Essen und verschlinge es nicht.
Ich esse sehr gerne, bin aber manchmal gezwungen auch zwischen Tür und Angel einen Happen zu essen. Abends ist im Prinzip der einzige Zeitpunkt, um in Ruhe zu kochen und dann auch zu essen. Aber auch das klappt leider nicht immer. Bin natürlich selber schuld... :-(

Ich habe mir immer schon Zeit zum Essen genommen, ich halte das für sehr wichtig!!!
klappt auch nicht immer,aber ich achte drauf was ich esse.regelmäßigkeit ist wichtig,dann bekommt man auch wieder ein hungergefühl!außreden gibt es natürlich immer!:-)
Mir tut es sehr gut, wenn ich in der Woche dienstlich unterwegs bin und nicht an Essen denken muss (BIM 21,5)- das stört mich nicht- es reicht ein Milchkaffe zwischendurch oder ein Obststück. Am Wochenende wird dann bewußt gekocht und genossen(...)!
Wenn ich auf etwas ganz Bestimmtes Appetit habe, dann muß einfach die Zeit dazu da sein, aber sehr oft geht es leider nicht !
Vor allem beim Abendessen. Tagsüber schaffe ich es natürlich auch nicht immer.

meistens bleibt immer zu wenig Zeit übrig für´s Essen.
es kommt ständig etwas dazwischen, sodass Essen zur Nebensache wird.

Nur dasitzen und essen, schaffe ich nicht, zu langweilig. Post und Zeitung "müssen" gleichzeitig gelesen werden, Fernseher läuft extra nur während der Mahlzeit. Dabei weiß ich, dass es ungesund ist und man auch durch Konzentration auf das Essen dieses mehr wertschätzen sollte. Deshalb:
Fing aber erst damit an, als ich mal Probleme mit den Zähnen hatte und nicht mehr schlingen konnte.
aber erst jetzt seit ich w/krankheit in rente bin.

Seit ich zwangsläufig zu Hause bin - mich will keiner mehr zum arbeiten. Seitdem nehme ich mir viel Zeit zum Essen, genieße es regelrecht. Denn früher - viertelstunde fürs Frühstück, halbe Stunde fürs Mittagessen war weiß Gott zu kurz! Man hatte kaum gegessen, mußte man schon wieder an seinen Platz zurück!