Niedrigschwellige Betreuung kann ich mir einen gebrauchten Sessel mit Aufstehhilfe, den ich bei Ebay ersteigert habe abholen lassen?

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1 Antwort

Die von dir genannten und von mir aufgezeigten Leistungen erhälst du nur wenn du in eine Pflegestufe eingestuft bist.

Die sogenannten zusätzlichen Entlastungsleistungen nach § 45 SGB XI sind sogenannte Erstattungsleistungen und dürfen nur von zugelassenen Pflegeeinrichtungen abgerechnet werden.

Privatpersonen können und dürfen diese Leistung nicht abrechen.

Das bedeutet für dich, um die Gleder für die Zusätzlichen Entlastungsleistungen zubeanspruchen und auch ansparen zu können muss ein formloser Antrag bei der Kasse gestellt werden. Das Ansammeln der Gelder erfolgt erst ab Antragstellung.

Dann beauftragst du einen zugelassenen örtl. ambul. Pflegedienst für die Entlastungsleistungen. der PD schickt dir die rechnung, du bezahlst an den PD und reichst die Rechnung bei der Kasse zur Rückerstattung ein.

Du kannst aber auch eine Abtrittserklärung unterschreiben , so kann der PD dann dirtekt mit der Kasse abrechen.

Du hast jedoch auch die Möglichkeit über die Verhinderungspflege nach § 39 SGB XI Leistungen in Anspruch zunehemen. Jedoch bekommen Verwandte, auch verschägert b, bis zum 2. Grad, keine Entlohnung von der Pflegekasse für die VHP.

In diesem fall darf die Ersattung die Höhe des mtl. Pflegegeldes nicht übersteigen.

Dazu usst du eine Quittunga usstellen auf der der Name der Personhervorgeht die die VHP erbringt. Es muss die Zeit von bis und das datum aufgeführt werden und die Unterschrift der Person die die VHP erbringt nicht vergesen. Auch hier musst du dann in Vorkasse treten und den betrag bei der Kasse rückforden.

Bei der VHP ist auch ein Formloser Antrag auf STUNDENWEISE Verhinderungspflege zu stellen.

Im übrigen kann dir diese und andere Fragen der örtl. ambul PD der bei dir, wenn du eingestuft bist in den gesetzl. vorgeschribenen Pflegeberatungsbesuchen beantworten.

Denn jeder der in eine Pflegestufe eingestuft ist hat je nach Pflegestufe, in PS 1 u.2 einmal pro Halbjahr und in PS 3 einmal im Quartal einen Pflegeberatungsbesuch nach § 37.3 SGB XI der Pflegekasse nach zu weisen. Erfolgt der Besuch nicht, so kann die Kasse das Pflegegeld kürzen oder die Zahlung kompl. einstellen.

Den ambul. Pflegedienst musst du selbst aussuchen und beauftragen. Die Kosten trägt die Pflegekasse.

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