Frage von wunderwas, 96

Nebenkostenabrechnung Blockheizkraftwerk?

Es geht um ein Mehrparteienhaus mit 11 Gewerbemieteinheiten. Es wurde saniert und im Mai 2014 erstmalig bezogen. Im Februar 2015 habe wir die Nebenkostenabrechnung für 2014 bekommen mit recht hohen Heizkosten.

Die von allen verbrauchten Einheiten betragen 6076, die Heizkosten für verbrauchte Einheiten betragen 3678,19 Euro (70%), das sind dann 0,60 Euro pro verbrauchter Heizeinheit. Die 30% Grundkosten betragen 1050 Euro für 593m² beheizbare Fläche. Das Haus wird mit einem Blockheizkraftwerk beheizt, der erzeugte Strom wird an uns Mieter verkauft.

Gegen die Nebenkostenabrechnung haben einige der Mieter Widerspruch eingelegt, da wir zwar eine Heizkostenabrechnung von der Techem, aber keine Aufstellung vom Vermieter über die Posten, die sich hinter den Heizkostensummen verbergen, bekommen haben.

Wir haben nun bereits zweimal um Einsicht in die Belege gebeten, woraufhin der Vermieter uns im-mer wieder nur auf die Techemabrechnung verwies. In einem Treffen, worum wir dann baten, um die Abrechnung einzusehen, legte der Vermieter uns die Wirtschaftlichkeitsprüfung des Blockheiz-kraftwerkes vor und verweigerte die Einsicht in die Belege.

Meine Fragen dazu:

Ist eine Summe von 0,60 Euro für eine verbrauchte Heizeinheit erfahrungsgemäß realistisch bzw. gibt es Orientierungswerte, wieviel Euro eine Heizeinheit in einem mit Blockheizkraftwerk beheizten Haus kostet? Wie muss die Heizkostenabrechnung eines Blockheizkraftwerkes bzw. die Aufschlüsselung der einzelnen Posten (Wärmeerzeugung, Gasverbrauch für die Wärmeerzeugung, Stromherstellung, Heiznebenkosten usw.) von einem Vermieter für uns Mieter konkret aussehen? Wir möchten nach wie vor die Aufschlüsselung und auch die Belege einsehen. Wie wäre der nächste Schritt?

Ich freu mich über Antworten.

Antwort
von schleudermaxe, 81

Das hört sich ja günstig an. Bei uns kostet die Einheit zwischen 80 Cent und 1 EUR (Gaszentral).

Ein Mieter hat auch keinen Anspruch auf die Kalkulation. Die Rechnungen, die Techem bekommt und verteilt, sind aussagefähig genug, so die Gerichte hier bei uns.

Kommentar von wunderwas ,

danke, das ist 'mal ein anhaltswert.

Antwort
von herakles3000, 93

Anwalt nehmen oder sich mi den mietrschutzbund Den nächsten schrittg überlegen den die kenne sich am besten aus zb mus für mierer ersichtlich sein wofür sie wiefiel heizkosen oder nebnekosten bezahlen sonst müssen sie nicht zahlen.Das ist einkalgbar.Aber es kommt auch auf den mietvertrag an da es zb sein kann da snur der verbrauch berechnet wird oder der verbrauch nach der wohnfläche oder zb eine mischung von beiden auch möglich ist.aber o.60€ Scheinen mir auch zu viel zb wen bei einer zentalheizung die 30 minuten laüft und 23 grad birng nur 2 cent fällieg ist scheint da was falsch zu laufen bei euch.oder ist da schon 1-2 kw stunde strom drin dan wäre es ok.eventuel auch beim verbraucherschutz nachfragen Selbst wen das kostenpflichtieg ist.

Kommentar von wunderwas ,

Strom ist da noch nicht drin, den zahlen wir extra. Dann bleibt wohl nur der Gang zum Anwalt, da die Verbaucherberatung nicht für gewerbliche Mieter zuständig sind. Danke für die Antwort.

Antwort
von bikerin99, 81

Sich an die Mietervereinigung wenden oder an den Verein für Konsumentenschutz.

Kommentar von wunderwas ,

Der Mieterverin oder die Verbruacherzentrale ist nur für Privatmieter zuständig, deshalb wollte ich mir, bevor ich einen Anwalt einschalte, hier einen ersten Überblick verschaffen, wer etwas zu dem Thema weiß. Trotzdem Danke für den Tip.

Kommentar von bikerin99 ,

Gibt es nicht eine Rechtsberatung in der Wirtschaftskammer (in Österreich Vertretung für Gewerbetreibende).

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