Frage von alpenbauer 03.01.2012

Nebenkostenabrechnung bei Wärmepumpe - Frage zu Wärmemengenzähler

  • Antwort von alpenbauer 05.01.2012

    Diese Berechnung wäre soweit kein Problem, ABER: ich habe für das Warmwasser keine Wärmemengenzähler, sondern nur "Wasseruhren" an jedem Warmwasseranschluss. Ich muss also irgendwie den Anteil des Warmwassers errechnen können (bei einer Wärmepumpe).

  • Antwort von BauManne 04.01.2012

    Nichts mit Jahresarbeitszahl bei der Abrechnung. Gesamte Kosten der Anlage, also Betriebsstrom, Stromzählergebühr, Wechselkosten der Wärmemengenzähler = Wechselkosten durch 6 Jahre, 6 Jahre ist vom Gesetzgeber vorgeschrieben, Eichfrist (diese kann man sich ersparen wenn innerhalb der Familie abgerechnet wird) und sämtliche anfallenden Kosten Wartung etc. Diese Summe X100 Teilen in 70/30 oder 50/50 oder 60/40. Ich würde 70/30 nehmen. 30% der Summe X100 geteilt durch die gesamten Wohnquadratmeter = Kosten pro m². Diese Summe hat jede Partei für seine m² zu Zahlen. also mal Wohnungsgröße. Die 70% werden geteilt duch die Summe der beiden Wärmemengenzähler. So erhält man die Kosten pro MWh. Nun diese Kosten pro MWh multipliziert mit dem Zählerwert von dem Zähler 1. Dazu die m² Kosten der Wohnung 1 rechnen. So erhält man die Heizkosten der Wohnung 1. Das gleiche mit Wohnung 2. Wenn man die Heizkosten der beiden Wohnungen wieder zusammenrechnet muß man wieder auf die Gesamtheizkosten kommen. XXXXXX Die untere Wohnung ist sicherlich kälter. Man kann sich auch auf einen Schlüssel von 50/50 einigen. So sind die Kosten relativierter. (70%-50% Verbrauch, der Rest m²). Klingt alles sehr schwierig, mit excel ein Kinderspiel. und schon hat man die Kosten Jahr für Jahr für den Abrechnungsdienst gespart. (Sämtliche Heizkosten bedenken,Installateur fragen)

  • Antwort von alpenbauer 04.01.2012

    Vielen Dank für Eure Kommentierungen!

    Ich habe die Formel in der Heizkostenverordnung gefunden.

    Q = 2,5 * (kWh : m3 * K) * V * (tw – 10 °C)

    Es sind alle Zeichen erklärt, nur nicht das "K" und ich weis auch nicht was das in der Formel sein soll.

  • Antwort von GThomas 04.01.2012

    Die Verfahrensweise für die Abrechnung von WW wenn die verbrauchte WW-Menge bekannt ist wird in §9 der Heizkostenverordnung inkl. Formel genau beschrieben.

    Einfach mal unter Wikipedia Heizkostenabrechnung und Heizkostenverordnung schauen, da kann man alles nachlesen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Heizkostenverordnung

  • Antwort von Klausim 04.01.2012

    es wäre schlimm, wenn es nicht so wäre, denn dann hätte die WP keinen Arbeitsaufwandszahl.

    Prinzipiell muss bei der Nebenkostenabrechnung nach der Heizkostenabrechnungsverordnung gearbeitet werden, d.h. mit dem Mindestsatz von 30% über die Grundkosten ( qm ). Jedoch kann man sich den Aufwand sparen, wenn man in kleinen Häusern die Dienste und Kosten der Ablesefirmen vermeiden will und die Abrechnung mittels 3- Satz vereinbaren. Bitte Vorsicht bei der Errechnung der Warnwasserverbräuche!!!!

  • Antwort von GThomas 04.01.2012

    Die Heizkosten(Strom-kWh) werden im Verhältniss der Wärmemenge-kWh abgerechnet. Dabei darf nach meiner Kenntniss nur ein Teil der Kosten nach dem Verbrauch abgerechnet werden, ein bestimmter Prozentsatz(?30%?) ist nach den m² aufzuteilen.

    Für das Warmwasser(WW) gibt es Umrechnungsformeln von Wassermenge einer bestimmten Temp. in kWh.

    All das ist per Gesetzt festgelegt.

  • Antwort von genealogieguru 03.01.2012

    Wir haben das gleiche bei uns im Haus. Für die Abrechnung nehme ich einfach das Verhältnis der Werte der zwei Wärmemengenzähler und wende es auf die Energiekosten für die Wärmepumpe an. Das ist zwar nicht 100% korrekt (weil ja in der Regel auch das Warmwasser mit geheizt wird), aber zumindest ziemlich dicht an der Realität.

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