Frage von Laura1605, 120

Nebenkostenabrechnung - Verbrauch selber berechnen?

Hallo, ich wohne erst seit 09/14 alleine und kenne mich mit solchen Themen daher absolut nicht aus. Ich wohne in einem Studentenheim, in einer 2'er WG, die insgesamt knapp 70 m2 groß ist. Jede Wohnung hat eigene Zähler, sodass der Verbrauch für jede Wohnung genau ausrechnet werden kann. In meiner Miete sind 60€ NK enthalten, die aber auch Kosten für den Hausmeister, Gärtner, Müll... sowie Wasser und Heizung beinhalten. Nun habe ich von mehreren Nachbarn mitbekommen, dass sie ihre Kaution nicht wiederbekommen haben, da diese für enorm hohe Nachzahlungen draufging. Der eine musste für 2014 700€ und für 2015 500€ bei Auszug nachzahlen, der andere 750€ für die beiden Jahre.

Nun hab ich natürlich Angst, dass mich ähnliche Summen bei meinem Auszug erwarten, weswegen ich nun anhand meiner Zählerstände versuche unseren Verbrauch auszurechnen. Hier sind die folgenden Zählerstände (einmal vom Einzug und einmal von diesem Sommer, nachdem ein Mieterwechsel stattgefunden hat):

Zählerstände 30.08.

Kaltwasser: 29,106 m3 Warmwasser: 16,300 m3 Heizung 1,664 kwh

Zählerstände 26.06.

Kaltwasser: 64,117 m3 Warmwasser: 33,246 m3 Heizung: 3,767 kwh

Differenz:

Kaltwasser: 35,011 m3 Warmwasser: 16,946 m3 Heizung: 2,103 kwh

Ich lebe in Flensburg, hier kostet der m3 Wasser aktuell 1,24€.

Kann mir jemand vielleicht beim Ausrechnen helfen, sodass ich nachprüfen kann, ob auf mich auch so eine enorme Summe zukommt?

Antwort
von schleudermaxe, 87

... Studentenwohnheim, mit eigenen gesetzlichen Vorgaben also, und dann je Person 700 EUR Nachforderung? Da werden wir hier wohl für dumm verkauft, denn der Wohnungsgeber benötigt diese Kosten und Lasten laufend und nicht erst nach Jahren. Viel Glück.

Antwort
von Simko, 117

WW wird üblicherweise auch in kWh abgerechnet. Da sind die verbrauchten m³ enthalten.

Die Nebenkostenabrechnung muß für eine Nachprüfbarkeit nach Verursachung aufgeschlüsselt sein.
Wer mehr verbraucht, als in den mtl. Nebenkosten angesetzt, muß Nachzahlen.

Antwort
von bwhoch2, 120

Im Studentenwohnheim wohnen normalerweise Studenten. Sie haben normalerweise Abitur. Mit einem Abitur ist man selbst in der Lage, einfache Subtraktionen und Multiplikationen durchzuführen. Selbst wenn hier der Wasserpreis aufgeführt ist, fehlt noch der Preis für das Abwasser, der Tarif für Öl oder Gas, Strom, Müllabfuhr usw. usw.

Keiner kann Dir hier eine realistische Einschätzung geben.

Antwort
von anitari, 87

Ich wohne in einem Studentenheim, in einer 2'er WG, die insgesamt knapp 70 m2 groß ist. Jede Wohnung hat eigene Zähler, sodass der Verbrauch für jede Wohnung genau ausrechnet werden kann. In meine Miete sind 60€ NK enthalten, die aber auch Kosten für den Hausmeister, Gärtner, Müll... sowie Wasser und Heizung beinhalten.

60 € für die gesamte Wohnung oder nur Deinen Anteil?

Aber egal. Das sind zu wenig. Mit allem Luxus wie Heizung, Warmwasser, Hausmeister Gärtner etc. sollten es mindestens 200 € für die ganze Wohnung sein.

Das was an den Heizkostenverteilern abzulesen ist sind keine kWh, sondern Einheiten. Die Kosten dafür ergeben sich aus den Gesamtkosten der Heizungsanlage, der Wohnfläche und des Verbrauchs.

Kommentar von Laura1605 ,

60€ pro Person, das das zu wenig für die gesamten NK ist weiß ich, aber ist die hohe Summe an Nachzahlung normal? :O


Was genau bedeutet das mit den Einheiten für mich? Bin auf dem Thema wirklich absolut aufgeschmissen.. :(


Kommentar von torstenro ,

Also lasst bitte die Kirche im Dorf. Es kann ja auch sein, das die Tei,nehmerin Gas hat und die Heizkosten nicht über Vermieter abgerechnet werden. Und 60 Euro reine Nebenkosten ist voll jn der Norm. Man muss Alles beachten Haus und Hauskosten. Solange keine konkreten Zahlen vorliegen, bringt das spekulieren und bange machen nichts

Antwort
von Grundludwigpia, 99

Wir haben hier http://www.enbausa.de/finanzierung-beratung/aktuelles/artikel/online-portal-uebe... über ein Portal berichtet, das Nebenkosten prüft, vielleicht hilft dir das. Wenn du da schon seit mehr als einem Jahr wohnst musst du doch auch schon eine Nebenkostenabrechnung haben, oder? Ob 60 Euro reichen lässt sich nicht sagen, hängt von der Wohnung und deinem Heizverhalten ab. Dass es auf jeden Fall zu wenig ist stimmt nicht. Dass Einzelne hohe Nachforderungen hatten heißt nichts. Die Kosten entstehen eher durch Heizung als durch Warmwasser. Mit dem Ablesen kannst du dir in der Tat keinen Überblick verschaffen. Versuch doch 20 bis 30 Euro wegzulegen pro Monat als Reserve und sparsam, aber sinnvoll zu heizen (nicht ganz Auskühlen lassen wenn du nicht zu Hause bist, aber auch nicht zu warm, eher 20 Grad als 22)


Antwort
von hundeliebhaber5, 81

Der Vermieter hat nicht das Recht Nebenkosten mit der Kaution zu verrechnen. Wenn die Wohnung beschädigt wurde, dann hat der Vermieter das Recht und die Pflicht dem neuen Mieter gegenüber die Kaution für die Instandsetzung der Wohnung herzunehmen. Reicht die Kaution nicht, muss der Ex Mieter natürlich nachzahlen. BTW wie anitari schon schreibt, die Nebenkosten sind sehr niedrig angesetzt. 

Kommentar von torstenro ,

Nicht ganz korrekt, bei einem Auszug und einer noch nicht erstellten Abrechnung darf der Vermieter wohl 50% der Kaution für evtl. Nachzahlungen einbehalten....

Antwort
von torstenro, 82

Eigentlich muss dein Vermieter eine Nebenkostenabrechnung erstellen. Hast du denn welche bekommen

Kommentar von Laura1605 ,

Bisher noch nicht, aber noch ist mein Vermieter ja im Recht, da er ja bis zu 12 Monate nach Abrechnungszeitraum die Nebenkostenabrechnung vorlegen muss. Wir wollten ihn aber mal darauf ansprechen.

Kommentar von torstenro ,

Wenn du die genaue Auflustung der Nebenkosten hast mit Hausvertrilung kann ich das gern gegenrevhnen, gab ein nebenkostenprigramm über haus und grund

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