Nebenkosten einer vermieteten Wohnung in der Einkommenssteuer bei kalenderabweichendem Abrechnungsjahr?

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5 Antworten

.... was hat denn bitte ein Verwalter mit Deiner Steuer zu tun und welche Nebenkosten stehen denn an?

Ein Eigentümer hat keine Nebenkosten; er hat Kosten und Lasten, und in die Steuer gehören die, im im Steuerjahr bezahlt wurden, oder übersehe ich etwas?

Und ob das Finanzamt den Leerstand berücksichtigt, bezweifle ich. Merke: Beziehungen schaden nur dem, der keine hat. Viel Glück.

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Danke, aber wie teile die Abrechnungen auf, da ich ja keine konkreten Daten außer der im wesentlichen summarischen Jahresabrechnung habe. Ih müsste zwei Abrechnungen anteil durch 12 Monate aufteilen und dann zusammenstellen?

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Kommentar von schleudermaxe
27.11.2016, 20:34

... was für Daten fehlen denn?

Es gibt Mieteinnahmen und es gibt Hausgeldzahlungen und beides (ohne Anteil für die Rücklage) gehört in die Steuer.

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Bei Überschusseinkünften gilt das Zu- und Abflussprinzip. Das bedeutet, du setzt in der Einkommensteuererklärung die im betreffenden Jahr erhaltenen und geleisteten Zahlungen an; und zwar unabhängig davon, für welchen Abrechnungszeitraum sie betreffen.


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Doch, es gibt den § 11 EStG, der grundsätzlich für Überschusseinkünfte gilt.

Da steht, dass du Einnahmen in dem Jahr als Einnahme versteuern musst, in dem du die Einnahme erhalten hast, also auch Nebenkosten.

Das gleiche gilt sinngemäß für Ausgaben.

https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__11.html

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Bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung gilt das Zu- und Abflussprinzip, welches im § 11 EStG geregelt ist. 

Das heißt du musst Einnahmen für das Kalenderjahr angeben, in welchem sie dir wirtschaftlich zugeflossen sind. Gleiches gilt umgekehrt auch für Werbungskosten.

Du musst also tatsächlich schauen, wann entsprechendes Geld geflossen ist. Der Zeitraum für welche dieses gezahlt wird, also die wirtschaftliche Zuordnung spielt keine Rolle. 

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