Frage von lana22, 68

Nebenjob - hohe Spritkosten?

Hallo,

ich suche grade nach einem Nebenjob und habe 3 Vorstellungsgespräche hinter mir. Alle drei Angebote sind leider je etwas über 10km entfernt. Ich hätte also an 4 Tagen in der Woche je 20km mit dem Auto zu fahren.

Ich habe das mal durch einen Rechner gejagt und würde dort zwischen 190-205euro netto rausbekommen, Tanken müsste ich dafür für ca. 60euro monatlich (hab mit durchschnittlich 1,359euro/liter gerechnet).

Viel übrig bleibt also nicht. Natürlich ist es besser als nichts. Aber naja, ich hatte mir schon etwas mehr erhofft. Was würdet ihr da machen? Würdet ihr eine der Stellen dennoch annehmen oder lieber was suchen was näher dran ist?

Antwort
von Gallifrey, 30

Es sind nichtnur Spritkosten die du Kalkulieren musst, auch Verschleiss spielt eine Rolle. Generell macht etwas näheres mehr Sinn weil im Endeffekt zählt das was unterm strich steht, selbst wenn ein näherer Job vielleicht einen niedrigeren Stundenlohn hat kann es unterm Strich besser aussehen.

Kommentar von lana22 ,

Das ist auch mein gedanke. Und mein Wagen hat eben auch einens ehr hohen Verbrauch mit 9l/100km. Der kostet eben. Zudem ist ein klassischer Renault... ich hab allein dieses Jahr schon 1300euro Reparaturkosten gehabt -.-

Antwort
von PicaPica, 37

Wenn es irgendwie geht, eine Stelle suchen, die näher ist. Hat ja, vor allem bei einem Nebenjob, der eh nicht allzu viel abwirft, keinen Sinn, das verdiente Geld, gleich bei der Tankstelle abzugeben.

Kommentar von lana22 ,

Ja das denke ich mir auch. Zumal die Spritpreise ja nicht so bleiben, irgendwann stehts wieder bei 1,509euro/l und dann siehts noch knapper aus.

Antwort
von Kathy1601, 29

aber das ist doch sicher auf dieser 450 euro basis das geld bekommst du doch 

dann wäre das doch ok aber bedenke dann hast du noch weniger zeit für dich 

Kommentar von lana22 ,

Es wäre ja ein Nebenjob zu meinem Hauptberuf. Ich hätte Steuerklasse 6 dabei und bekomme wenig raus.

Kommentar von Kathy1601 ,

ok das weis ich nicht da kenne ich mich nicht aus aber teuer klasse 6 ist doch die höchste dann würde ich auf den nebenjob verzichten 

Kommentar von lana22 ,

Naja, verzichten geht nicht. Wir müssen etwas aufstocken sonst sitzen wir demnächst auf der Straße.

Kommentar von Kathy1601 ,

dann mach doch mit deinem Chef eine neue Vertragsverhandlung oder du suchst was was wirklich in der nähe ist wo du laufen kannst oder hast du ein roller oder Fahrrad das würde die kosten natürlich senken um dort hin zu kommen 

Kommentar von lana22 ,

Gehaltserhöhungen gibts bei uns nicht. Ist nur ein sehr kleines Unternehmen mit 3 Angestellten. Da haben die gar nicht das Geld für. Sie bezahlen mir stattdessen das Auto (also Steuer und Versicherung) + Fahrtkosten zur Arbeit.

Ich würde auch gerne was hier in der nähe nehmen, es gibt hier so viele kleine Geschäfte. Nur leider sucht hier keiner von denen.

Kommentar von Kathy1601 ,

mach doch eine anzeige bei ebay kleinanzeigen und grenzt ein wie viel du fahren möchtest 

Kommentar von ellaluise ,

So ein Nebenjob könnte als Minijob laufen und wird normalerweise (in den meisten Fällen) mit 2% pauschal vom Arbeitgeber versteuert.

Es gibt dann noch die Rentenversicherungspflicht, auf die kann der Arbeitnehmer verzichten. D.h. praktisch keine Abzüge.

Allerdings im Bereich der Steuer ist man auf den Arbeitgeber angewiesen, er könnte die Steuer aufch auf den Arbeitnehmer umlegen.

Antwort
von noname68, 23

"nebenjob" klingt danach, als ob du einen hauptjob hast. und in dem verdienst du nichts und/oder kannst dir ein auto leisten?

sicher, per saldo lohnt es sich nicht, sofern du nur für den nebenjob dein auto aus der garagae holst, aber bleibt nicht trotzdem ein "taschengeld" zusätzlich übrig?

Kommentar von lana22 ,

Ja, habe einen Hauptjob. Aber da kommt nicht viel bei rum da ich Steuerklasse 5 habe. Ein Auto ist vorhanden, nur die Spritkosten wären eben so hoch da mein Auto ein Spritfresser ist. Da komme ich eben auf ca. 60euro im Monat. Und wenn die Preise wieder hochgehen auf ihre 1,509euro dann kommt sogar noch weniger dabei rum.

Antwort
von nonamestar, 34

10 Kilometer Entfernung zum Arbeitsplatz sind lächerlich wenig.

Die kann man locker mit dem Fahrrad fahren - oder einem Roller.

Dann sind die Kosten sehr gering.

Dir wird niemand eine Arbeitsstelle auf dem Silbertablett nach Hause bringen.

Kommentar von lana22 ,

Wenn ich Geld hätte mir einen Roller anzuschaffen bräuchte ich keinen Nebenjob. Fahrradfahren geht nicht, ich darf mein Knie nicht belasten.

Ansich sind 10km auch nicht weit, aber mein Auto verbraucht 9l/100km, das ist eben auch auf kurzen Strecken teuer. Knapp 60euro wie gesagt. Und die Spritpreise steigen ja nunmal leider.

Kommentar von aongeng ,

Laut deiner Rechnung fährst du aber nen Auto mit über 12 l Verbrauch. Und ein gebrauchten Roller gibt's für 200-300€.

Kommentar von nonamestar ,

ein gebrauchten Roller gibt's für 200-300€.

Genau so sieht das aus.

Kommentar von lana22 ,

Also ich komme bei meiner Rechnung auf 54,36euro um es ganz genau zu sagen. Habe lediglich aufgerundet. Bei durchschnittlich 18Tagen im Monat komme ich auf 360km (bei 20km am Tag). Bei 9L/100km müsste ich ca. 40Liter tanken, das mal durchschnittlich 1,359euro pro Liter sind bei mir 54,36euro. Und 200euro für einen Roller habe ich nicht. Daher benötige ich ja einen Nebenjob. Weil einfach nichts am Monatsende übrig bleibt ausser einem immer größer werdendem Minus auf meinem Konto.

Kommentar von ellaluise ,

Na ja, meine Kalkulation: Ohne Job, 0€, mit Job (abzgl. Sprit etc.) ca. +150€

Antwort
von hussel2000, 11

Frag doch den Arbeitgeber wegen eines Zuschusses, ansonsten kann man das absetzen bei den Steuern.

Antwort
von DetlefWeissmuel, 21

nein, da würde ich nicht arbeiten

Kommentar von lana22 ,

War auch mein erster Gedanke. Ist aber auch blöd wenn ich nichts hier in der nähe finde und dann ohne was da stehe.

Kommentar von DetlefWeissmuel ,

geht, ich arbeite eh nicht gerne und 130€ im monat sind nicht viel geld^^

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten