Frage von CeciliaDaSilva, 29

Nebenhöhlenvereiterung nicht auskuriert?

Hallo, mir ist klar, dass ich hier keine Diagnose bekomme aber vielleicht hat jemand genug Erfahrungen, um mir weiter helfen zu können. Ich hatte letztes Jahr im Februar eine Nebenhöhlenentzündung, eine von der ganz schlimmen Sorte. Fieber, Geschmacks- Geruchsverlust, Gliederschmerzen etc. Das ganze ging 5 Wochen und noch heute habe ich ein paar Einschränkungen wenn es um mein Geschmack geht. Damals halfen auch keine gängigen Medikamente wie Sedomytril (oder so) und auch keine Nasendusche. Bei mir müsste mit Cortison ausgeholfen werden, damit es besser wurde. Seit Ende letztes Jahr, genaugenommen Oktober habe ich wieder diesen starken Druck im Kopf. Keine Schmerzen sondern ein starker Druck. Als würde jemand mein Kopf zusammen pressen. Erst dachte ich es wären meine Ohren (da ich Diabetes habe, gibt es oft Komplikationen mit den Gehörgänge.) Aber ich war letzte Woche beim Arzt und es wurde nicht besser. Nächste Woche hab ich ein Termin beim HNO, und da werde ich sicherlich erfahren was los, aber trotzdem mache ich mir Sorgen. Hinzu kommt, dass ich in der Kundenbetreuung arbeite und 8 Stunden ein Headset auf dem Kopf hab. Das ist richtig unangenehm. Hat jemand Erfahrung mit einer nicht auskurierten Nebenhöhlenentzündung? Für jede Antwort wäre ich euch unendlich dankbar Liebe Grüße

Antwort
von HansH41, 19

Ich kann mich gut in deine Lage versetzen, viele andere Menschen verstehen dich nicht und halten dein Problem für eine Art Schnupfen. Das ist es nicht.

Du solltest als erstes dir vom Arzt ein ordentliches Antibiotika (evtl Ciprofloxacin) verschreiben lassen und das lange nehmen, nicht absetzen, wenn die Beschwerden leichter werden. Versuche die Sinusitis mit Antibiotika wegzubekommen, evtl. mit Unterstützung von Sinupret und einer Rotlichtlampe.

Als nächsten Schritt kommt eine Röntgen-Aufnahme des Kopfes dran.  Genauer: eine CT.

Wenn das nicht nützt (bei mit hat das alles nichts mehr genützt), dann musst du dich operieren lassen. Das ist heute nicht mehr so entsetzlich unangenehm, wie ich es erlebt habe. Dann ist aber Ruhe.

Ich wünsche dir alles Gute.

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