Hallo, eine gute Freundin von mir ist nebenberuflich selbständig, geschieden, der Mann überzeugte sie, im ersten Scheidungsjahr einen fiktiven Unterhalt zu zahlen, den sie nicht erhalten hat, er aber genutzt hat, um Steuern zu sparen. Die gesetzliche Krankenversicherung will jetzt den Steuerbescheid aus genau diesem Jahr sehen, der aus dem nächsten Jahr reicht nicht?, wenn ich es richtig verstanden habe. Mit dem Unterhalt zusammen steigt das Einkommen aber über die Grenze. Es war nur in einem Jahr, was passiert dann? Und der Unterhalt ist ja nicht wirklich gezahlt worden.
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Darauf würde ich nicht eingehen. Soll er doch sehen wie er da raus kommt.
Was willst du denn jetzt eigentlich genau wissen?
Na ja, sie ist eh schon immer so frustriert und kommt hierher zum Ausheulen, wiel es hinten und vorne nicht reicht. Er hat sie wohl ganz schön unter Druck gesetzt. Ich weiß nicht mehr, was ich ihr raten soll zu tun. Ich hab gedacht, ich forsche mal, vielleicht findet sich ein Weg, ihr die höheren Beiträge zu ersparen.
Das bedeutet Steuerhinterziehung bzw. Steuerverkürzung - und zwar für beide Beteiligten. Ich würde dringend raten, die Angelegenheit mit einem Rechtsanwalt zu besprechen.
Sie muß doch die höheren Versicherungsbeiträge bezahlen?
ja, das ist einfach dumm gelaufen für sie. Sowas muß man vorher bedenken, obwohl in dem Moment kein Mensch an die KV oder ähnliches denkt. Aber jetzt muß sie wohl in den sauren Apfel beißen. Sie könnte ihn fragen, ober er wenigsten die Differenz zu den höheren Beiträgen bezahlt, schließlich hat er ja den Nutzen von der ganzen Aktion.
Nachdem was ich so gehört habe, ich zweifle... Ich weiß eh nicht, wie das für Nebenberufler berechnet wird. Müssen die dann für den Rest ihres Lebens höhere Beiträge bezahlen oder nur für die Zeit, in der sie mehr verdient haben? Das würde das Ganze ja auf ein Jahr begrenzen.