mischok am 21.01.2009 um 17:56 Uhr
wikipedia liefert nur fachchinesischen mist, der nichts über den krankheitsverlauf aussagt.
Es kommt darauf an, wo die Streptokokkeninfektion angreift.
Meistens ist es eine eitrige Mandelentzündung mit entsprechend starken Schluckbeschwerden und Lymphknotenschwellungen.
Krankheitsverlauf
unterschiedlich entwickeln: Beim Erwachsenen "relativ milder" Verlauf, bei dem die Gelenkentzündungen mit Rötung, Schwellung und starken Schmerzen der betroffenen Gelenke - meist großer, seltener kleinerer Gelenke - im Vordergrund stehen. Es kann jedoch auch bei ihnen zur klassischen Verlaufsform des Rheumatischen Fiebers kommen, die sich bei gut 80% aller Patienten im Kindesalter zeigt. Hier kommt eine Entzündung der Herzinnenhaut und der Herzklappen (Endokarditis) oder seltener des Herzbeutels (Perikarditis) hinzu. Gelegentlich zeigt sich das Rheumatische Fieber sogar ausschließlich in einer Myokarditis mit Herzschmerzen, Herzschwäche und Beschleunigung des Pulsschlages.
Gleichzeitig ist die Herzentzündung die schwerste Komplikation der Erkrankung: Während sich die Gelenkentzündungen in der Regel unter Therapie nach einigen Wochen und unbehandelt nach sechs Monaten vollständig zurückbilden, kann das Rheumatische Fieber zu bleibenden Schäden am Herzen führen. In einem Lehrbuch (Siegenthaler/Kaufmann/Hornbostel/Waller (Hrsg.), Lehrbuch der Inneren Medizin, Thieme Verlag, 3. Auflage 1992, Kapitel Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises) heißt es sehr plastisch, „das Rheumatische Fieber leckt an den Gelenken, beißt aber das Herz“. So können noch einige Zeit nach Ende der akuten Erkrankung Vernarbungen im Bereich der Herzklappen mit daraus folgenden Beeinträchtigungen der Herztätigkeit auftreten.

Da gibt es verschiedene Krankheitsbilder, eins wäre eine eitrige Angina, super ansteckend übrigens.
Das sind Bakterien MRSA Multi resistente Steptokokken aureus die sind übertragbar und ansteckend. Die Person sollte Mundschutz tragen und sich mit Octenisept desinfiezieren. Außerdem oft Kleidung wechseln denn wenn es in eine offene Stelle gelangt dann kann es in die Blutbahn gelangen und das ist wesentlich schwerer zu behandeln als die im Rachenbreich
damas am 21. Januar 2009 17:59 war das nicht der Staphylococcus
Ratte86 am 21. Januar 2009 18:00 MRSA = Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus
keine Streptokokken
MRSA sind Staphylokokken (Methicillinresistenter Staphylococcus aureus)

Meist Halsweh und Temperatur und angeschwollene Lymphknoten.
Mehr nicht. Muß mit Antibotikum behandelt werden.

Naja, alle die hier geschrieben haben sollten mal einen Abstrich auf Streptokokken machen lassen. Diese Bakterien kommen oft auch so in der Mundhöhle vor, , können also völlig symptomlos bleiben,sind auch typisch für Zahnherde.Wichtig ist, dass wenn sie Beschwerden machen wie Fieber, sie auch die Herzklappen befallen können. Das sind die Leute, die mit Fieber weiter gearbeitet haben und jetzt ne künstliche Herzklappe bekommen.Also geht es vorwiegend um die Symptomatik der Bekannten, der Befund selber hat erst mal keinen Krankheitswert.

Streptokokken sind weit verbreitete Bakterien, die beim Menschen z.B. für die Mandelentzündung, Rheumatisches Fieber, Scharlach und andere Entzündungen der oberen Atemwege verantwortlich sind.
Sie müssen, wie alle schwerwiegenden Bakterieninfektionen, mit Antibiotika behandelt werden.
Gerade bei Kindern ist diese Infektion nicht harmlos und kann schwere Folgeerkrankungen auslösen (rheumatische Herzerkrankungen, die z.T. tödlich enden).
Beim Erwachsenem können bei einer nicht ausreichender Behandlung oder einem sehr angegriffenem Immunsystem ebenfalls schwere Spätfolgen oder auch Sekundär-/Superinfektionen auftreten.
(Genau wie bei einer Influenza-Grippe sind eben die Sekundär-/Superinfektionen das Gefährliche.)
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Für den Krankheitsverlauf google einfach mal nach "Streptokokken Krankheitsverlauf", dann werden verschiedene Krankheitsbilder angezeigt. Hohes Fieber scheint aber allen gemein zu sein...
Also: Einem Erkrankten besser keine Hand geben, Abstand halten (also nicht anhauchen lassen bzw. aus dem Weg gehen, wenn sich ein Hustenanfall ankündigt etc.) und häufiger die Hände waschen.

Es gibt unterschiedliche Formen. Ich hatte auch schon ne Streptokokkeninfektion, war 'ne unschöne Sache, fing mit Halsschmerzen an, Husten hat ich erst nicht, dann bekam ich hohes Fieber und dazu 'ne Mittelohrentzündung und zum Schluss war mein gesamter Rachenraum betroffen. Hatte auch starke Kopfschmerzen. Bin die Krankheit erst nach zwei Wochen losgeworden. Am Besten ist wirklich täglich duschen, häufiger Hände waschen als sonst, die Bakterien irgendwie loswerden. Und auf jeden Fall sollte man in dieser Zeit sehr viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Ja und wenn der Arzt Antibiotika verschreibt sollte sich das eigentlich auch ganz schnell wieder geben. Raucht Deine Freundin?
DieWiese am 21. Januar 2009 18:11 Übrigens sind Streptokokken ja nur eine Sache. Wenn man davon "befallen" ist, ist das Imunsystem geschwächt und man ist dann auch noch anfälliger auf andere Krankheiten. Von daher ist wirklich Betthüten angesagt.

Führt bei äußeren Verletzungen, und vor allem bei inneren Verletzungen zu Eiterungen, die sehr ge- fährlich werden können. Meist sind die bösen Erreger jedoch eingekapselt, sie werden nicht von alleine aktiv. Bei Verletzungen jeder Art dem Behandelnden mitteilen, damit rechtzeitig geimpft werden kann. Vor allen Dingen bei Operationen Jeder Art. Damit ist nicht zu spassen!