Nazi-Verbrechen: Müssen wir uns heute noch schuldig fühlen?

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Nazi-Verbrechen: Müssen wir uns heute noch schuldig fühlen?

Es geht weniger um "schuldig fühlen", als vielmehr darum, "aus der Geschichte zu lernen und selbst aktiv dafür einzutreten, dass sowas nie wieder passieren kann". 

... Und die Geschichte lehrt vor allem: "Wehret den Anfängen!" Denn wenn der Stein erst mal im Rollen ist, dann ist er so leicht nicht mehr aufzuhalten, weil allzu schnell und unabsichtlich eins das andere ergibt.


Die Argumente der Schülerin sind (abgesehen von einer fürs Gymnasium grauenvollen Rechtschreibung und Grammatik) also ein starker Indikator für ausgeprägte Propaganda-Anfälligkeit und miserable Vermittungserfolge, kombiniert mit wenig bis gar keiner eigenen geistigen Leistung.

Insbesondere das Argument, dass sich andere für ihre Massenmorde nicht schämen, dafür zu benutzen, sich selbst auch nicht schämen zu müssen, ist die geistige Leistung eines Grundschulkindes

Ihr fehlt es, auch im Angesicht eines versagenden Bildungssystems und immer stärker ausgeprägter Kriegsrhetorik in diesem Land, an jeder Form der Reife. 

Bist du sicher, dass es sich um eine Gymnasiastin handelte? Das wäre ein katastrophales Armutszeugnis des Bildungssystems...

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Kommentar von Bambi201264
15.06.2016, 11:31

Leider, leider hat noch niemals irgendjemand irgendetwas aus "der Geschichte" (welcher auch immer) gelernt.

Wir sehen es tausendfach, jeden Tag, jeden Monat, jedes Jahr.

Ich bin es so DERMASSEN leid... :(

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Kommentar von botero14
15.06.2016, 11:35

Danke für die erschöpfende Antwort. Ja, sie geht aufs Gymnasium.

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Eins ist sicher, diese Verbrechen dürfen sich nicht wiederholen und deshalb niemals vergessen werden!

Natürlich muss sich die heutige Generation nicht mehr dafür schuldig fühlen, schließlich können wir nichts für unsere Vergangenheit. Aber trotzdem haben wir damit "was am Hut". Es ist hier passiert, bei uns. Und es war grausam. Natürlich haben auch die anderen Länder Völkermorde begangen, das stimmt, aber das ist keine Ausrede für das, was hier passiert ist.

Leider gibt es aber noch genug Menschen, die Hitler und seine Taten verehren, was natürlich nicht sein darf. Deshalb muss immer dran erinnert werden.

Das ist meine Meinung.

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Nicht schuldig, aber wir haben eine Verantwortung dafür, dass so etwas nicht noch einmal passiert.

Ansonsten ist an der Aussage auch nicht so viel dran. Man kann Verbrechen, die aus reinem Rassenhass verübt werden, für die das Morden industrialisiert wird, nicht mit Bombardierungen während eines Krieges vergleichen.

Es gab für die Bombardierung deutscher und japanischer Städte militärische Gründe. Ab die Gründe nachträglich plausibel waren und heutigen moralischen Maßstäben standhalten ist eine andere Frage. Aber der Grund war nicht die Ausrottung ganzer Völker, Religionen oder Minderheiten.

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Wenn ich eines hasse, ist, wenn man eigene Untaten entschuldigt, indem man auf Andere zeigt.

Nein, ich fühle mich nicht schuldig. Muss ich auch nicht, da ich zu der Zeit nicht mal geplant war. Meine Eltern waren Kinder, meine Mutter Engländerin, deren ältere Brüder gegen Deutschland gekämpft hatten. Und der Vater meines Vaters war sogar mal von der Gestapo verhaftet worden. Er war Sozialdemokrat. Ich bin also sozusagen bereits rein erblich her nicht schuldig.
Aber ich bin betroffen von den Verbrechen der Nazis. Es waren nun mal Deutsche und ich bin Deutsche.  Ich bin von daher anders betroffen, als wenn ich Schwedin oder Thailänderin wäre.

Ich war vor einigen Jahren in Auschwitz gewesen und stand vor einem der Verbrennungsöfen. Vor den Öfen standen amerikanische jüdische (!) Jugendliche, die lachten, Witze machten und sich gegenseitig fotografierten.
Ich fand es zwar trotzdem shocking, aber sie durften das machen. Bei deutschen Jugendlichen wäre das absolut nicht möglich gewesen.

Und das ist eben der kleine, aber feine Unterschied.

Schuld nein, aber eine andere Verantwortung als Schweden,  Thailänder oder Nigerianer schon!

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Schuldig fühlen müssen wir uns wegen der Nazi-Verbrechen des zweiten Weltkrieges sicher nicht. Uns bewusst sein darüber, was damals geschehen ist, müssen wir aber definitiv. Ob Hitler Österreicher oder Deutscher war, hat damit nichts zu tun. Deswegen gehört dieses Thema meiner Meinung nach unbedingt in die Schule, zumal rechtes Gedankengut heutzutage wieder Hochkonjunktur hat.

Das Wissen darüber, wozu Fremdenfeindlichkeit und Rassismus damals geführt haben, kann das Verständnis dafür schärfen, dass man dieses Gedankengut auch heute nicht akzeptieren darf.

Klar ist aber, dass uns in den deutschen Medien und Schulen nie die ganze Wahrheit gezeigt bzw. beigebracht wird. Ich kann mich nicht entsinnen, in der Schule jemals etwas über die schrecklichen Verbrechen der Amerikaner gehört zu haben, die lieber als Retter der Welt dargestellt werden. Deswegen sollte sich jeder auch privat mit dem befassen, was einem in der Schule (vor allem im Geschichtsunterricht) so alles erzählt wird und die Lehrer mit etwaigen Widersprüchen konfrontieren.


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Nein.

Ihre Aussagen sind in allen Details dummes, erbärmlich unterinformiertes Zeug. Vertritt sie diesen Ausbund an Unwissenheit im Unterricht, drohen ihr vollkommen zu recht denkwürdig miese Noten.

"Wir" mussten uns auch schon gestern nicht "schuldig" fühlen, geschweige denn heute, da wir in die Begehung der Naziverbrechen unserer Vorfahren in keinster Weise involviert waren.

"Uns" wird auch nicht ab der 5. Klasse ein "Schuldbewusstsein" eingetrichtert. Das ist nur eine wahrheitswidrige, rechtsextremistische Propaganda"idee", mit der die kritische Aufarbeitung der Naziverbrechensgeschichte abgeweht werden soll.

Die Beschäftigung mit dieser Naziverbrechensgeschichte dient nicht der Erzeugung von "Schuldbewusstsein", sondern der Vermittlung von Einsichten und Erkenntnissen, wie und wodurch derartige Verbrechen zustandekommen sind und schärfen allenfalls das Gefühl der persönlichen Verantwortung, sich dafür einzusetzen, dass zumindest in Deutschland niemals wieder derartige Gräuel, wie sie von deutschen Rechten begangen wurden, sich wiederholen.

Der Einsatz von 2 Atombomben gegen Japan hat vielen Menschen das Leben gerettet, da die Japaner ebenso dümmlich wie Hitlerdeutschland nicht die einzig vernünftige Konsequenz aus ihrer Totalniederlage ziehen wollten - die Kapitulation.

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Kommentar von Malavatica
15.06.2016, 12:39

Erzähl das mal den Angehörigen der Opfer der Atombomben. Nicht mal eine Entschuldigung bekommen die USA zustande. Schändlich. 

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Für die Verfehlungen unserer Großväter und Väter müssen wir jetzt Lebenden uns natürlich nicht schuldig fühlen, denn wir haben diesen Dreck am Stecken ja nicht. Es gibt da keine Erbsünde, wie es uns fromme Christen und "Gute-Menschen" einreden wollen. Derlei Fusel überlasse man der Religion und Moralaposten von der abstrakten Art. Worauf es allerdings ankommt ist dieses: wir müssen aus der Geschichte lernen, damit sich nicht wieder das wieerholt, was einst geschah und für dürden all die vergangenen Verbrechen nicht verharmlosen - nicht mehr, aber auch nicht weniger, dann ist bereits viel gewonnen.


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Grauenhafte Taten sind, was sie sind...eben grauenhaft.

Ich finde es anmaßend, wenn ein wohlstandsübersättigter junger Mensch, der nie Krieg am eigenen Leib erfuhr, hinstellt und anfängt herumzuorakeln und zu philosophieren,

welches Leid  grausamer ist, welche Tat schlimmer ist...

Was ist das nächste, dass er wohlgenährt und ohne Durst den Hungernden der Welt erklärt, dass zu verdursten schlimmer ist....?

Grauenhafte Geschichte sollte sich nicht wiederholen und darum sollte sie gelehrt werden.

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Diese Aussage ist in meinen Augen komplett falsch. Denn Adolf Hitler wurde zwar in Österreich geboren, war aber ab 1932 deutscher Staatsbürger. Außerdem hat er den Krieg im Namen Deutschlands als deutscher Reichskanzler begonnen. Man kann also nicht einfach sagen das Adolf Hitler in Österreich geboren wurde und wir Deutschen somit nichts damit zu tun haben.

Meiner Meinung nach geht es bei der Auseinandersetzung mit dieser Zeit auch weniger um den Krieg an sich, sondern viel mehr um die Verbrechen die vor und während dem Krieg von den Deutschen begangen wurden. Wäre es einfach nur ein "normaler" Krieg gewesen, ohne diese Verbrechen, dann müssten wir uns heute nicht mehr so großartig damit auseinander setzen. Denn kein Krieg ist human und keine der beteiligten Nationen hat sich in diesem Krieg mit Ruhm bekleckert (Soviel zum Thema Atombombe, wobei man auch hier noch mal differenzieren muss).

Es geht also um die Verbrechen die von den Deutschen begangen wurden. Vor dem Krieg begann bereits die Euthanasie mit der Ermordung "minderwertiger Menschen" wie geistig Behinderten und die Verfolgung der Juden. Im Krieg steigerte es sich dann bis hin zur fabrikmäßigen Vernichtung von Menschen. Das war und ist ein unglaubliches Verbrechen und deshalb müssen wir uns, auch heute noch, damit auseinander setzen und beschäftigen.

Meiner Meinung nach sollte es aber nicht mit dem Hintergrund erfolgen uns Deutschen ein schlechtes Gewissen einzureden. Niemand braucht sich heute deswegen schuldig fühlen. Aber wir sollten uns verantwortlich dafür fühlen, das so etwas nicht noch einmal passiert.

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die heutige Generation muss sich nicht schuldig fühlen, wir haben ihn nicht gewählt. Allerdings müssen wir weiterhin den Opfern gedenken und in der Schule über die NS-Zeit informieren. Das hat den Grund, dass dies der einzige Weg ist um einen weiteren deutschen Diktator zu verhindern. Wenn wir vergessen und alles ignorieren, kann es wieder zu so etwas kommen.

Ob Hitler Österreicher war oder nicht ist vollkommen egal, unsere Urgroßeltern und Großeltern haben diesen Mann gewählt und die ganze Welt ins Elend gestürzt. Wenn wir unsere Vergangenheit nicht anerkennen, wären wir heuchlerisch.


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Ich kann die Schülerin verstehen. Sie wird sicher nichts verleugnen, ist aber genervt von der ewigen Schlechtmacherei von Deutschen aufgrund dieser Vergangenheit. 

Zuwenig wird auf die angesprochenen Verbrechen wie die der USA, oder Stalin eingegangen, die ebenfalls Millionen auf dem Gewissen haben. 

Man sollte den Schülern von heute zwar die Geschichte erklären, Ihnen aber gleichzeitig ein gesundes Selbstvertrauen vermitteln. 

Und bitte mal die Nazi Keule stecken lassen, weil meine Meinung vielleicht von eurer abweicht. 

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Man muß kommenden Generationen vor Augen führen, wohin es führen kann, wenn die Demokratie verachtet wird. Direkt schuldig muß sich die Nachkriegsgeneration nicht fühlen, aber das nimmt uns nicht die Verantwortung für kommende Generationen, besonders was die Aufarbeitung der Vergangenheit anbetrifft.

Das ist wie eine Immunisierung gegen rechtsradikale Tendenzen - dagegen hilft nur Bildung und Information.

LA

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Kommentar von marylinjackson
15.06.2016, 11:19

Die Hitler-Partei wurde ganz demokratisch gewählt!

Was sich aus Demokratie alles entwickeln kann, sieht man ja jetzt in der Türkei.

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Ich stimme dem nicht zu, weil ich denke dass wir als Deutsche eine Informationspflicht haben, wie die Verbrechen der Nazis geschehen konnten. Diese Informationspflicht ist der beste Schutz, dass Ähnliches nie wieder geschehen kann. 

Wir haben aber als Europäer auch eine Informationspflicht über die Völkermorde der Briten (eigentlich waren es nur die Engländer), Belgier und Franzosen. Und dieser Informationspflicht kommen wir nicht nach. Und wir haben eine Informationspflicht wie die Engländer, Franzosen und Russen den ersten Weltkrieg verursacht haben. Auch hier kommen wir unserer Informationspflicht in keiner Weise nach (viele denken Deutschland und Österreich hätten zumindest eine Mitschuld). Deshalb machen wir uns auch immer wieder mitschuldig, wenn die Alliierten in Staaten wie z.B. Irak, Libyen und Syrien massenweise Menschen morden, um ihre wirtschaftlichen Interessen durchzusetzen.

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Mal abgesehen von der grauseligen Rechtschreibung: Ich stimme ihr zu, dass man sich persönlich nicht schuldig fühlen muss. Wir können nichts für die Taten und Untaten unserer Vorväter, aber wir sollten niemals vergessen, dass ein Haufen Fanatiker (mit Hilfe und finanzkräftiger Unterstützung der Großindustrie!!!) es innerhalb weniger Jahre schaffen kann, ein Millionenvolk so dermaßen zu manipulieren, dass sich dieses "Volk" für die "Herrenrasse" hält (mit relativ wenigen Ausnahmen)! Wir dürfen das deshalb nicht vergessen, weil genau das auch heute möglich ist, mit einem anderen Volk in einer anderen Region der Erde und es wird auch in 80 Jahren noch möglich sein...

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Ich bin rein aufm Papier betrachtet reinrassig deutsch wenn man so will. Meine Familie lebte ewig um Mecklemburg vorpommern und mit ewig meine ich ca bis zum 11. Jahrhundert (nachweisbar) weiter kam meine mutter mit der ahnenforschung nicht.

Generell ist mir das schnuppe ich wollte es aber dennoch mal gesagt haben.

Ich lebe mein leben sehr friedlich und habe freunde und bekannte aus allen möglichen nationen. Für mich gibt es keinen unterschied zwischen den hautfarben weil wir letztlich alle nur menschen sind.

Demnach NEIN ich habe keine Schuldgefühle nur weil ich deutsches blut habe. Schandflecken hat jedes land in ihrer geschichte aber da ich damit absolut nichts am hut hatte sehe ich auch keinerlei grund dafür verantwortung oder rechenschaft ablegen zu müssen.

Dennoch ist die Geschichte schon recht wichtig grade in der Schule. Vielleicht bringt euer lehrer das auch einfach "blöd" rüber.

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Da die Sippenhaft abgeschafft wurde, braucht sich niemand schuldig fühlen,  der nicht zu der ZEIT gelebt hat. Aber man kann es als schlimme unentschuldbare Verfehlung unserer Vorfahren ansehen. 

Und als Warnung für die Zukunft. 

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Nein.

Ich finde ebenfalls nicht das wir uns schuldig fühlen müssen. Und mir geht das Thema ganz gewaltig auf den Nerv.

Schön und gut, man sollte sich damit auseinander setzen. Da stimme Ich auch zu. Allerdings nicht in 5 Fächern über einen Zeitraum von 6 Schuljahren.

Immer wieder dieses lästige Thema...

Ich habs auch schon in der 7ten Klasse verstanden das, was damals passiert ist, ganz ganz doof war. Da brauche Ich das nicht noch 5 Jahre lang in einem absolut unbrauchbar gestalteten Unterricht in jedes kleinste Atom zerpflücken.

Wir hatten in Pädagogik den Film "Die Welle" als Thema. Geschaut, verstanden, psychoanalyse durchgeführt, fertig.
Gepaart mit einem umfangreichen Lernstoff in Geschichte, hätte mir das voll und ganz gereicht...

Da muss Ich nicht noch 18 Briefe von Judenfamilien und SS-Generälen in 3 Sprache lesen, analysieren und interpretieren um zu wissen dass da was ganz gewaltig schief gelaufen ist.

Meiner Meinung nach:

Ja zur Aufklärung über die Gräueltaten und ja zur Aufklärung warum so etwas überhaupt hat stattfindet können.

Nein zum aktuellen Curicculum. Weniger in der Vergangenheit leben, mehr für die Zukunft inspirieren!

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Kommentar von Malavatica
15.06.2016, 11:50

So seh ich das auch. Statt der ständigen Wiederholungen bitte etwas mehr über gulag oder Hiroshima oder oder. Kam in meiner Schule leider nicht vor. Das habe ich vermisst. Oder Indochina ecc. 

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Ich stimme der Aussage so, wie sie da steht, hundertprozentig zu.

ABER die Frage ist, warum werden immer noch wir Deutschen zur Rechenschaft gezogen (wir zahlen auch immer noch dafür), die Amerikaner und Russen usw. aber für ihre Verbrechen nicht?

Falls Ihr nicht wisst, welche Verbrechen ich meine: Ausrottung der "Indianer", der "Aborigines" (Briten), die bereits erwähnten Atombomben auf Japan, die Atombombenversuche am Bikini-Atoll usw.

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zu verstehen wie propaganda funktioniert und wie man damit menschen dazu bringt, ihre eigenen familien zu töten und zu verraten, kann ganz nützlich sein. vor allem, wenn man will, dass sich der ganze mist nicht wiederholt. es geht also nicht darum sich schuldig zu fühlen sondern zu verstehen. gerade deshalb finde ich, dass man erst im jugendlichen alter menschen mit dieser zeit vertraut macht. denn vorher nehmen sie es nur emotional war und nicht rational. verstehen funktioniert aber allein über die emotionen eben nicht.

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Müssen wir uns heute noch schuldig fühlen?

Nein, das ist tatsächlich nicht mehr nötig. Die jetzige Generationen haben mit dem Nazitum und der Judenverfolgung nichts zu tun, sie tragen keine Schuld. Das ist wie eine Erbsünde und dagegen wehre ich mich vehement. Ich verurteile das, was damals geschehen ist, aber irgendwann ist es aber auch gut mit dem Schuldbewusstsein und der damit verbundenen Wiedergutmachung. Schließlich lebt von damals kaum noch jemand.

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