Frage von Diimiitrii, 72

Suche Video, das besagt, dass "Naturkonstanten" veränderlich sind und man so eine Art Wetterbericht für sie erstellen könnte?

Hey, ich habe vor ein paar Monaten ein Video gesehen, in dem es um physikalische konstanten ging, zB "Schwerkraft" und dass diese gar nicht so konstant sind. Der Proffessor/Doktor/Mathematiker/Physiker (ich weiß es nichtmehr) der in dem Video gesprochen hat, hat irgendwann scherzhaft gesagt, man solle eine Art "Wetterbericht" über die "Schwerkraft" machen um die täglichen/wöchentlichen Werte an die Physikergemeinde zu bringen? Ich glaube mich sogar zu erinnern, dass es ein Video von "Numberphile" auf Youtube war. Das Problem ist nur, dass ich es auch nach stundenlanger suche nicht wieder finde.

Er erzählt in dem Video auch eine Anekdote, dass auf der ganzen Welt Messungen durchgeführt wurden über Jahre und der Wert der "Schwerkraft" immer ein bisschen variiert hat aufgrund der verschiedenen Höhenlagen und Kontinente in denen die Versuche gemacht wurden. Und irgendwann in der zweiten Hälfte der 19.JH habe man dann gesagt, "passt auf Jungs. diese Variationen sind doch doof, wir legen den Wert jetz auf X fest".

Das Video war mit großer Sicherheit englischsprachig und es kann sein, dass ich ein paar Details durcheinanderbringe oder mich falsch erinnere, aber so oder so ähnlich ist es mir in Erinnerung.

Wäre klasse, wenn das kürzlich jemand gesehen hätte und mir den Link schicken könnte. Danke =)

Edit: Es kann auch sein, dass das nur eine kleine Randanekdote zu einem komplett anderen Thema war, wenn jemand zufällig das Thema noch weiß oder sonst was, dann würde das schon helfen, dann könnt ich selber suchen.

PS: Ich spreche von "Schwerkraft" nur zur Vereinfachung. Aus Gründen der Wahrscheinlichkeit, G ist die ungenauste Naturkonstante die wir haben und die 9,81 g ist eine eingebürgerte Schwerkraftkonstante in der Schulphysik. Es kann sein, dass die erwähnte "Konstante" eine gänzlich andere war. Ich suche einfach nur das Video/den Sprecher mit dem "Wetterberichtvergleich" und der Anekdote.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von hypergerd, Community-Experte für Mathematik, 38

Bei Wikipedia unter Schwerefeld ist alles beschrieben:

a) echte Gravitationskonstante G = 6.674 08(31) * 10^-11 m³/kg/s²

(die (31) ist die Toleranzangabe für die letzten beiden Stellen)

b) Fallbeschleunigungsfunktion g(r,m,...)

= Gravitationsbeschleunigung + ZentrifugalbeschleunigungEinheit m/s²

c) Normfallbeschleunigung g(n) = 1901 wurde auf der dritten Generalkonferenz für Maß und Gewicht ein Standardwert, die Normfallbeschleunigung, auf gn = 9,80665 m/s² festgelegt, ein Wert, der sich schon in verschiedenen Landesgesetzen etabliert hatte und der Definition technischer Maßeinheiten dient." 

In der internationalen GODATA Datenbank unter

http://physics.nist.gov/cgi-bin/cuu/Value?gn|search_for=gravity 

 sieht man, dass es keine Abweichung/Toleranz gibt, weil der Wert 1901 exakt festgelegt wurde! Die Übergabeparameter r {45 Grad Breite, Meereshöhe} usw. wurden so extrapoliert, bis der gewünschte konstante Wert herauskam. Was sich also ständig ändert ist b) Fallbeschleunigungsfunktion g(r,m,...) und damit die Menschen überall auf der Welt mit dem selben Wert rechnen, wurde g(n) einfach von den Menschen so wie eine Währung festgelegt.

Ein schönes Video zu b) g(r,m,...) im Anhang...

(ständige Änderungen wie beim Wetter)

Kommentar von Diimiitrii ,

Das kommt schon relativ nah an das heran was ich gemeint habe. Danke dir =)

Das mit den etablierten Werten der Normalfallbeschleunigung (und der festlegung 1901) und der ständigen Änderung (Video) hast du nett aus mehreren Quellen gesucht. Das war sicher viel Arbeit und ich freue mich, dass wenigstens einer verstanden hat um was es mir ungefähr ging.



Leider suche ich nur wirklich das spezielle oben beschriebene Video, weil ich den Kanal auf dem ich es gesehen habe, bzw den Menschen der dort zu sehen war wieder finden will. Mein Gedächtnis lässt mich leider bei beidem im Stich,


Antwort
von lks72, 72

Vielleicht verwechselt du was. Das, was du beschreibst, ist die Gravitationsfeldstärke g auf der Erdoberfläche , und die kann je nach Ort und Zeit und Zusammensetzung der Umgebung natürlich variieren. Eine Konstante ist das aber prinzipiell nicht, wohl aber die Gravitationskonstante G, die im Gravitationsgesetz auftaucht. Deren Wert ändert sich in irdischen Maßstäben nicht, jedenfalls ist dies nicht mit einem Wetterbericht vergleichbar und vor allem ist sie ortsunabhängig.

Kommentar von Diimiitrii ,

Das weiß ich doch alles. Ich habe auch bewusst nicht Gravitationskonstante gesagt. Es geht glaube ich um die "9,8..." in dem Video, es kann auch um eine komplett andere "konstante" gehen, wie gesagt Monate her. Das ist aber nicht die Frage. 
Ich suche einfach nur exakt dieses Video mit dem Wetterberichtsvergleich und der Anekdote, bzw den Typen der in dem Video spricht. 

Kommentar von DerTod99 ,

9,81 ist g es gibt die Beschleunigung auf der Erdoberfläche an wenn du etwas weiter weg von der Erde bist beschleunigst du dementsprechend langsamer.

Kommentar von Diimiitrii ,

Ist mir immer noch bewusst und es geht immer noch nicht darum.
Ist lesen tatsächlich so schwierig?

Antwort
von gilgamesch4711, 6

  Abermals ist dieser Editor abgestürzt; so wenig Absätze wie möglich. Sonst werde ich noch wahnsinnig.

Bitte beachten; dies ist bereits Teil 2 meiner Erzählung. Du wirst ihn allerdings nicht verstehen, wenn du nicht vorher einen Blick wirfst in Teil 1 . Die zweite Anekdote über Dirac. Auf einer Atlantiküberquerung zu einer Vortragsreise fällt Dirac auf, dass ===> Werner Heisenberg ein begeisterter Tänzer ist; jeden Abend begibt der sich in die Tanzbar des Luxusliners. Dirac

 " Aber Werner; warum tust du dir das an? "

   " Weil man da nette Frauen kennen lernt. "

  " Gerade du als Empiriker. Wie kannst du wissen, dass sie nett sind, BEVOR du mit ihnen getanzt hast? "

    Du wirst es nicht glauben; aber die selbe Logik habe ich einmal in einer Gartenwirtschaft erlebt. Rein zufällig wurde ich " Ohrenzeuge " einer Unterhaltung zwischen zwei Mädchen.

   " Wie hast du deinen Mann kennen gelernt? "

   " ganz normal "

    " Verrückt sind wir heut alle. Und außerdem beweist mir deine Antwort nur, dass du kein Vertrauen zu mir hast. Bitte merke dir: Der Freundin gegenüber musst du noch mehr vertrauen als selbst dem eigenen Mann - also wie? "

    " Er hat mich zum Tanzen eingeladen. "

   " Bitte wo und wann? "

     " Er hat mich angerufen. "

      " Du lügst ja schon wieder. Wie kann er denn deine Nummer haben, wenn er dich noch nicht kennt? "

    Der Rest dieses absolut fesselnden schlagabtausches ging leider unter im Hintergrundrauschen. Diracs größter Streich ist wohl nur zu vergleichen mit dem Hauptmann von Köpenigk. Als Wilhelm Voigt den Vorsatz fasst, sich als falscher Hauptmann zu verkleiden

    " Dir hamse nich befördert; und mir befördernse. Also ick find det komisch ... "

     Als Dirac von Wegeners vergeblichem Ringen um Anerkennung erfährt, beschließt er, seine ganze wissenschaftliche Autorität in die Waagschale zu werfen mit dem Ziel: Die ganze Menschheit soll ehrfürchtig seinen Juxbeitrag nachbeten ... Dabei bewegt sich Dirac durchaus im Rahmen der akademischen Tradition von Cambridge, Oxford und Eton.

    " Jedes Semester halten wir ein Juxreferat. Die Studenten sollen nämlich lernen, zwischen Wissenschaft und Humbug zu unterscheiden. "

    Diracs Aussage:

    " Auf der Urerde waren sämtliche Landmassen in ===> Pangaia vereinigt. Diese völlig einseitige, ungleichgewichtige Verteilung hätte dazu geführt, dass die Erdachse aus ihrer Verankerung gerissen und ins Weltall geschleudert wird, wenn - ja wenn G und damit die Erdanziehung vor 4 Mrd. Jahren nicht stärker gewesen wäre als heute und sie am Entweichen gehindert hätte ... "

    Diese Teorie bezeichnet man als " G ' Punkt " ( mit Betonung auf dem Wort " Punkt " ) wie in derA nalysis üblich, bedeutet der Punkt die zeitliche Änderung ( dG/dt ) ( Ach übrigens; eine Rückfrage beim Support hat ergeben, dass uns der Gebrauch des WortesA nalyse verwehrt sein soll. Und zwar nicht etwa, weil es eine Assoziation anA nal erweckt, sondern, wie mir versichert wurde, den Tatbestand des Landesverrats erfülle. ) Und abermals stellt sich die Assoziation ein zu Wegeners Gemahlin. Aus Diracs G_Punkt_Teorie machte die Sexualwissenschaft den Gräfenbergpunkt, der allerdings jetzt auf dem G betont wird. Es gibt sie beide nicht; weder in der Physik noch in der Sexualwissenschaft. Und am Schluss des Urmelspiels der Augsburger Puppenkiste beschließt Habakuk, Zwengelmanns Zoo den " unsichtbaren Fisch " zu schicken ( Freudianer assoziieren sofort " unsichtbarer Fi ck , womit sich der Kreis zu diesem Gräfenbergpunkt schließen dürfte. ) Aber gut; stellen wir mal alle physikalischen Gründe zusammen, die gegen G_Punkt sprechen.

  1) Der Energie-Erhaltungssatz. wäre G früher größer gewesen, hättest du vor 4 Mrd. Jahren eine Masse m aus 1 km Höhe herab gelassen. Da heute aber die Erdanziehung schwächer geworden ist, brauchst du heute weniger Arbeit, sie wieder anzuheben - die Differenz hast du gewonnen.

    2) Die gültige Teorie über die Schwerkraft ist ja Einsteins ===> ART . ( Wenn die Geschwindigkeiten der beteiligten Massen bzw. die Fluchtgeschwindigkeit in die Größenordnung der Lichtgeschwindigkeit fallen. ) Bekannt ist ja die Einsteinsche Feldgleichung in der Prosaform

  " Massen krümmen den Raum. "

    Und der Proportionalitätsfaktor zwischen Materiedichte und Krümmung ist eben genau dieses G . Eine Frage, die ich mir schon als Schüler stellte:

   " Ja wie verhält sich denn nun die ART zu Diracs G Punkt? "

   Die Gebrüder Carl und Bernhard Philberth / Christiana Verlag Stein am Rhein

       " Das All / Physik des Kosmos "

     beantworten genau diese Frage. Die drehen nämlich die Fragestellung um:

    " Angenommen G = G ( r ; t ) sei ein veränderliches Feld in Raum und Zeit. Welche G-Felder sind dann zulässig als Lösungen der Einsteingleichung?  "

      " Antwort: G = const ; voila " Satz mit ' X ' ; das war wohl nix ... " ( max Z )

Antwort
von gilgamesch4711, 13

  Dieser Editor bringt mich noch zur Verzweiflung; er sagt, ich soll mich einloggen - Absturz. Alles weg.

  Die Formatierungen mache ich jetzt nicht mehr; sonst sitze ich morgen Abend noch hier.

Ich möchte mich doch mal äußern zu dem Tema Gravitationskonstante G . Die ganze Story beginnt übrigens bei ===> Alfred Wegener und seiner ===> Kontinentaldrift. Hier das waren doch des ===> Kaisers neue Kleider; Wegener als klaschisches Beispiel für das verkannte Genie. Er erklärt, was jedes 8-jährige Kind sieht: " Mammi Mammiii; wenn man Afrika und Brasilien ausschneidet. Die passen ja zusammen !!! " Seine Gattin ist peinnn_lichst berührt von dem Auftreten ihres Mannes in der Forschergemeinde. ( Aus der Zeitschrift " GEO " so wie von ===> Ester Vilars " Dressiertem Mann " weiß ich: Weiber reagieren nur auf die drei M M(acht) , M(oney) und M(agie) ) Er kann das dritte " M " bedienen; sie verweigert sich ihrem Alfred; sie kriegt erst dann wieder einen Orgasmus bzw. lässt sich penetrieren, wenn er sich mit seiner genialen Teorie durchsetzt. Woher ich das Bettgeflüster der Wegeners kenne? Waschkörbe von Bettelbriefen sind auf uns gekommen, wo Alfred seinen Schwiegervater von der Richtigkeit seiner Teorie zu überzeugen trachtet. Der Schwieger reagiert zynisch_sarkastisch. Er macht sich die Mühe, Wegeners Kollegen anzuschreiben; die Antwort lautet immer gleich: " Ein originelles Gedankenspiel; leider ohne jeden wissenschaftlichen Wert. Denn Wegener hat es verabsäumt, auch nur einen Beleg für seine Teorie zu präsentieren. " Eine moderne Parodie auf Wegener ist ja ===> Max Kruse ; " Urmel aus dem Eis " Hier mutiert Wegener zum Prof. Habakuk Tibatong, der (u.a.) die Tektonik der Südseeinsel " Titiwu " erforscht. Und Wegeners Gattin ist Habakuks Haushälterin, das " Schwein Wutz , die Fehler frei sprechen kann " ... Dichten kommt von VERdichten; Wegeners Gegenspieler erscheinen verdichtet bzw. personifiziert in dem Zoodirektor " Prof. Dr. Dr. Zwengelmann " Sogar Wegeners Briefwütigkeit greift Kruse auf: " Ich werde Zwengelmann einen Brief schreiben. ' Ätsch; Sie sind widerlegt. Wir haben ein Urmel; ein lebendiges ... ' " Kommentar des Sprechers der Augsburger Puppenkiste zu diesem Brief " Das hätte Habakuk doch lieber lassen sollen ... " Doch die Wegenerparodien hatten ja viel früher begonnen. Im ZDF präsentierte ===> Frank elstner " die stillen Stars " ( gemeint: die Nobelpreisträger. ) Jeder kennt Einstein. Rein statistisch lässt sich beweisen: Einsteins Bekanntheit beruht NICHT auf seiner wissenschaftlichen Leistung; mir liegt vor: der private Briefwechsel mit ===> Max Born , der Einstein sehr verehrte und sich für seinen persönlichen Freund hält. In einem Schreiben aus dem Jahre 1920 gibt sich Born entsetzt, dass Einstein nicht nur einer Illustrierten ein Interview gibt, sondern gleichzeitig die Fragen beantwortet, welche Zahnpastamarke er benutzt bzw. welches Miederhöschen seine Frau trägt. Es war die Zeit, als sich Damenstrümpfe den Anstrich von Modernität gaben, indem sie auf die Verpackung die jeweils neueste partielle DGL gedruckt hatten, die Einstein im Rahmen seines Projekts der einheitlichen Feldteorie vorgeschlagen hatte ... Unvorstellbar, dass je ein Höschen mit der ===> Schrödingergleichung wirbt; wer kennt schon Schrödinger? DAS meinte Charlie Chaplin mit seinem Bonmot " Einstein; ICH bin berühmt, weil mich jeder versteht. Und Sie sind berühmt, weil Sie niemand versteht. " Und jetzt mache ich die Gegenrechnung auf. Jeder kennt ===> Antimaterie; jeder kennt das ===> Positron. Statt einer Elektronik besitzt ===> Perry Rhodan gar eine " Positronik " In den einschlägigen Büchern erfährst du, der Entdecker jenes Teilchens sei ein gewisser Carl David Anderson. Hier wird systematisch manipuliert und der Eindruck vermittelt, das Positron verdanke seine Entdeckung einem Zufall. Die Wahrheit: Das Positron wurde am Schreibtisch vorher gesagt von ===> Paul Antoine Marie Dirac ( bitte französisch aussprechen; der Typ ist aber " Tommy " ) ( Siehst du; der Typ ist so unbekannt, dass du nicht mal weißt, wie man den ausspricht; hast du je von einem Paul-Dirac-Gymnasium gehört? ) Hier bewährt sich wieder mal der gute alte preußische Grundsatz " Mehr sein als scheinen. " Warum intressiert uns Dirac überhaupt? Weil sich umgekehrt Dirac mit Wegener auseinander gesetzt hat ... Es zeichnet sich ein Bild ab, dass dieser absolut coole Mann den Charakter von Monty Pyton hatte. Zwei Anekdoten; eines Tages schwitzte Dirac über seiner Gleichung. Da schaut ihm ein Freund über die Schulter

" Hey alter Kumpel; was treibst du denn so? "

 " Ich entwickle die relativistische Wellengleichung für das Elektron. "

  " Aber das haben doch Klein-Gordon schon getan. "

   " Genau diese Gleichung enrtwickle ich gerade ... "

   ( max Zeichen )

Antwort
von implying, 63

ist doch logisch dass die schwerkraft auf einer bergspitze geringer ist als auf meeresspiegel-höhe. aber man muss ja mit irgendwas rechnen können

Kommentar von Diimiitrii ,

Darum geht es aber nicht. Ich brauche nur das Video von dem speziellen Typen mit dem "Wetterbericht"-Vergleich.


Antwort
von Papabaer29, 29

Ist doch logisch, dass die Schwerkraft in der Nähe von großen Massen größer ist.

Naturkonstanten (wie z. B. die Gravitationskonstante) sind aber natürlich nicht veränderlich!

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