NATO Osterweiterung?

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7 Antworten

Also da würde ich mir definitiv grundlegende Informationen in der Wikipedia holen. Wenn du dann noch erweiterte Fragen hast, dann würde ich hier noch mal nachfragen. Aber jetzt die komplette Geschichte der NATO Osterweiterung auszubreiten in der Hoffnung, dass das dabei ist was du brauchst, würde zu weit führen.

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Peter Scholl-Latour hat in einem seiner letzten (oder im Letzen?) Büchern davon gesprochen, dass die Osterweiterung auch eine Methode der USA ist, die EU zu schwächen und als abhängigen und hörigen Partner beizubehalten. Das macht finde ich auch Sinn, weil eigentlich ist der europäische Gedanke ja eine feine Sache, aber ich habe das Gefühl, dass sich die EU zu viele Länder, die Hilfe brauchen zumutet. Außerdem hört für mich persönlich Europa in Polen, Ungarn und Serbien auf. Kulturell.

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Man spricht immer von der Erhaltung des Gleichgewichts zwischen den "Kontrahenten". Dem ist aber nicht mehr so, der Westen hat und ist immer noch dabei dieses Gleichgewicht zu seinem Gunsten zu veraendern.

Wenn hier Proteste dagegen erhoben werden, dann werden Beispiele von Verpfehlungen angefuehrt, die sehr weit hergeholt werden.

Wenn der Blickwinkel stimmt., dann kommt man zu dem Schluss, der Westen agiert, der Osten reagiert. Bei wem liegt nun der Zuender dieser unheilvollen Entwicklung, jeder 10Klaessler muesste das erkennen? 

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Damit Deutschland wieder sich vereinen konnte verzichtete man gegenüber Russland (per Versprechen und Handschlag) die NATO nicht nach Osten zu erweitern. Der Westen hat das Versprechen gebrochen und umzingelt jetzt Russland mit Raketenstellungen. Wer ist da wohl der Aggressor? Und wo sitzen die wortbrüchigen Schweine?

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Freie, souveräner Staaten haben demokratisch legitimiert ihren Beitritt zur NATO angestrebt und umgesetzt.

Russland betrachtet diesen Vorgang als eine Bedrohung eigener Sicherheitsinteressen, da es den betroffenen Staaten keine freie und souveräne Entscheidungshoheit über ihre Obliegenheiten zubilligt, sondern stattdessen erwartet, diese Länder müssten nach der Pfeife des russischen Neoimperialismus wie zu zaristischen oder sowjetischen Zeiten tanzen...

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Kommentar von Mrpat1605
19.10.2016, 10:42

Naja. Die Ukraine möchte auch in die NATO, nachdem die CIA Janukowitsch gestürzt hat und Petroschenko als Regierungschef eingesetzt hat. Also ganz so einfach kann man das auch nicht betrachten.

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Kommentar von voayager
19.10.2016, 11:43

Es gibt keinen Neoimperialismus in Russland, das ist Unsinn. Beweis:

  • fast keine ausländischen Militärstützpunkte
  • keine weltumspannendes russisches Firmennetz, also keine multinationalen russischen Konzerne größeren JUmfangs
  • fast keine Einmischung des russischen Staates in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten
  • recht geringer Kapitalexport, es überwiegt der Warenexport stattdessen
  • geringe Verschmelzung des Bank,- und des Industriekapitals

Was es indes in Russland gibt, das ist ein mehr oder minder ausgeprägter Nationalismus, sowie ihn nichtkolonialistische Länder Europas im 19. Jhdt pflegten.

Taditioneller Nationalismus ist nicht mit dem Imperialismus in einen Topf zu werfen.

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