Im Sport kämpfen verschiedene Nationen gegeneinander, um Weltmeistertitel, Olympia, Pokale, Ehre usw., an. Warum aber sind Nationen mit so vielen sog. Ausländern bestückt, die eigentlich gegen ihr eigenes Mutterland kämpfen?

Der Sportler oder die Sportlerin starten meist für jene Nation, die das meiste Geld bietet - traurig aber wahr!

Es kämpft doch keine "Nation" gegen eine andere. Nur Menschen; und da ist es doch egal, woher sie kommen.
Diese Sportler repräsentieren aber ihr Land, oder!?
Knowledge am 3. Oktober 2007 08:49 Sehe ich nicht so. Ich fühle mich nicht z. B. von Jan Ulrich repräsentiert.
Edgar Niklaus am 3. Oktober 2007 18:13 Mich würde interessieren, aus welchem Bundesland du kommst.

Die Mitglieder von Nationalteams haben selbstverständlich alle die Staatsangehörigkeit des entsprechenden Landes. Ich verstehe deine Frage überhaupt nicht!
Falsch!! Sie haben eine Staatsangehörigkeit, machen aber noch eine zweite, um somit für ein Land antreten zu dürfen, damit sie überhaupt sportlich in Erscheinung treten.

Ein deutscher Staatsangehöriger ist kein Ausländer, egal ob er geheiratet, angenommen oder erschwindelt hat, er muss dafür bestimmte Voraussetzungen erfüllt haben, sonst hätte er keinen deutschen Pass!
Solf am 3. Oktober 2007 08:18 Da ist die Grenze dann allerdings sehr fliessend... lieber Doc!
neurodoc am 3. Oktober 2007 09:25 Aber die Definition des Staatsangehörigkeit ist eindeutig, oder nicht? Die Ursachen und Methoden vielleicht unterschiedlich!
Solf am 3. Oktober 2007 09:30 Faktisch hast du wohl recht.. Gebe mich ja auch schon geschlagen! Ich weiss ja, dass du weisst was ich meine.. ;-))

Diese Entwicklung wird man nicht mehr rückgängig machen können, solange so viel Geld im Spiel ist. Nur wenn man nach dem eigentlichen Sinn des Kampfes verschiedener Nationalmannschaften fragt, muss man leider sagen:

Ich finde nicht, dass bei den Nationalmannschaften viele "Ausländer" aktiv sind. Zumindest in den Kernsportarten wie Fussball sind die Regeln entsprechend streng.
Bei Randsportarten wie Damenhandball, als mal für Österreich nur eingeheiratete Russinnen aktiv waren oder im Tischtennis, wo bei der Europameisterschaft lauter Chinesen gegeneinenader spielen, ist das teilweise anders, amüsiert mich aber eher, als dass es mich stört. Und wenn es mich stört, schalte ich den Fernseher ab;-)

Eine Nationalmannschaft besteht aus Mitglieder ihrer Nation, den Staatsangehörigen. Die Nationen haben sich in den Jahrhunderten durch Kolonialismus, Einwanderung und Auslandstätigkeiten ihrer Bürger globalisiert.

Der/Die Bessere soll gewinnen (ohne unerlaubte Mittel). Aus welchem Lander der-/diejenige kommt oder für welches er/sie Antritt ist doch eigentlich egal. Der Mensch "kämpft" nicht die Nation.

Viele Sportler bekommen von ihrem Heimatsland kaum oder gar keine finanzielle Unterstützung, weder fürs Training, noch für die Anreise und die Unkosten bei Wettbewerben, die oft in wohlhabenden ländern stattfinden. Die reichere Länder wiederum nützen das aus, um diese Sportler anzuwerben. Andere besser betuchte Sportler erliegen diese Versuchung auch und wandern aus, vor allem, in der Richtung Europa-Nordamerika. Dreckiger Business, aber auch nur Menschen wie Du und Ich.
Wieso denn traurig? So funktioniert doch der Mensch! LG