Frage von growny,

"Nasse", angelaufene Fenster - und andere Probleme. Vorsicht lang!

Hallo ihr Lieben, ich hoffe, ihr könnt mir helfen. Wir wohnen seit August hier im Haus (Bj. des Hauses ist irgendwann in den 50'ern). Bei der Schlüsselübergabe sahen wir, dass in der unteren der beiden Wohnungen (in unserer) ein massives Schimmelproblem bestand... Da war das Haus allerdings schon gekauft und der Schimmel davor gut hinter Möbeln "versteckt"...

Wir haben uns dann Fachmänner hinzu geholt (Maler, Gutachter, Schimmelexperten), und das Haus dann "saniert". Alle Tapeten runter, mit speziellen Schimmelmitteln bearbeitet, danach dann alles mit Antischimmel-Farben gestrichen... Ob wir wirklich alles los bekommen haben, sagten uns die Fachmänner, sehen wir erst im nächsten Frühjahr...

Gut, nun zu unserem eigentlichen "Problem". Vor 2 Monaten hatten wir uns noch neue Fenster machen lassen, da die alten wohl schon fast älter als das Haus waren fg Seit wir jetzt Minusgrade haben, sind die Fenster ständig "nass" innen... Angelaufen und die Fensterbretter haben kleine Seen... Nun klingeln bei mir alle Alarmglocken, dass wir dadurch das Schimmelproblem wieder zurück holen könnten...

Was machen wir denn nun? Weniger heizen? Mehr lüften? Dasitzen und durchdrehen?

Hoffe ihr könnt mir/uns helfen!

Liebe Grüße

Antwort von Yorgos,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Hier findest Du hilfreiche Tipps vom Umweltbundesamt:

http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/2227.pdf

Antwort von Nemisis2010,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Mit dem Einbau dicht schließender Fenster (das erfordern heute die Ansprüche an Wohnkomfort und Lärmschutz!) unterbleibt jedoch der unkontrollierte Fugenluftwechsel, somit wird auch die Wohnfeuchtigkeit nicht mehr automatisch hinausgelüftet. Passen die Bewohner ihre Lüftungsgewohnheiten nicht dieser neuen Situation an, steigt die Luftfeuchte in der Wohnung während der kalten Jahreszeit dauerhaft über die zulässigen 60-65% relative Feuchte. Das Entfernen der Lippendichtungen bewirkt Zugerscheinugnen, allein schon mit täglich wiederholter Stoßlüftung (kurz und kräftig!) lassen sich Schäden vermeiden. Immer wenn sich am Glasrand der Wärmeschutzfenster Feuchteniederschlag bildet, muss wieder gelüftet werden. Ein weit verbreiteter Fehler: Die Kippstellung von Fenstern während der Heizperiode (Oktober bis April) ist schädlich und sollte ganz unterbleiben.

Kommentar von anjanni,

Du solltest wenigstens die Quelle angeben, wenn Du schon einfach kopierst.

http://www.schimmel-beratung.de/html/neuefensterund_schimmel.html

Antwort von anjanni,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Heizen und lüften.

Laßt Euch vor Ort beraten.


Natürlich bedeuten neue Fenster weniger "natürliche" Luftzirkulation. Und damit muß man vor allem auf regelmäßiges Lüften achten.

Gerade wenn die Fenster "naß" sind, bedeutet das, daß Du zu viel feuchte Luft in der Bude hast. Kauf Dir mal ein Hygrometer - damit Du feststellen kannst, wie hoch die Luftfeuchtigkeit ist.

Heizen ist (auch) deshalb wichtig, weil warme Luft mehr Feuchtigkeit "aufnimmt" als kalte. Also bloß nicht am falschen Ende sparen!

(Wie ist das Haus denn ansonsten isoliert?)

Antwort von Padri,

Nicht dasitzen, sondern Fenster weit auf und lüften, wenn die Fenster nass sind.! Das sollte eigentlich jeder Hausbesitzer wissen. Weiter ausreichend heizen und nicht manche Räume mitbeheizen. Türen zu kühleren Räumen sollten geschlossen bleiben. Durch das "Überschlagen" der Luft aus feuchtwarmen Räumen in kühlere entsteht dieses Problem. Weiter immer nur Stoßlüften, Fenster nicht kippen. Viele Pflanzen in der Wohnung tragen zur Verschlimmerung bei. Es gibt Hunderte von Lüftungsleitfaden zum Bestellen oder Runterladen im net.

Antwort von zetra,

Auf jeden Fall ist zuviel Feuchtigkeit in den Räumen. Nachschub, bedingt durch schlechte Absperrungen, Betonsteinwände etc.Da die Innenluft in der Regel wärmer ist, somit mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann, gibt es eine Diskrepanz zur Außenluft. Durch Abkühlung an Kältebrücken, Fenstern, usw. wird die nicht zu haltende Nässe abgegeben. Also, keine Wäsche in den Räumen trocknen, noch sonstige NASSE Aktivitäten im Übermaß vornehmen. Luftzirkulation in regelmäßigen Zeitabständen und das Problem ist zu lösen.Fungizide Anstriche sind nicht zu empfehlen, die Giftstoffe werden an die Innenluft abgegeben, sind also an den Wänden bald wirkungslos, schaden aber der Gesundheit.

Antwort von Ruby1976,

Ihr hattet Fachmänner da und diese haben den Schimmel nur oberflächlich behandelt? Habt ihr den Putz runter machen lassen? Wurde geprüft, ob das Mauerwerk nass ist und so weiter? Dann reichen diese Maßnahmen nämlich nicht aus.

Hier ist ein link zu einer Seite, die ein paar Tipps gibt: http://www.umwelt-kompass.de/070wohnenschimmel.html

Tja, an den neuen Fenstern könnte es schon liegen, wenn die alten zugig waren und jetzt alles dicht ist...

Und bitte nicht durchdrehen, dass hilft jetzt nichts, auch wenn es eine total miese Situation ist. Ich wünsch euch alles Gute! Ruby

Antwort von faband,

entweder ist das haus nach den umbaumaßnahmen noch nicht ausgetrocknet,

oder es sind kaeltebruecken vorhanden...

ich hoffe fuer dich, dass es das erste ist...

zu den neuen fenstern... habt ihr zweifach- oder dreifach verglaste fenster genaommen ?

wir hatten dieses problem frueher auch, aber seitdem wir dreifach verglaste fenster haben..

ist ruhe....

versuch´mal mit ner kerze rund um die fenster zu suchen, ob es irgendwo zieht...

ich denke, dass das euer problem sein wird...

und dann hilft nurnaoch... nachbessern lassen !

Keine passende Antwort gefunden?

Weitere Fragen mit Antworten

Fragen Sie die Community