Frage von LaGiselle,

Nanopartikel in Kosmetika: Titandioxid und Zinkoxid wann Nanopartikel, wann nicht?

Nanopartikel in Kosmetika soll man bei Sonnencremes an den Inhaltsstoffen Titandioxid und/oder Zinkoxid erkennen.

Diese Inhaltsstoffe befinden sich aber auch in anderen Kosmetikprodukten wie Deos, Zahncremes, Handcremes etc. In Babywundschutzcremes oder Zinksalbe ist ja extra Zinkoxid drin wegen seiner heilenden Eigenschaften. Hier wäre es ja auch unnötig es in Nanogröße zu verwenden, da es sich sowieso um dicke Pasten handelt und die Nanoteilchen bei den Sonnencremes wohl den Weißeleffekt verhindern sollen.

Andererseits: Verwenden die Hersteller für Ihre verschiedenen Produkte wirklich unterschiedliche Titanoxid-/Zinkoxidpulver? Also enthält Sonnencreme mit Zinkoxid von Hersteller XY Nanopatikel aber seine Windelcreme mit Zinkoxid nicht?

LG Giselle

Antwort von BeautyBlondie,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Titanoxid ist in Sonnencremes als physikalischer Lichtschutzfaktor enthalten. Auch als Nanopartikel ist es dem Titanoxid nicht moeglich in die gesunde Haut einzudringen. Also kein Problem fuer deine Haut/Koerper. Was die Zinksalbe angeht, so ist der Effekt ein anderer. Die Salbe ist auf Paraffinbasis, was dafuer sorgt, dass ein luftdichter Abschluss auf der Haut entsteht und so der wunde Babypo nicht weiter gereizt wird und besser abheilt. Und ja, man kann von der Auflistung der Inhaltsstoffe auf der Packung nicht darauf schliessen, ob es sich um Nanopartikel handelt oder nicht. Am besten das Fachpersonal deines Vertrauens fragen (Kosmetikerin)

Antwort von rejo52,

Ich denke, dass die Kosmetikindustrie ausdrücklich darauf hinweist, dass Nanopartikel drin sind. Durch die aufwändigere Herstellung wird die Creme ja auch teurer im Verkauf.

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