Namensänderung beantragen?

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4 Antworten

Nach dem Gesetz zur Änderung von Familiennamen und Vornamen muss ein wichtiger Grund zur Änderung des Namens vorliegen.    
In der Liste der zuläßigen Gründe (Artikel 34 bis 50 NamÄndVweV) ist dein Fall (sofern er überhaupt stimmt) nicht aufgeführt.  
Von Rechts wegen sind die ehemaligen Adelsprädikate heute nur noch x-beliebige Silben im Namen. Wohlgemerkt: im Nachnamen. Folglich muß es auch beispielsweise "Hans Graf von Meier" heißen - denn einen Grafen Hans von Meier gibt es genau wie Prinzessinnen, Fürsten und Barone in Deutschland seit 1919 nur noch in der Märchenwelt.  
Das von dir genannte "offiziele deutsche Adelsregister" ist ein privates Unternehmen, das Adelstitel verkauft. Deine Ernennungsurkunde hat keinen praktischen Wert.  
Adelige sind nur für Klatschblätter interessant - gern greifen sie
die Vorlagen auf, machen Frederic Prinz von Anhalt kurzerhand zum
Prinzen Frederic von Anhalt, und die Leserschaft freut sich über
ein wenig adligen Glanz in Deutschland.  

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Das wird meist nicht klappen. Hier gilt nicht mehr das Namensrecht des BGB zu Familiensachen. Das Problem ist, dass die Namensänderung nur nach dem Namensänderungsgesetz möglich ist. Danach ist eine Namensänderung aber nur zulässig, wenn es hierfür einen wichtigen Grund gibt; letzeres ist aber nur ganz selten der Fall.

Familiäre Gründe scheiden bei Volljährigen regelmäßig aus. Der wichtige Grund müßte mit der Führung des aktuellen Namens einhergehen, also an dem Namen selbst liegen. Für Volljährige aus geschiedenen Ehen gelten keinen anderen Regeln, als für alle anderen, die ihren Namen ändern möchten.

Wenn der Namen unaussprechlich ist (Przwllcoscza), zu Wortspielen Anlass gibt (Bratwurst), auf Verbrecher hinweist  kommt eine Änderung in Betracht. Wenn der Vater also ein berühmter Verbrecher ist, wird die Namensänderung leichter klappen. Die Hürden stehen aber hoch. Die Kosten belaufen sich m.W. auf ca. 1.000,00 EUR, bei Ablehnung auf ca. 500,00 EUR.

Informationen: ehescheidung24.de

Ich denke, dass du keinen Erfolg damit haben wirst.

Ich hoffe ich konnte helfen.

Wissensdurst84

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Nüchterne Antwort: Es geht leider nicht. Die Verwaltungsvorschriften zum Namensänderungsgesetz besagen, dass durch eine Namensänderung kein Adelstitel entstehen darf. Die Namensänderungsbehörde prüft nicht einmal, ob deine leiblichen Vorfahren wirklich so geheißen haben oder wie wichtig dir deine Beweggründe sind. Auch ein Aussterben von Familiennamen wird behördlicherseits bewusst in Kauf genommen, ist also ebenso kein Grund für eine Namensänderung.

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die familie ist ausgestorben um 1890. ein nachfahre kannst du also garnicht sein. zudem gibt es keine adelsprivilegien mehr - du kannst also von niemanden mehr in irgendeinen stand erhoben werden. für eine namensänderung hast du keinerlei gründe vorgebracht - ein solcher antrag würde abgewiesen werden. das würde dir auch ein anwalt sagen.

so du noch unter 18 bist, müssten deine eltern einen solchen antrag für dich stelllen. deine nicht-leiblichen vorgänger sind wohl deine adoptiveltern- deren namen wirst du weiter tragen. deine trollfrage solltest du woanders stellen. es gibt keine nachfahren der krassows, schon garkeine barone lol.

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Kommentar von Pablo115
28.12.2015, 13:52

Natürlich gibt es es nachfahren, wie sollte sonst der Name von Krassow in die Geburtsurkunde meiner Oma gelangt sein? Ich bin nicht adoptiert sondern mein Vater, seine leibliche Mutter hatte einen neuen Mann, von dem mein Vater dem Namen bekam. warum gleich so feindselig? Deine trollantworten kannst du dir sonst wohin stecken!

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