Heutzutage ist ja alles möglich, man kann seinen eigenen Namen behalten, man kann einen Doppelnamen haben oder der Mann kann auch den der Frau annehmen. Aber trotz alles Liberaltität wird es immer noch als normal angesehen, wenn die Frau den Namen des Mannes annimmt, wie steht Ihr dazu, sollte man es "klassisch" machen?

Wenn Du als Mann Axel Schweiß heißt und Du heiratest Renate Haar, dann wird die Wahl schwer, ob Du ihren Namen annimmst! ^^ Generell ist das wohl eine Sache, die beide Partner ganz individuell entscheiden sollten. Meine Zukünftige will meinen Namen annehmen, das freut mich natürlich irgendwie.

Jeder wie er mag. Ich würde alles beim alten lassen - jeder behält seinen Namen.

Bin immer für klassisch, solange es mir gefällt. Mit der Namensgebung bin ich echt konservativ!

Das kommt auf den Namen an. Wenn man schon die Wahl hat, würde ich zu dem besseren tendieren.
bei uns hat jeder seinen behalten. hat vor und nachteile. Mir persönlich ist es egal wie wir mit nachnamen heißen. Wenn Kinder da sind kann es evtl. zu komplikationen kommen.

Doppelname ist immer gut. Das klingt nach Emanzipation und flößt Machos Respekt ein.
Engelen-Kefer, Leuthäuser-Schnarrenberger, Däubler-Gmelin, das klingt doch schon superintelligent, oder?
Na ja, es gibt Namen, da kann man froh sein, wenn man sich aus ihm rausheiraten kann.

Mir käme es auf das Endprodukt an. Beim jetzigen Stand würde ich meinen Namen behalten wollen. Würde meine Frau mit Mädchennamen allerdings Gomez de Garcia-Álvarez heißen, würde ich vermutlich den Namen annehmen. ;)
das muß schon jeder für sich selbst entscheiden. Den eigenen Namen weiterführen oder einen anderen annehmen - es gibt dazu keine Regel mehr, und was "normal" ist bestimmen nicht die anderen
ich finde, man sollte sich auf einen Namen einigen, wenn man plant, Kinder zu bekommen.
Denn wenn jeder seinen Namen behält, wird der Namensmachtkampf nur aufgeschoben, bis ein Kind da ist und man sich fragt, welchen Nachnamen es haben soll.

Ich bin wahrscheinlich mehr auf der altmodischen Strecke. Wenn der Name aber zu blöd ist, dann würde ich schon den Besseren nehmen.
Ich würde den klangvolleren wählen, aber ich würde mich für einen entscheiden, vor allem wenn Kinder da sind, sonst wird's unnötig kompliziert.

Das hängt davon ab, wie ihr euch mit euren Namen identifizieren könnt. Das lässt sich meißtens recht schnell und komplikationslos klären, wo die Liebe noch alles übermannt. Ich für mein Teil habe ich mich ganz unkonventionell zu der Annahme des Familiennamens meiner holde Frau entschlossen, Berechnung, Liberalität, Dummheit? Ich hab's gemacht und keine Minute lang bereut. Einzig der traurig-überraschter Blick meines -inzwischen verstorbenen- Vaters verfolgt mich bis heute... Ich habe meiner Frau nicht auferlegt, meinen Namen anzunehmen, sie freute sich über meiner Entscheidung, erwartet hatte sie diese nicht. Die Liebe, das gegenseitige Respekt zählen!
Ich kann Dir aus meiner (leider) negativen Erfahrung berichten. Ich habe den Namen meines Mannes damals angenommen und während der Ehe ein Kind bekommen. Nach einer sehr unschönen Scheidung, wollte ich mich weitestmöglich von ihm distanzieren und nahm auch meinen "Mädchennamen" wieder an. Leider muss aber das Kind den Ehenamen behalten, ausser natürlich, der Vater würde einem Namenswechsel zustimmen. So heiße ich jetzt anders als mein Kind und ich würde viel dafür geben, wenn ich damals meinen eigenen Familiennamen behalten hätte... Ich wünsche Dir, dass dieser Fall bei Dir nie eintreten wird

Ich habe mit 40 geheiratet, mein Mann war 52...und wir haben beide unsere Namen behalten.Ich fände es absurd, meinen Namen abzulegen, den ich schon mein ganzes Leben trage...als gäbe es mich nicht mehr. Und ihm wollte ich es nicht zumuten, meinen anzunehmen, weil ich glaube, es wird Männern als Schwäche ausgelegt. Wenn Kinder im Spiel sind finde ich es aber auch problematischer, denn dann fehlt ein Stück weit die Familienidentität. Vielleicht ist es also etwas anderes, wenn man jung heiratet und eine Familie gründet. Ich kenne inzwischen viele Frauen mit Doppelnamen, die den zweiten Namen zwar haben, aber nicht dauernd benutzen. Das finde ich eine ganz gangbare Lösung, um den eigenen Geburtsnamen nicht ganz zu verlieren, und trotzdem kein Namensmonster mit sich rumzuschleppen.

man sollte einen Kompromiss finden, mit dem beide Partner einverstanden sind