Frage von TELTDBusiness Profil - Light, 40

Nah Unfall Kostenvoranschlag oder Gutachten?

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich hatte vor ca. 2-3 MONATEN!!! Einen Unfall unverschuldet leider immer noch kein Geld erhalten die Versicherung wehrt sich mit allen Mitteln !!! Zuletzt haben Sie mein Kostenvoranschlag nicht anerkannt ich war im Autohaus habe das Fahrzeug vorgezeigt und um ein Gutachten gebeten das ganze sendete ich der Versicherung diese meinte es sei ein Kostenvoranschlag und kein Gutachten!! jedoch ist der Schaden dokumentiert sowie die voraussichtlichen Reparatur kosten nur habe ich leider den Restwert des Fahrzeuges nicht herauslesen können !

Stimmt das ?? Ich kann leider mit dem Fahrzeug kein Meter mehr fahren um ein erneutes Gutachten zu machen kann ich Theoretisch nur den restwert des Fahreuges ermitteln lassen und ^dem Kostenvoranschlag hinzufügen oder reicht der Kostenvoranschlag schon aus.

Ich möchte diese Angelegenheit endlich klären scheue mich jedoch vor dem Anwalt da jede Woche was neues ist und auf meine Anrufe wird nicht reagiert

Die Versicherung heißt Zurich

Vielen Dank im Voraus.

Antwort
von peterobm, 25

du benötigst einen unabhängigen Gutachter, den zahlt der Unfallverursacher - die Versicherung kann auch ihren eigenen Gutachter schicken. Du hast eine Schadensminderungspflicht

Antwort
von H2Onrw, 15

Als Geschädigter ist es deine Aufgabe den Schaden zu beziffern und dies geschieht wenn kein Bagatellschaden vorliegt durch das Gutachten eines von dir beauftragten Kfz-Sachverständigen.

Daher solltest du dich umgehend an einen unabhängigen Kfz-Sachverständigen wenden und mit ihm die Angelegenheit besprechen.

Antwort
von AnReRa, 30

Wenn Dich umgehend an Deinen Versicherungsberater.

Ab einer bestimmten Schadenshöhe ist es völlig normal, dass die Versicherung ein Gutachten will. Die Versicherung muss dieses Gutachten
dann auch bezahlen.
Wenn das Auto nicht fahrbereit ist, dann kommt der Gutachter auch zu Dir.
Dem Gutachter gibst Du die Schadensnummer von der gegnerischen Versicherung und der rechnet direkt mit der Versicherung ab.
Der Gutachter ermittelt die Schadenhöhe und den Restwert anhand seines Programmes. Bei einem wirtschaftlichen Totalschaden kann er sogar - über eine Börse - eine Käufer finden der das Auto direkt bei Dir gegen Bargeld abholt. 

Kostenvoranschlag ist ein 'Vorschlag', während das Gutachten einen rechtliche Hintergrund hat.

Zum Anwalt gehen würde ich in diesem Stadium nur, wenn ich eine Rechtsschutzversicherung hätte. Momentan kann der Dir nicht helfen und der Gegner wird den Anwalt dann auch nicht zahlen ...



Kommentar von peterobm ,

an die gegn. Versicherung wenden, die verlangen ein Gutachten und kein Kostenvoranschlag

Kommentar von AnReRa ,

musst Du mir nicht sagen ;-)

Es geht nur darum, dass der TE den Schaden trotzdem seiner HP melden muss(!). Nur für den Fall das der Gegner plötzlich quer schießt und alles plötzlich anders ist.
Außerdem sollte der Vertreter den TE sowieso zur Hand gehen wenn es Fragen zur Autoversicherung gibt ...

Kommentar von Apolon ,

@AnReRa,

bei deinen Antworten geht einiges daneben:

Wenn Dich umgehend an Deinen Versicherungsberater.

Was hat denn ein Versicherungsberater damit zu tun?

https://dejure.org/gesetze/GewO/34e.html

Die Versicherung muss dieses Gutachten
dann auch bezahlen.

Richtig - aber wie es schein liegt dies nicht vor, denn daraus wäre auch der Restwert des Fahrzeugs erkennbar.

Also muss zuerst einmal ein Kfz-Sachverständiger beauftragt werden ein Gutachten zu erstellen.

Es geht nur darum, dass der TE den Schaden trotzdem seiner HP melden muss(!).

Nein - wie kommst du auf diese Idee?

Außerdem sollte der Vertreter den TE sowieso zur Hand gehen wenn es Fragen zur Autoversicherung gibt

Ob es ein Vertreter ist, ist nicht bekannt. Es könnte ja auch ein Makler sein. (Aber auf keinen Fall einen Versicherungsberater).

Daher sollte man hier allgemein den Begriff Versicherungsvermittler benutzen.

Kommentar von AnReRa ,

Ich glaube ich habe inzwischen klar gemacht, worum es geht. Der TE braucht ganz offensichtlich jemanden der sich mit der Materie auskennt. Diese Person ist für mich ein 'Berater' in Sachen Kfz-Versicherung (egal ob gewerblich oder privat). Das es auch eine rechts genormte Berufsbezeichnung gibt wusste ich - als Nicht-Jurist- eben nicht. Aber gut, wieder was gelernt ...

..

Also muss zuerst einmal ein Kfz-Sachverständiger beauftragt werden ein Gutachten zu erstellen.

Das habe ich erwähnt ...

...

Zur Anzeigepflicht steht in den AGB's:

Sie sind verpflichtet, uns jedes Schadenereignis, das zu einer Leistung durch uns führen kann, innerhalb einer Woche anzuzeigen.

(hervorhebung durch mich)
Woher will ich wissen, ob der Unfallgegner nicht plötzlich seine Meinung zum Unfallgeschehen ändert ?
(Bzw. ist mir das genauso schon passiert ...)
Aber klar, wenn ich die HP grundsätzlich von einer Leistung freistellen will, dann muss ich das natürlich nie was melden und bleibe im Zweifelsfall halt auf dem Schaden sitzen. Aber wozu habe ich die Versicherung dann (mal abgesehen davon das es Pflicht ist) ?.
Ich will und werde mich jedenfalls in einem solchen Fall nicht auf eine Kulanzleistung verlassen müssen. 

Kommentar von Apolon ,

Woher will ich wissen, ob der Unfallgegner nicht plötzlich seine Meinung zum Unfallgeschehen ändert ?

In solch einem Fall, würde ich empfehlen dies dem zuständigen Versicherungsvermittler zu melden.

Dieser kann den Schaden vorsorglich anlegen und bei Bedarf dem Versicherer zur Erstattung nachmelden.

Alternativ, muss man darauf achten, dass dem Versicherer mitgeteilt werden muss, dass die gegnerische Versicherung den Schaden vollständig übernommen hat (u.U. auch einen Nachweis mit senden). Denn sonst gibt es zum nächsten 01.01. eine Beitragserhöhung auf Grund geänderter SF-Einstufung.

Kommentar von flareb ,

Nur zur Info: Die Zurich hat keine "Versicherungsberater". Was Sie meinen ist ein Versicherungsvermittler. Das ist ein großer Unterschied in der deutschen Berufsbezeichnung.

Kommentar von AnReRa ,

Die Zurich wäre ja auch die gegnerische Versicherung.
Schlussendlich ist es aber egal, wer dem TE seine Versicherung vermittelt hat - notfalls hilft die Hotline des eigenen Versicherers.
Und da heißt es bei mir "Beratungs-Hotline". Ob der Ansprechpartner jetzt 'Vermittler','Berater' oder 'Sorgenfee' ist, wäre mir erst mal egal.

Der TE braucht jedenfalls Unterstützung, damit er an sein Geld kommt ...

Antwort
von Messkreisfehler, 22

Ab einer gewissen Schadenshöhe wird grundsätzlich ein Gutachten verlangt.

Kostenvoranschläge werden nur bei kleineren Schäden akzeptiert.

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