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Nackenwirbel einränken lassen?

gefragt von aktivo am 05.07.2007 um 14:36 Uhr

Man hat festgestellt, dass sich mein Nackenwirbel verschoben hat. Die erste Möglichkeit ist der Chiropraktiker, aber ich hab da Bedenken. Was kann man sonst noch machen lassen?


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Mikatto
beantwortet von Mikatto am 5. Juli 2007 14:44
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Ein guter Chiropraktiker wird dies sanft machen und nicht den Hals überdehnen. Leider ist die Fähigkeit beim allerersten Besuch nicht festzustellen, außer Du hast Erfahrungswerte selbst oder durch Bekannte, Verwandte etc.
Eine andere Möglichkeit, die schonend ist, wäre eine ostheopatische Behandlung, speziell Cranio-Sacral-Therapie. Damit sind gerade im Nackenwirbelbereich gute Erfolge zu erzielen.


neurodoc
beantwortet von neurodoc am 5. Juli 2007 15:28
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Aus langjähriger Erfahrung in der Behandlung des Schlaganfalls läßt mich diese Frage nicht kalt! Ein solches Einrenkmanöver kann durch Zerreißung der Gefäßwand einer hirnversorgenden Arterie zum Schlaganfall führen! Mir reicht ein einziger Mensch, dessen Leben anders verlaufen könnte, um vor dieser Therapie zu warnen trotz vielleicht noch nicht sicher vorhandener Zahlen bezüglich Häufigkeit des Schlaganfalls als Folge dieses Manövers! Eine "Verrenkung" von Halswirbelkörpern liegt natürlich nicht vor, vielmehr muskuläre Verspannungen mit Bewegungseinschränkung, die man mit Geduld, Wärme und vielleicht ein paar Schmerzmitteln wegbekommt. Mir wäre es nicht wert!


anonym
beantwortet von Auskunft am 5. Juli 2007 14:59
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Das solltest Du Dir gut überlegen. Mir wurde von Mediziner immer davon abgeraten:

Einrenken gefährlich - Warnung vor riskantem Ruck:

Zunächst werden die Muskeln um einen blockierten Wirbel gelockert, bevor dieser mit einem gezielten Ruck eingerenkt wird.

Doch die "handgreifliche" Therapie ist alles andere als ungefährlich, warnen Experten.

Nicht selten kommt es beim Einrenken der Halswirbelsäule zu einem Hirnstamminfarkt. Wenn eine der vier Halsschlagadern durch die heftige Bewegung einreißt, dringt Blut in die dreischichtige Gefäßwand ein und gerinnt. Ein wandernder Blutpfropf entsteht, der im schlimmsten Fall die Blutzufuhr zum Gehirn verstopft und einen Schlaganfall auslösen kann.

Eine relativ neue kalifornische Studie belegt dies eindeutig: Von 51 untersuchten Schlaganfall - Patienten hatten sich sieben im Monat zuvor chirotherapeutisch behandeln lassen. Fünfmal mehr als nach Meinung der untersuchenden Ärzte statistisch zu erwarten gewesen wäre.

Trotzdem raten die Experten nicht generell von einer Behandlung beim Chiropraktiker ab. Sie fordern allerdings eine sorgfältige Nutzen - Risiko Abwägung und eine verbesserte Aufklärung der Patienten.

Interviewpartner im Beitrag: Prof. Dr. Andreas Hufnagel Neurologische Universitätsklinik Essen Hufelandstraße 55 45122 Essen Telefon (0201) 723 - 32 67 Fax (0201)723 - 31 43 Dr. Jürgen Uthoff Orthopäde Markt 8c 23611 Bad Schwartau

(http://www3.ndr.de/ndrtvpagesstd/0,3147,OID735666,00.html)


Niklaus
beantwortet von Niklaus am 5. Juli 2007 14:48
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Ich habe mich im Rückenbereich schon mehrere Male einrenken lassen. Es hat immer geklappt nicht wehgetan und ich hatte danach kein Schmerzen mehr.


Mikatto
beantwortet von Mikatto am 5. Juli 2007 14:44
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Ein guter Chiropraktiker wird dies sanft machen und nicht den Hals überdehnen. Leider ist die Fähigkeit beim allerersten Besuch nicht festzustellen, außer Du hast Erfahrungswerte selbst oder durch Bekannte, Verwandte etc.
Eine andere Möglichkeit, die schonend ist, wäre eine ostheopatische Behandlung, speziell Cranio-Sacral-Therapie. Damit sind gerade im Nackenwirbelbereich gute Erfolge zu erzielen.


anonym
beantwortet von rheingold am 5. Juli 2007 16:02
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ich würde dir zu einer ostheopatischen behandlung raten, um die hier vielfach beschriebenen risiken eines ruckartigen einrenkens zu vermeiden. ostheopaten musst du aus eigener tasche bezahlen, sie arbeiten jedoch sanfter und ganzheitlicher. ich selber habe vor jahren schon sehr gute erfahrungen damit bei einem eingeklemmten nerv in der schulterpartie gemacht. eine behandlung, seitdem keine beschwerden.

Kommentar von 7921be1fd120359da3cf9b528919b68dsmallMikatto am 5. Juli 2007 18:26

Private Kassen erstatten die Kosten. Es gibt auch zugelassene Ärzte, die in diesem Bereich tätig sind.


Frage
beantwortet von Frage am 6. Juli 2007 09:40
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Ich würde mir das auch sehr gut überlegen!! In einer Fernsehsendung sah ich Zwillings-Lehrerinnen, (beide erst 25Jahre!), die eine ging zu einem empfohlenen Chiropraktiker, der sie behandelte. Glaubte sie sei in gute Hände! Durch irgendwelche Umstände, unternahm er eine falsche Handlung, und seither hinkt sie stark. Die Behinderung ist nicht zu übersehen... LG!


jagenau
beantwortet von jagenau am 10. Juli 2007 02:22
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Ich empfehle die Dornmethode!

http://www.dorntherapeuten.de/de/dornmethode.aspx

gute besserung!


anonym
beantwortet von Tigger0815 am 11. Oktober 2009 00:07
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ich schließe mich da "jagenau" an. Die Methode nach Dorn ist sanfter und somit natürlich auch besser, nachteil: du musst es selber bezahlen.....


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