Nachtspeicherheizungen - für was sind sie gut und was machen sie genau?

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6 Antworten

sie heizen mit strom nachts schamottsteine auf und die wärme wird als heizung in der wohnung wieder abgegeben.der ursprung war eigendlich da nachts die netzbelastung niedrig war den übrigen strom zu nutzen und hat man mit günstigen tarifen an den kunden abgegeben über einen separaten zähler

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Früher waren Sie gebaut, weil die Kraftwerke Ihre Leistung nachts, wenn nur sehr wenig Strom gebraucht wurde, nicht runterfahren konnten. Mit diesem Stromüberschuss hat man die Nachtspeicher aufgeladen.

Heute sind die Kraftwerke wesentlich flexibler und die Nachtspeicher Heizung ein Überbleibsel der 60er Jahre.

Wenn man mit Strom heizt, dann mit eine Wärmepumpe. 

Nachtspeicher haben Bestandsschutz, da viele Häuser weder über einen Kamin, noch einen Gasanschluss oder Platz für einen Öltank verfügen.

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der nachtspeicherofen ist ein typisches kind des atomzeitalters. nachts, wenn weniger strom verbraucht wird, sollte der "überschüssige" strom gespeichert und dann (auch) über den tag) an den raum abgegeben werden.

für was sie gut sind? zum Beheizen von räumen. es gibt aber mittlerweile duzende von besseren alternativen, als elektrisch zu heizen...

die funktionsweise ist denkbar einfach. du hast einen 2. Zähler. den Nachtstromzähler. zusätzlich hast du einen sogenannten Rundsteuerempfänger. der bekommt über das Netz ein Signal, wann der Nachtstromtarif gilt. in dem Moment schaltet ein großes relais die Heizelemente in den Nachtspeicheröfen ein.

im Nachtspeicherofen selbst sind Speichersteine, die heizen sich auf, geben aber ihre wärme nicht komplett ab, weil der ofen nach den Seiten hin und nach oben isoliert ist.

weiter unten im ofen hast du einen Lüfter, der bläst, wenn er eingeschaltet ist, von unten Luft in kanäle im Speicherstein, die strömt nach oben und auf der anderen seite wieder nach unten. so gibt der ofen dann dosiert, geregelt von einem raumthermostaten, seine gepeicherte wärme wieder ab...

lg, Anna

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Die wurden früher eingebaut, als Strom billig war. Heute sind es Stromfresser und eine teure Art zu heizen.

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Nachtspeicherheizungen speichern nachts Energie, die sie Tagsüber abgeben...zumindest theoretisch...

Da viele falsch konfiguriert sind.

Das ganze soll eigentlich Kosten sparen, da dadurch der günstigere Nachtstrom genutzt wird.

Auch hier - in der Theorie.

Zum Einen braucht man dazu einen Nachtstromzähler - ergo zwei Stromkreisläufe..

Zum Anderen ist das Heizen selbst dann noch extrem teuer und daher unwirtschaftlich...

In den 70ern war das anders ...

Da war Strom billig.

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Sie wärmen Deine Wohnung;-)

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