Frage von Sanguiz, 36

nachts schreiend aufwachen, wegen etwas großem schwarzen?

hallo, ich bin w21 und bräuchte einen Rat.

Ich nehme keine Drogen, nur die Pille und Schilddrüsentblette. Schlafwandeln tue ich nicht nur ab und zu reden. Stress habe ich nicht groß, vorallem jetzt in der Pause bevor mein Studium beginnt.

Das erste mal war am 9.5.16 als ich aufwachte, etwas großes Schwarzes neben mir am Bett sah, mir die Bettdecke über den Kopf zog und anfing zu schreien, bis ich zum Lichtschalter rennen konnte. Also ich habe wahrgenommen was da passiert ist.

das zweite mal war am 9.9.16 also gruseligerweiße genau 4 Monate später. Ich war grade im Urlaub mit meinem Freund und er lag nebendran. Meine augen öffneten sich, ich sah zur Decke und sah wieder etwas großes Schwarzes wie eine gruselige Wolke über mir schweben, dann zog ich mir wieder die Bettdecke über den Kopf und schrie. Bis mein Freund davon auffwachte und mich beruhigte.

Ich weiß nicht ob ich vor Schreck dann anfange zu schreie aber ich weiß das ich erst dann schreie als ich das schwarze sehe, so als würde ich mich davor erschrecken.

Beim Arzt war ich bis jetzt noch nicht deswegen und in eine, Schlaflabor auch nicht, an Geister glaube ich auch nicht wirklich aber seit meiner ersten Schreiattacke bin ich ängsticher geworden, erschrecke mich vor allem, wie ein dauerpanik Zustand z.B wenn ich vor dem Spiegel stehe und im Hintergrund sich irgendwas dunkles bewegt, seien es nur meine Haare, bekomme ich schon ein leichtes Gefühl von Panik. Ich schlafe auch mittlerweile nur noch mit Licht wenn ich ohne meinen Freund schlafe.

Kann es sein das meine Augen mir ein Streich spielen mit dieser großen schwarzen Wolke? Wenn man z.B seine Augen fest reibt sieht man auch kurz danach eine griselige schwarze Wolke.

Antwort
von Peterwefer, 20

Es ist wirklich schwierig, so etwas per Ferndiagnose zu klären. Albträume hat ja jeder hin und wieder. Von daher würde ich sagen: Kein Grund zur Unruhe! Alle vier Monate einen heftigen Albtraum - nun gut! Natürlich kannst Du darüber mit einem Arzt sprechen - das ist allemal besser als irgendwelche Ferndiagnosen von hier (auch auf die Gefahr, dass ich jetzt von den @ Moderatoren einen Wink mit dem Zaunpfahl bekomme: Ferndiagnosen sind heikel und vor allem extrem unsicher!).

Antwort
von n3kn2dhr, 12

Es könnte eine zeitweise Durchblutungsstörung der Netzhaut sein.

Gerade in den Momenten, in denen man aufwacht, ist der Körper noch nicht auf touren. Der Blutdruck niedrig. Es könnte also sein, dass die "schwarze Wolke" im Gesichtsfeld einfach nicht eine Wahrnehmung von etwas ist, sondern vielmehr eine "Nicht-Wahrnehmung" der Umgebung. Quasi ein dunkler Fleck, solange bis die Augen oder das Gehirn das wieder kompensiert hat, bzw. sich darauf eingestellt hat.

Da Du dafür keine Erklärung hattest, ist der Gedanken an Übersinnliches oder Alptraumhaftes naheliegend.

Ggf. kannst Du einen Augenarzt dazu konsultieren.

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