Nachts herunter gefahrene Heizung mehr aufdrehen?

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7 Antworten

das ist die Nachtabsenkung der Heizung, die Temperatur wird runter gefahren. Das wird meist von 22 - 23 Uhr bis etwa 6 Uhr morgens eingerichtet um eben Öl zu sparen. In manchen Situationen kann es durchaus zu früh sein, z.B. Schichtarbeiter die spät nach Hause kommen. Dann sollte man den Vermieter bitten die Anfangszeit nach hinten zu verlegen, dies müsste der Vermieter auch entsprechen.

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Kommentar von DionysosBacchus
29.11.2015, 09:20

Danke, aber das war nicht die Antwort auf meine Frage ! 

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Ausschlaggebend ist, was im Mietvertrag vereinbart wurde.
Wenn hier, wie meist nichts geregelt bzw. vereinbart ist, sind mindestens die Raumtemperaturen nach DIN 12831 vom Vermieter bereitzustellen.
Eine zeitliche Einschränkung der notwendigen Versorgung existiert hierfür nicht.
Allerdings dürfte es sehr kostenaufwendig sein, dieses Recht nachträglich gegen den Vermieter einzuklagen.
Warum Mieter nicht prof. Hilfe in Anspruch nehmen, bevor ein Mietvertrag unterschrieben wird, erschließt sich mir nicht.
Vermutlich möchte man aber die paar € sparen ;-)

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Du must die Heizung nicht auf 4 stellen 2 oder 3 reicht auch aus um die Notwendiege Raumtemperatur zu bekommen .Eine Nachtabsenkung bedeute blos das der Kessel im Keller nicht durchgehend an ist sondern nur zu bestimmten Zeiten und nicht unbedingt das er weniger Temperatur erzeugt besonders nicht wen es schon ein Brenwertgerät zb mit 40 Grad ist Die stufe 4 beduete kann zb tagsüber  schon 25 Grad Raumtemperatur bringen..Da nachts eine Raumtemperatur von 18 grad ausreichent ist kann wird zb Die temperatur um ein Parr Grad Runtergesetz zb bei einer anlage von 70 grad auf 60 oder 50 grad.aber auch nachst kanst du trotzdem auf die 20 grad raumtemperatur kommen das kommt aber darauf an wie die einstellung am kessel ist.

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Man sollte mal den Vermieter fragen, was er mit der Nachtabsenkung bezwecken möchte. Es mag sein, dass es rechtens ist, aber der Vermieter sollte auch Wert auf den Erhalt der Bausubstanz legen.

Eine Energieeinsparung funktioniert in DG-Wohnungen mit viel leichter Dämmwolle drum herum und in EG-Ladenwohnungen mit sehr großen Schaufenstern.

In den üblichen Altbauwohnungen führt die Nachtabsenkung nicht zur Energieeinsparung.

Warum?

Hört mit dem Abstellen der Heizanlage auch gleichzeitig die Wärmeabgabe des Hauses an der Fassade auf?

Nein!

Massive, wärmespeicherfähige Altbauwände speichern so viel Heizenergie in den Wänden ein, dass es früher zwei bis fünf Tage dauerte, bis man nach dem Winterurlaub das alte Ziegelhaus mit der Ofenheizung warm bekommen hat. Diese massiven, wärmespeicherfähigen Wände strahlen also heute in der Nacht fleißig weiter die Wärme noch lange Zeit auf gleichbleibendem Niveau ab, egal. ob innen die Heizkörper warm sind oder kalt. In der Wand entsteht lediglich ein Wärmedefizit, was den Raum auskühlen lässt. Wird nun am Morgen wieder angeheizt, so muss diese fehlende Wärme der Wand durch ein stärkeres Heizen wieder zugeführt werden. Die Energieeinsparung ist gleich Null!

Betrachtet man die Verhältnisse der oberflächennahen Luftschicht innen an der Außenwand, muss man den Vermieter fragen, ob er Schimmelwohnungen züchten möchte:

Durch die Temperaturabsenkung sinkt die Temperatur der inneren Wandoberfläche. Im Anheizvorgang wird mittels viel Warmluft schnell die Raumluft erwärmt. Über die Raumluft wird nachfolgend die Oberflächentemperatur der Wand angehoben. Das geschieht unter Wärmeübertragung von der Luft an die Wand, wobei sich die Luft logischerweise abkühlt. Kühlt sich Luft ab, so steigt in ihr aber die rel. Luftfeuchtigkeit an, weil das Wasserdampfaufnahmevermögen sinkt. Die Luft wird feuchter. Mit der feuchteren Luft vor der Wandoberfläche wird diese aber auch befeuchtet. Ab einer oberflächennahen Luftfeuchte von dauerhaften 70% besteht Schimmelgefahr. Durch die unstetige Beheizung wird die Wand also feuchter, als bei gleichmäßiger Beheizung. Das lässt den Dämmwert sinken und die Heizkosten steigen.

Zusammenfassend muss also gesagt werden, dass die Nachtabsenkung im Altbau zur Unbehaglichkeit führt, keine Energie einspart, die Gefahr der Schimmelbildung steigen lässt und den Dämmwert der Wand sinken lässt, was die Heizosten sogar erhöht.

Den Zusammenhang zwischen der Wandfeuchte und dem Dämmwert hat J.S. Cammerer vor Jahrzehnten schon untersucht. Seine Ergebnisse sind mit seinem Namen und der Bildersuche schnell zu ergoogeln.

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Hallo. Dass es hier die Nachtabsenkung das Problem ist, glaube ich nicht. Es ist warscheinlicher, dass die Heizung Nachts ganz abgeschaltet wird. Deshalb kommt selbst bei Thermostatstellung 4 keine Heizleistung. Bei 5 wohl auch nicht... Wenn du in einer Wohnung mit dicken Steinwänden bist, kannst du dir so helfen: Die Wände speichern die Wärme wie ein Stein der in der Sonne lag. Also am Tag auf 4 heizen (5 wäre bei Danfoss 28°C) und den Thermostat nur noch dann zurückdrehen wenn es dir viel zu warm wird. Kann leicht passieren, wenn es draußen wieder über 10°C geht… Energiesparend ist das nicht, aber dazu brauchst du den Vermieter. Mit meiner Methode hast du also etwas mehr Kosten, aber eine warme Wohnung…

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da muß man die Zeitprogramme Ändern unzwa die Heizung Länger Laufen lassen, unddann zu einem Säteren Zeitpunkt die Nachtabsenkung rein machen

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menno, ich wollte gerade mit mein Halbwissen glänzen :(

Nee, ne Frage ? Warum willst du Nachts eine hohe temperatur haben ? Hast du keine decke zum zudecken ?

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Kommentar von DionysosBacchus
29.11.2015, 09:18

Darum geht's gar nicht, nur ist manchen Leute die bei mir zu besuchen sind es nachts doch etwas zu kalt 

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