Frage von Franke94, 153

Nachträglicher Risikoaufschlag PKV?

Liebe Community,

Ich weiß es ist lang aber BITTE helft mir ich weiß nicht was ich tun soll.

Ende letzten Jahres habe ich meine private Krankenversicherung gewechselt aufgeund ein paar Kleiner Tarifunterschiede. Jedenfalls habe ich den Antrag bei der neuen Versicherung nach bestem Wissen und Gewissen beantwortet. Der Versicherungsberater meinte auch dass nur chronische und aktuelle Behandlungen die Versicherung interessieren. Naja nachdem ich meine erste Rechnung eingereicht habe erfolgte Prompt eine Überprüfung der Leistungspflicht. Dabei kam raus, dass ich angeblich einiges Verschwiegen hätte wie chronische Rückenschmerzen und Bauchkrämpfe sowie einen Vitamin Mangel.

Ich muss sagen dass ich in den letzten 3 Jahren drei mal beim arzt war wegen einer kleinen Nackverspannung die mit einer manuellen Therapie behoben wurde. Seitdem habe ich nichts mehr. Ich bin nicht chronisch krank eher kern gesund (ich bin 21, sportlich aktiv und achte auf meine Ernährung).

Jedenfalls schlägt die Versicherung jetzt 70% Risikoaufschlag drauf setzt mir einen Monat feistlose Kündigungsfrist und ich soll den Risikoaufschlag nachzahlen (knapp 1000 euro. All das wollen sie bereits ab 01.07. von meinem Konto abbuchen.

Meine alte Versicherung, die meine krankheitsgeschichte kennt, würde mich wieder mit 0% Risikoaufschlag nehmen. Antrag läuft leider noch, doch das wurde mir vorab bestätigt.

Jetzt meine Frage bin ich verpflichtet die 1000 euro zu bezahlen, wenn ich das neue "Angebot" (mit Risikoaufschlag) nicht annehme? Insbesondere weil das Ergebnis der Überprüfung falsch ist, da Ärzte geschrieben haben ich bin "seit" wegen x in Behandlung obwohl aktuell gar keine Behandlung besteht. Ich meine vertragsrecht beinhaltet ja die 2 WEK Angebot und Annahme. Für mich ist das ein neues Angebot das meiner Annahme bedarf.

Über eure Antworten bin ich eich sehr dankbar.

Lg, Franke

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Expertenantwort
von DerHans, Community-Experte für Recht & Versicherung, 65

Da bist du mit deiner Frage leider etwas zu spät dran. Du hast (um ein paar EURO zu sparen) einen neuen Vertrag abgeschlossen und dabei Falschaussagen gemacht und Krankheiten verschwiegen.

Damit hast du dir ein Eigentor geschossen.

In jeden Antrag steht SCHRIFTLICH, dass der Versicherungsnehmer für die Richtigkeit der Angaben verantwortlich ist, selbst wenn ein anderer den Antrag ausfüllt. 

Wenn du dich von einem "Berater" über den Tisch ziehen lässt, musst du diesen anzeigen. Hat er ein ordnungsgemäßes Protokoll von dieser "Beratung" erstellt?

Antwort
von kevin1905, 56

Der Versicherungsberater meinte auch dass nur chronische und aktuelle Behandlungen die Versicherung interessieren.

  1. Ein Berater nimmt ein Honorar, also gehe ich ehr davon aus du meinst einen Vertreter.
  2. Stimmt die Aussage nicht. Die Versicherung interessiert sich für das, was sie abfragt und genau so müssen die Erkrankungen angegeben werden.
  3. Wenn Unsicherheit besteht holt man den Arzt ins Boot und stellt eine anonyme Vorabanfrage. Es sei denn man arbeitet, wie in deinem Fall, unprofessionell.

Dabei kam raus, dass ich angeblich einiges Verschwiegen hätte wie
chronische Rückenschmerzen und Bauchkrämpfe sowie einen Vitamin Mangel.

Das Problem ist leider, dass du als Patient selten siehst, was genau die Ärzte in ihre Krankenakte schreiben. Die Versicherung sieht das aber.

So den Rest mag ich nicht lesen, ist hier auch schon korrekt beantwortet worden.

Antwort
von BenniXYZ, 29

Du hättest auch einfach im Hause der HUK einen anderen Tarif wählen können, ohne erneute Gesundheitsüberprüfung. Leider ist es nun zu spät. Ich mach dir keinen Vorwurf, der Kunde kann sich im Tarifdschungel nicht ohne Hilfe zurecht finden. Dafür gibt es PC Programme, der Markt ist sehr vielfältig. Du bist einfach falsch beraten worden. Leider ist es für den Kunden auch sehr schwer, so einen "Berater" zur Rechenschaft zu ziehen. Hast ja die Kommentare von den Experten oben gelesen: Du hast den Antrag selbst unterschrieben, also bist du selbst schuld. Die Versicherer sichern sich gut ab, der Kunde ist am Ende der Dumme. Du hast nur eine Chance, wenn mit dem Beratungsprotokoll etwas nicht stimmt. Wenn dort z.B. stehen würde: daß sich die Gesellschaft nur für chronische und aktuelle Krankheiten interessiert. Irgendwo müßte sich ein Hinweis auf einen Ombudsmann befinden. Vielleicht rufst du den mal an. Vielleicht hat der noch eine Idee. Ich kann es aus der Ferne schlecht beurteilen.

Das die HUK dich ohne Risikozuschlag wieder aufnimmt, halte ich
für ein Gerücht. Da gibt es eine hinterlistige Frage im Antrag,
sinngemäß: Wurde schon mal ein Antrag abgelehnt oder ein Zuschlag
erhoben? Die Versicherer sind untereinander gut vernetzt. Ich drücke dir die Daumen, daß es nicht so ist.

Die 1000€ wirst du bezahlen müssen, der Risikozuschlag ist rückwirkend
wirksam. Du kannst von deinem Kündigungsrecht Gebrauch machen, dann muß der Falschberater schon mal seine Provision wieder abgeben.

Kommentar von Franke94 ,

So jetzt ist es durch. Meine alte Versicherung nimmt mich mit 6% Risikoaufschlag wegen kleiner Rückenbehandlungen. Jedenfalls habe ich mir mal die Kundenbewertungen der Concordia durchgelesen und mit erschrecken festgestellt, dass diese Versicherung als Abzocker bekannt sind. Da bin ich jetzt wohl nicht der einzige der gegen diesen Laden prozessieren wird. Außerdem hat ein Arztgutachten ergeben, dass ich im endefekt kern gesund bin. Daher ist auch dieser Risikozuschlag von 70% wohl nicht gerechtfertigt. Diesen werde ich jedenfalls nicht bedingungslos nachzahlen!

Antwort
von schleudermaxe, 46

Dann hat sich da wohl einer verzockt und unrichtige/fehlende Angaben sind immer nachteilig für den VN. Viel Glück.

Lautet eine Frage im Antrag nicht: Waren Sie in den letzten ... Jahren beim Arzt und wenn ja wann und warum? Ist die Behandlung abgeschlossen?

Zudem kann der Zuschlag für mich nicht stimmen.

 

Kommentar von DerHans ,

Außerdem gibt es die Frage:

Wurde bereits ein Vertrag abgelehnt, oder mit erschwerten Bedingungen angenommen.

Wer das dann verneint hat sofort eine vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung zu vertreten

Antwort
von DolphinPB, 97

Seh´ zu dass Du schnellstens zurück zu Deiner alten Versicherung kommst.

Das Ganze scheint eine Schnappsidee gewesen zu sein, wegen ein "paar kleiner Tarifunterschiede" wechselt man nicht den Anbieter. Ist Dir eigentlich klar dass der größte Teil der Alterungsrückstellungen bei einem Versichererwechsel verloren geht?

Dein "Versicherungsberater" hat offenbar überhaupt keine Ahnung, den solltest Du gleich mit verabschieden. Deine Gesundheitsgeschichte wurde offenbar überhaupt nicht vernünftig und vollständig aufgearbeitet.

"Meine alte Versicherung, die meine krankheitsgeschichte kennt, würde
mich wieder mit 0% Risikoaufschlag nehmen. Antrag läuft leider noch,
doch das wurde mir vorab bestätigt."

Das hört sich ebenfalls nicht sehr professionell an, was heißt denn "der Antrag läuft noch" ? Der Antrag bei welcher Versicherugn, bei Deiner alten oder Deiner neuen ?

Wenn das denn Alles so stimmt (ein paar Dinge passen nicht), dann kannst Du froh sein, wiede bei deiner alten aufgenommen zu werden. Annehmen musst Du natürlich das Angebot der neuen nicht, hier liegt aber eine vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung vor, und nun kommt es darauf an ab welchem Zeitpunkt die neue Versicherung denn nun ggf. beendet wird.

Eine schöne Sch..... hast Du da verzapt, und das offenbar mit Hilfe eines "Beraters" der nur an einem neuen Vertrag interessiert ist.

Kommentar von Franke94 ,

Das ist meine alte Lrankenversicherung die HUK-Coburg die mich nach meiner Ausbildung letztes Jahr auch mit 0% Risikoaufschlag übernommen hätte. Da ich allerdings mich nach meiner Ausbildung nach einer neuen mit besseren Leistungen umgeschaut habe, habe ich gewechselt.

Kommentar von DolphinPB ,

Ah, OK, das ist dann grundsätzlich OK. Zumal die meisten Ausbildungstarife ja sowieso keine Alterungsrückstellungen aufbauen.

Kommentar von schleudermaxe ,

Bessere Leistung, wurde denn der "schlechtere" und billige Anwärtertarif überhaupt verglichen mit der Vollabsicherung?

Das Ergebnis liegt jetzt vor Dir, tolle Rechnerei wegen einiger Cent.

Kommentar von DerHans ,

Noch mal. SELBST SCHULD 

Kein Bedauern

Kommentar von Franke94 ,

So jetzt ist es durch. Meine alte Versicherung nimmt mich mit 6% Risikoaufschlag wegen kleiner Rückenbehandlungen. Jedenfalls habe ich mir mal die Kundenbewertungen der Concordia durchgelesen und mit erschrecken festgestellt, dass diese Versicherung als Abzocker bekannt sind. Da bin ich jetzt wohl nicht der einzige der gegen diesen Laden prozessieren wird. Außerdem hat ein Arztgutachten ergeben, dass ich im endefekt kern gesund bin. Daher ist auch dieser Risikozuschlag von 70% wohl nicht gerechtfertigt. Diesen werde ich jedenfalls nicht bedingungslos nachzahlen!

Kommentar von DolphinPB ,

Die Concordia hat zwar seit kurzem einen wirklich guten Tarif, aber - die Beitragsstabilität der bisherigen Concordia-Tarife lassen zu wünschen übrig. Darüberhinaus hat die Concordia keinerlei Erfahrung im Beamtenbereich, bis vor kurzem konnten die noch nicht einmal in allen Bundesländern die Beamten versichern.

Ich bezweifele die Solidität der neuen Tarifkalkulation, fatalerweise hat Finanztest mit seiner unglaublichen Nicht-Expertise und mit den üblichen, schweren handwerklichen Fehlern, im letzten "PKV-Test" (sowas kann es schon mal per se nicht geben) die Concordia zum Testsieger im Bereich Beamten erklärt.

Kommentar von Franke94 ,

genau deswegen bin ich ja jetzt froh von denen weg zu sein. Testberichte scheinen auch nicht immer alles zu sein für einen Tarifvergleich.

Kommentar von DolphinPB ,

In der Tat, und insbesondere wenn Finanzest PKVs oder BUs "testet".

Antwort
von basiswissen, 54

Wenn, wie hier zu lesen ist, Du tatsächlich von der ersten Kasse zu gleichen Konditionen genommen wirst dann solltest Du das ganz schnell machen! Und nächstes mal selbst Hirn einschalten bei den Gesundheitsfragen, da steht sowas nicht zum Spass!

Kommentar von Franke94 ,

So jetzt ist es durch. Meine alte Versicherung nimmt mich mit 6% Risikoaufschlag wegen kleiner Rückenbehandlungen. Jedenfalls habe ich mir mal die Kundenbewertungen der Concordia durchgelesen und mit erschrecken festgestellt, dass diese Versicherung als Abzocker bekannt sind. Da bin ich jetzt wohl nicht der einzige der gegen diesen Laden prozessieren wird. Außerdem hat ein Arztgutachten ergeben, dass ich im endefekt kern gesund bin. Daher ist auch dieser Risikozuschlag von 70% wohl nicht gerechtfertigt. Diesen werde ich jedenfalls nicht bedingungslos nachzahlen!

Kommentar von basiswissen ,

da wirst Du auf Granit beissen...

Antwort
von NochWasFrei, 89


Ende letzten Jahres habe ich meine private Krankenversicherung gewechselt aufgeund ein paar Kleiner Tarifunterschiede. 

Für die Zukunft weißt du nun, dass man eine so umfangreiche, komplexe und wichtige Versicherung wie die Krankenversicherung nicht "aufgrund ein paar kleiner Tarifunterschiede" wechselt.


Der Versicherungsberater meinte auch dass nur chronische und aktuelle Behandlungen die Versicherung interessieren.

Ein toller "Berater" an den du da geraten bist...

Bei den Gesundheitsfragen wird gefragt ob du im Zeitraum X in ärztlicher Behandlung warst. Wenn du hier beim Thema Rückenschmerzen mit "Nein" geantwortet hast, hast du das entgegen besserem Wissen getan und damit gegen die Vorvertraglichen Anzeigepflichten verstoßen. Hier greift VVG §19 Abs. 4. Dort steht auch ausdrücklich drin, dass der Versicherer die anderen Bedingungen (=Zuschlag) rückwirkend verlangen kann. Das bedeutet auch, dir wird hier eine grob fahrlässige Pflichtverletzung vorgeworfen. Da kann man nun argumentiern ob dies nicht der Fall ist und damit die Nachzahlung umgehen. Dafür wirst du aber einen Anwalt benötigen, der natürlich auch Geld kostet (zu Erfolgschancen kann ich keine Auskunft treffen)


Kommentar von Franke94 ,

Naja mir wurde eine fristlose Lündigungsfriat von 1 Monat gesetzt. In diesem Zeitraum werde ich auch eine neue KV gefunden haben, weshalb ich die Kündigung vornehmen kann. besteht dann weiterhin der Anspruch auf die Nachzahlung des Risikoaufschlags

Kommentar von NochWasFrei ,

Achja, da ist ja noch das Thema mit der Kündigung. Die basiert auf Abs. 6 im selben Paragraphen. Dieser wiederum bezieht sich direkt auf den angesprochenen Abs. 4 und besagt du kannst den Vertrag kündigen, wenn die Erhöhung mehr als 10% entspricht. Eine Kündigung aber bezieht sich immer nur auf die Zukunft, bis dahin steht dem Versicherer die (erhöhte) Prämie zu.

Kommentar von DolphinPB ,

Yep

Kommentar von DerHans ,

Außerdem gibt es die Frage:

Wurde bereits ein Vertrag abgelehnt, oder mit erschwerten Bedingungen angenommen?

Wer das dann verneint hat sofort eine vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung zu vertreten.

Du wirst also einen erheblichen Erklärungsbedarf haben. WENN du überhaupt noch einen Versicherer findest.

Niemand will einen tricksenden Vertragspartner

Kommentar von Franke94 ,

was ist wenn ich nachweisen kann dass ich unter keinen chronischen Erkrankungen leide (wie ja von den ärzten dargestellt) und mich in keiner ärztlichen Behandlung befinde? z.B. durch ein neutrales Arztgutachten etc.

Kommentar von NochWasFrei ,

Das spielt keine Rolle. Nochmal: die Frage lautete mit Sicherheit "Waren Sie in den letzten X Jahren in ärztlicher Behandlung wegen Rückenproblemen". Und das warst du nunmal.

Wie es dir jetzt geht ist dabei ziemlich egal. Die Versicherer müssen die Beiträge in der Annahme kalkulieren, dass du die nächsten 50 Jahre dort versichert bist. Und wenn du schon mit Anfang 20 mehrmals wegen einer solchen Geschichte beim Arzt warst, muss die Versicherung halt damit rechnen, dass da in Zukunft Kosten warten (zumal du ja scheinbar sogar schon eine Rechnung dazu eingereicht hast). Und dafür kann bzw. muss ein Risikozuschlag erhoben werden. (Wobei ich sagen muss, dass mir die Höhe u.U. etwas übertrieben erscheint)

Kommentar von Franke94 ,

ich vermute da haben ärzte wieder sachen abgerechnet die gar nicht existieren ischialagie = Nackenverspannung??????

Kommentar von Franke94 ,

Also ich war bei dem Versicherungsberater meiner alten Krankenversicherung (HUK-Coburg) der sowas zum erstem Mal gelesen hat. Daraufhin hat er mit der zentrale telefoniert die versichert hat mich wieder zu nehmen ohne Aufschlag wenn sich nichts gravierendes bei mir geändert hat. ich bin Beamter und dementsprechend viel im Büro. Da kam es eben vor währemd der Ausbildung, dass ich ne Nackenverspannung hatte, weil ich während meiner Ausbildung auch keinen Ausgleich betrieben habe. Aber wie gesagt massage und alles war gut. Eine Rechnung habe ich nicht wegen dem eingereicht sondern weil ich mir im Fitnesstudio das bein verrengt hab und das mal abklären wollte aber das war ja auch nichts großes. Na gut ich werde wohl die vers wechseln und alles andere meinen Anwalt übergeben, denn ich soll zwar den Risikoaufschlag nachzahlen aber die Arzt Rechnung wurde bis heute nicht behlichen!

Kommentar von NochWasFrei ,

Was hat der zum ersten Mal gesehen? Dass eine Versicherung wg. Verstoßes gegen die Anzeigepflicht tätig wird?

An der Stelle die knallharte Frage: Wurden die Behandlungen damals bei der HUK angegeben oder auch verschwiegen? Danach richtet sich dann ob sich etwas "gravierendes verändert" hat. Wenn das damals nicht angegeben wurde und nun auch nicht ganz offen kommuniziert wird, hast du potenziell genau das selbe Problem wenn die HUK mal genauer draufschaut. Bzw. wird es hier dann noch drastischer: Wenn du das nun wieder nicht angibst, würde die HUK im Fall der Fälle nicht nur grobe Fahrlässigkeit, sondern arglistige Täuschung vorwerfen (weil du dann wegen der gleichen Thematik bei einer anderen Versicherung schonmal rausgeflogen bist).

Kommentar von DerHans ,

Die HUK wird vor einer endgültigen neuen Policierung auf jeden Fall bei dem jetzigen Versicherer anfragen, was zu dem Risikozuschlag geführt hat.

Dann hat er das gleiche Problem wieder.

Dass der örtliche HUK-Vertreter das anders sieht, ist logisch. Er will ja seine Provision (vom späteren "richtigen" Beitrag)

Kommentar von Franke94 ,

die Behandlungen waren während der Zeit als ich bei der HUK versichert war. Also denen ist alles bekannt was dort aufgeführt ist.

Kommentar von NochWasFrei ,

Dann hast du saumäßig Glück, wenn die dich wirklich zu den alten Konditionen wieder aufnehmen. Denn eigentlich stellst du einen neuen Antrag und müsstest dann die Gesundheitsfragen zum jetzigen Zeitpunkt neu beantworten. Frag hier ausdrücklich nochmal nach, ob dies wirklich so in Ordnung geht.

Kommentar von schleudermaxe ,

Nee, bei der HUK völlig normal, auch wenn dies einige hier nicht hören wollen.

Kommentar von NochWasFrei ,

Kann halt nicht jeder bei so einer geilen Gesellschaft arbeiten :(

Kommentar von DerHans ,

Die HUK wird vor einer endgültigen neuen Policierung auf jeden Fall bei dem jetzigen Versicherer anfragen, was zu dem Risikozuschlag geführt hat.

Dann hat er das gleiche Problem wieder.

Dass der örtliche HUK-Vertreter das anders sieht, ist logisch. Er will ja seine Provision (vom späteren "richtigen" Beitrag)

Kommentar von NochWasFrei ,

Wenn man einmal bei der HUK war, kann man anscheinend jederzeit wieder zurück. Da wird nur auf Zuruf gefragt "noch alles klar bei dir?". Schriftliche Fragen zum Gesundheitszustand gibt's dann offensichtlich keine mehr, die wurden ja vor Monaten schonmal beantwortet und da war alles in Ordnung...

Kommentar von DerHans ,

Da zwischen der ursprünglichen Antragsaufnahme und er evtl. neuen Policierung, erhebliche Veränderungen aufgetreten sein können (und ja anscheinend auch sind), ist der Versicherte von sich aus verpflichtet, neue Gesundheitsrisiken nachzumelden. Sonst wird im Leistungsfall der Versicherer von der Leistung frei und tritt vom Vertrag zurück

Außerdem gibt es die Frage:

Wurde bereits ein Vertrag abgelehnt, oder mit erschwerten Bedingungen angenommen.

Wer das dann verneint hat sofort eine vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung

Kommentar von DerHans ,

In einem anderen Kommentar schreibst du, dass du die Rechnung gar nicht eingereicht hast

Kommentar von Franke94 ,

So jetzt ist es durch. Meine alte Versicherung nimmt mich mit 6% Risikoaufschlag wegen kleiner Rückenbehandlungen. Jedenfalls habe ich mir mal die Kundenbewertungen der Concordia durchgelesen und mit erschrecken festgestellt, dass diese Versicherung als Abzocker bekannt sind. Da bin ich jetzt wohl nicht der einzige der gegen diesen Laden prozessieren wird. Außerdem hat ein Arztgutachten ergeben, dass ich im endefekt kern gesund bin. Daher ist auch dieser Risikozuschlag von 70% wohl nicht gerechtfertigt. Diesen werde ich jedenfalls nicht bedingungslos nachzahlen!

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