Frage von tuyio, 70

Nachteile, wenn man öfters Konto/ Kreditinstitut wechselt?

Hat es im Allgemeinen Nachteile für mich, wenn ich öfters die Tagesgeldkonten wechsle in Form von Zins-Hopping? Ich habe im Grunde genommen also vor, die Zinsgarantiephase des jeweiligen Kontos auszusitzen und anschließend das Konto wieder zu schließen, um bei einer anderen Bank anzuheuern, da dort die Zinsen wiederrum besser sind.

Jetzt mach ich mir Gedanken darüber, ob es dabei später Probleme/ Nachteile geben könnte, wenn man bspw. bei einer vorherigen Bank wieder ein Konto eröffnen lassen möchte oder wenn man irgendwann einen Kredit bei einer Bank anfragt, bei der man davor mal ein Tagesgeldkonto kurzfristig hielt.

Ist es evtl. sogar möglich, dass mein jetziger Schufa-Score, welcher in einem einwandfreien Zustand sein sollte, beeinflusst wird durch solche häufigen Kontoumschichtungen?

Vielen Dank im Voraus.

Antwort
von coolboy153, 38

Der Aufwand lohnt sich vermutlich eher wenig die aktuellen Zinsen sind leider überall eher unattraktiv, du könntest aber wenn du einen Zeitraum abschätzen kannst dich mal bei deiner Bank beraten lassen über Fonds, wobei dort eine regelmäßige Ansparung lohnenswerter ist als eine Einmalanlage(cost average Effekt) ich kenne mich berufsbedingt nur mit Union Investment als Anbieter aus, aber dort ist es so das die Fonds nach unterschiedlichem anlagehorizont aufgeführt sind da kanns von 0,25 Jahren bis zu 7 Jahren alles dabei sein...
lass dich mal beim Berater deines Vertrauens beraten

Antwort
von Heidrun1962a, 25

Bei den Zinsen lohnt es im Moment nicht. Der Aufwand ist viel zu hoch.

Antwort
von Nube4618, 54

Wo überhaupt sind Zinsen derzeit attraktiv?  Dann entstehen mit jedem Wechsel Umtriebe, ev. Kosten, die wieder reingeholt werden müssen. 

Wenn du übriges Kapital hast, das du längere Zeit nicht brauchst, würde ich eher Aktien oder ETF's empfehlen.

Kommentar von tuyio ,

Gebe dir da natürlich Recht.

Es könnte allerdings sein, dass ich das Geld später kurzfristig für eine Immobilie brauch, zumindest einen Anteil davon. 

Ich denke, da wären Aktien/ ETF's eher nicht so interessant.

Ich lass mich natürlich eines besseren belehren, nur ich möchte gerne die Zeit, bis es soweit ist, sinnvoll überbrücken.

Danke für die Antwort.

Kommentar von Nube4618 ,

Wichtig ist, dass du dir über den Zeithorizont im Klaren bist, welcher für die Geldanlage in Frage kommt. Aktien min 5 Jahre, besser 10 Jahre. Wenn du das Geld abrufbereit haben willst, ist es nicht so sinnvoll. 

Es sei denn, du beginnst zu traden, mit Aktien oder ETFs, oder meinetwegen auch Forex. Das hat dann aber nichts mehr mit Geldanlage zu tun, das ist reine Spekulation. 

Antwort
von blackhaya, 39

Zinshoping das bringt wirklch Null.

Wenn du Glück hast gibt es gerade mal 1 Prozent Zinsen. Bringt nichts dem lezttne Euro noch hinterherzulaufen.

Für den Schufa-Score ist es von bedeutung wie lange du schon dein normales Gehalts-Konto hast.

Danben kannst du natürlich auch parallel Tagesgeldkonten bei anderen Banken haben. Sowas kannst du dann auch wenn es gebührenfrei ist, mit 1 Euro als Einlage dann einfach weiterlaufen lassen.

Kommentar von tuyio ,

Gebe dir da natürlich Recht.

Es könnte allerdings sein, dass ich das Geld später kurzfristig für eine Immobilie brauch, zumindest einen Anteil davon. 

Ich denke, da wären Aktien/ ETF's eher nicht so interessant. 

Ich lass mich natürlich eines besseren belehren, nur ich möchte gerne die Zeit, bis es soweit ist, sinnvoll überbrücken.

Danke für die Antwort.

Antwort
von Rolf42, 23

Tagesgeldkonten sind für die Schufa uninteressant, allerdings sollen sich häufige Wechsel des Girokontos negativ auf den Score auswirken.

Ob sich häufige Neueröffnungen von Tagesgeldkonten mit dem damit verbundenen Aufwand (Identifizierung usw.) wegen ein paar Zehntelprozent mehr Zinsen lohnen, ist Ansichtssache. Ich habe damit aufgehört.

Kommentar von tuyio ,

Danke für die Antwort.

Ist halt schwierig, sein Geld woanders kurzfristig anzulegen.

Antwort
von AnnaStark, 36

Bei der heutigen Zinssituation rentiert sich der ganze Aufwand nicht.

Du hast zwar "offiziell" keine Nachteile, wenn Du die Bank öfters wechselst, aber wenn Du jahrelang die gleiche hast, hast Du bei Verhandlungen schon Vorteile :-)

Kommentar von tuyio ,

Gebe dir da natürlich Recht.

Es könnte allerdings sein, dass ich das Geld später kurzfristig für eine Immobilie brauch, zumindest einen Anteil davon. 

Ich denke, da wären Aktien/ ETF's eher nicht so interessant. 

Ich lass mich natürlich eines besseren belehren, nur ich möchte gerne die Zeit, bis es soweit ist, sinnvoll überbrücken.

Danke für die Antwort.

Kommentar von AnnaStark ,

Wenn Du das Geld nicht fest, nicht langfristig anlegen willst, mach doch nebenbei Quartalstrading, lukrativ, wenig Risiko, und immer nur über Nacht investiert. :-)

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