Frage von whudat, 25

Was sind die Nachteile beim Online-Studium?

Gibt es irgendwelche Nachteile, die ich haben würde, wenn ich mich mit einem online erworbenen Studium irgendwo bewerbe? Oder ist das genau so anerkannt wie ein Studium bei einer Universität?

Antwort
von Thistles, 10

Also grundsätzlich sind z.B. Abschlüsse der Fernuni Hagen nicht schlechter angesehen als andere Uni Abschlüsse...

Der Grund dafür ist auch eines der größten Probleme des Fernstudiums: Da Du (fast) alles von zuhause in Deinem stillen Kämmerlein machen musst, brauchst Du unglaublich viel Disziplin um das ganze durch zu ziehen. Gerade wenn Du so etwas berufsbegleitend machst ist das ein wirklich hartes Stück Brot...

Antwort
von JoachimF, 11

Nachteil beim Online-Studium ist die fehlende Gemeinschaft der Studierenden.

Das ist wie dauerkrank in der Schule. Die meisten lernen zu Hause nicht so gut, wie in der Schule. Und im Fernstudium sind die Abbrecherzahlen riesig!

Antwort
von cfa11, 25

Wenn das ein ganz regulärer/stinknormaler Bachelor-, Master-, oder Diplom-Abschluss ist, gilt das genauso. Es gibt viele Menschen, die einen Beruf haben und nebenbei z.B. noch den Master machen und abends von zuhause aus lernen. Die Fernuni Hagen ist z.B. sehr bekannt und komplett seriös. 

Natürlich kann ich mir vorstellen, dass es auch darauf ankommt, wo man dieses Fernstudium absolviert hat und in welchem Fach. Das kann man so allgemein nicht sagen.

Antwort
von brose69, 11

Also was mein Vorredner da schreibt ist totaler quatsch.

Die Frage war doch auf ein Online-Studium bezogen. Ein Studium mit einem entsprechenden Abschluss darf in Deutschland nur von Staatlichen oder staatlich anerkannten Universitäten und Hochschulen vergeben werden. Zudem müssen mittlerweile alle Studiengänge Akkreditiert werden. Die Qualität der Studiengänge sollte damit grundsätzlich gegeben sein.

Natürlich gibt es, genau wie bei Präsenzstudiengängen, gute und weniger gute Anbieten. Die TU München kann man halt nicht mit Hochschule XY in Klein Kleckersdorf vergleichen, wobei letztere nicht unbedingt die schlechtere sein muss. Es kommt halt darauf an, was man selber will. Daher lohnt sich ein genauer vergleich der Anbieter (Kosten, Leistungen, Studiendauer, Bewertungen von Absolventen usw.)

Bezüglich der Vorbehalte gegenüber Online-Studiengängen kann es natürlich sein, das der ein oder andere diese hat. Das gab es aber auch schon immer. Es gibt die Leute, die nur Absolventen von Unis einstellen, weil die besser seien. Und es gibt die, die nur Absolventen von der FH nehmen, weil die praktischer ausgebildet sind. Ich sehe es beispielsweise als Charakterliche Stärke an, wenn einer neben seinem Beruf ein Studium (Fern/Online-Studium) erfolgreich abgeschlossen hat.

Antwort
von Annikarlchen, 15

Wenn der Studiengang akkreditiert ist (klär das vorher ab!), dann ist er mit staatlichen Studiengängen gleichwertig. Gerade bei einem nicht-berufsbegleitenden Studium kann es aber unter Umständen sein, dass einzelne Arbeitgeber Vorbehalte haben.

Antwort
von Pflaumenbrot, 16

Nunja ich denke , dass richtige Uni Urkunden/Zeugnisse einen höheren Stellenwert als Fernschulen haben.
Wobei man zu den Abschlussprüfungen selbstverständlich vorort sein muss. Wäre ja sonst zu einfach, wenn man diese inruhe Zuhause bearbeiten könnte.
Nunja genug abgeschweift.
Ich persönlich glaube aber , dass viele Chefs später mehr Wert auf jemanden legen, der jahrelang eine Universität besucht hat. Viele halten den ganzen Fernschul und Onlinekram schlicht für Mist. (Wobei dies mehr die "älteren Vorgesetzten" denken, junge sehen das meistens anders.) So ist zumindest bei mir in der Umgebung oftmals die Meinung darüber.
Des Weiteren kann man auch schnell sein Geld und seine Zeit aus dem Fenster werfen, falls man nicht aufpasst, was genau man für einen Abschluss am Ende bekommt.
Ein Zertifikat von dem , was man angeblich per Fernschule "studiert" hat , reicht häufig längst nicht aus , um den entsprechenden Beruf auszuüben, da zwischen tatsächlicher Urkunde + Zeugnis und einem zumeist halbseitigen Zertifikat doch schon "Welten" zwischen liegen. Das eine beglaubigt quasi die Berechtigung , den Beruf und die Bezeichnung zu führen , und das andere ist einfach nur ein Schriftstück was besagt, dass du darüber Kenntnisse hast.
Wenn mans aber richtig macht und sich am Ende bei Firmen bewirbt, wo der Vorgesetzte Fernschulen schätzt , kann man gute Chancen haben.
Schließlich absolvieren von Zeit zu Zeit immer mehr Menschen ein Fernstudium/Lehrgang , weshalb sich das irgendwann schon als Standard ergibt.

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