MichaelCH am 08.10.2009 um 4:51 Uhr
hallo!
wenn ich keine mutter hätte, wäre ich eigentlich nachtaktiv.
kann man nachtaktiv sein? (muss fast, sonst hätten wir am morgen unsere gipfeli nicht)
was sind die vor/nachteile?
wie sieht es mit dem gesundheitlichem aspekt (oder wie man das schreibt ;-)) ) aus?
jede menge zusatzinfos sind wie immer herzlich willkommen!!!!!!!!
danke
MFG Michi
ps.
ich habe die fähigkeit zu denken. (also nicht "ich denke.... ääähmmm..." etc.)
bitte nur antowrten wenn ihr es wisst.( also fachkundig seid (oder doch seit.. nee kann nicht sein.)
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ich habe gelesen und nach Praxisanwendung als richtig empfunden:
Menschen haben nur sehr selten einen natürlichen 24-Stunden-Rhythmus. Bei vielen ist der Rhythmus etwas länger, bei anderen etwas kürzer. Erstere sind die, die abends zu Hochtouren auflaufen und nicht ins Bett wollen - und entsprechend morgens müde sind, wenns ans Aufstehen geht. Die mit dem kürzeren Rhythmus sind abends müde und wollen früh ins Bett oder schlafen beim TV ein (so wie ich). Dafür haben wir keine Probleme beim Aufstehen.
Die erste Gruppe empfindet sich wohl am ehesten als nachtaktiv.

DickeBertha am 8. Oktober 2009 04:59 http://www.schlafgestoert.de/site-53.html
(Fast) Alles über das Schlafen.
Für einige Menschen ist diese enge Kopplung zwischen Temperaturrhythmus und Schlaf-Wach-Rhythmus nicht unproblematisch: Bei den sog. Abendmenschen oder "Eulen" erreicht die Temperatur erst ein bis zwei Stunden später am Tage ihr Maximum und fällt dann nur sehr langsam ab. Sie können in den Abendstunden häufig besonders gut noch arbeiten, haben aber Probleme, weil sie nur langsam müde werden. Könnten Sie ihrem eigenem Rhythmus folgen, würden sie wahrscheinlich erst weit nach Mitternacht zu Bett gehen.
DickeBertha am 8. Oktober 2009 05:07 Der größte Nachteil ist, dass die Welt leider auf die Frühaufsteher genormt ist (was ja früher auch Sinn gemacht hat). Die meisten Arbeitsplätze und das soziale Umfeld erfordern das relativ frühe aufstehen.

Ja, die Nachtaktivität hat einen gewaltigen Nachteil..........der Stromverbrauch steigt enorm!
Ansonsten konnte ich bei mir keine Nachteile feststellen.
MichaelCH am 8. Oktober 2009 05:05 aha.
sehr informativ, vielleicht noch ein bisschen mehr erfahrungsbericht??
bist du denn nachtaktiv?
if item = true (wenn ja diese schleife ausführen)
{
wieso?
immer?
wie sieht das mit job etc. aus?
}
vielen dank im voraus!
ps. wer bei mir gute antworten gibt, bekommt auch DH's!!
1hoss43 am 8. Oktober 2009 05:09 >>>bist du denn nachtaktiv? <<<
Wenn ich mal so auf die Uhr sehe und bedenke, daß ich die letzten 18 Stunden nicht im Bett war, gehe ich davon aus! ;-D
>>>wieso<<<
Weil ich vor dem Morgengrauen nicht müde bin.
>>>immer<<<
Ja.
>>>wie sieht das mit job etc. aus?<<<
Das war früher als Fernfahrer kein Problem und heute habe ich keinen mehr, weil ich arbeitsunfähig erkrankt bin.
MichaelCH am 8. Oktober 2009 05:11 vielen dank!
kleine frage noch:
wie sieht das mit ruhestörung, familie etc. aus?
vielen dank!
gibt gleich nen DH!

Hallo,auch ich bin eine sogenannte Nachteule.Ich habe in meinem bisherigen Leben immer Probleme gehabt Früh aufzustehen. Ich habe mir den passenden beruf zugelegt und arbeite häufig in Nachtschicht.Das passt für mich richtig gut. Was den gesundheitlichen Aspekt betrifft:Ich mache das nun schon über 2 Jahre und bis auf normale Krankheiten (Grippe,Magen und Darm) habe ich an mir nichts auffälliges entdecken können.Ich denke aber man sollte darauf achten das man auch mal bei Sonnenlicht rauskommt,denn ohne glaube ich, kann der Körper auf Dauer nicht.

Also wenn du Nachtaktiv bist, lebst gesünder. Zumindest was die Umweltbelastung angeht, allerdings Hm könntest du irgendwann mal deprimirt sein, da die Sonne fehlt;-)

naja, durch das fehlede sonnenlicht würd ich einen mandel an vitamin d vorraussagen, aber da gibts tropfen in der apotheke.
ps: bin auch nachtaktiv :-)
1hoss43 am 8. Oktober 2009 05:49 Fehlendes Sonnenlicht? Da hab ich kein Problem, weil ich meistens, wenn ich früh morgens aufstehe, also so gegen 14:10h meinen Frühstückskaffee auf dem Balkon einnehme! ;-D

Ich bin auch ´ne Nachteule. In der Regel gehe ich morgens ca. 6.30 ins Bett und stehe dann gagen 14.00/15.00 wieder auf, bei uns passt da familientechnisch, weil meine Kinder und mein Mann 6.20 das Haus verlassen und erst ab 16.00 zurückkommen...Wenn ich aufstehe, dann mache ich den lauten Haushalt, wenn alle schlafen, fange ich meist an zu Malen...oder versuche meinen Bürokram unter Kontrolle zu bringen. Habe mich als Mutter von 3 Kindern lange versucht auf Tagesprogramm einzustellen, DAS hat mich dann krank gemacht...Kraftlosigkeit, Schlafstörungen, leichte Depression...schlimm, seit ich wieder auf mich höre geht es mir wieder besser...aber die normale Gesellschaft ist da sehr genormt. Wenn man um 12.00 "noch" im Bett liegt ist man erst einmal für alle faul...egal, wie man die Nacht gearbeitet hat. außerdem muß man sich immer darum kümmern, dass man die Ruhe bekommt, die man braucht...tagsüber kommen ja alle...Schornsteinfeger, Stromabzähler, Päckchendienste etc...Schildchen an der Tür "Nicht vor 15.00 klingeln - Bewohner hatte Nachtschicht" hilft da schon und falls dann doch jemand klingelt, weil´s wichtig ist, dann hat DER das schlechte Gewissen und nicht ich mit den veschlafenen Augen und Strubbelhaaren...um 12.00 oder so ... ;D

Ja das ist nachtaktiv.Und ich spreche aus Erfahrung.Denn ich gehe seit 22 Jahren nur nachts arbeiten.Besonders schlimm ist es wenn ich frei,aber vorallem wenn ich Urlaub habe.Da wir immer zelten fahren ist es die ersten Nächte so das ich ein wenig am Tage noch schlafe und nachts um die Zelte ziehe.Meine Frau hat sich daran gewöhntaber wie schon wie Gille schrieb ist halt blöd wenn am Tage alle kommen und was wollen.(Stromablesen usw.)

Was zum Geier ist ein Gipfeli? Etwa der schweizerische Ausdruck für einen Höhepunkt? Pfui!
MichaelCH am 8. Oktober 2009 05:13 höhepunkt??????
ein gipfeli ist das was du zum morgenessen isst, ein kaffee und ein gipfeli.
ist so wie ein brot.
http://www.michael-frey.ch/broetliservice/Gipfeli%20bearbeitet.jpg
was denkst du denn???
Elch67 am 8. Oktober 2009 05:15 Is'n Butterhörnchen
MichaelCH am 8. Oktober 2009 05:16 ein "crossant" (franz. war noch nie meine stärke.. ;-))))))))))))) )
aber ihr/ihm hat es glaube die stimme verschlagen....
1hoss43 am 8. Oktober 2009 05:16 Die Antwort auf Deine letzte Frage in Deinem Kommentar willst Du nicht wirklich wissen! wechlach
MichaelCH am 8. Oktober 2009 05:18 schmollendvormichhingrins
könnte mir da schon was vorstellen...........(da verstecken sich drei pünktchen, soll heissen, es gibt noch unendlich viele pünktchen ;-))))))))))))))))))))))))))).. )
Elch67 am 8. Oktober 2009 05:19 Und wie heißt der Höhepunkt nu in der Schweiz?...DuckDi-Ikomm,oder watt?
MichaelCH am 8. Oktober 2009 05:20 explodier
hahahahahahahaha hohohooh hihihihi
du sprichst wohl von den österreichern ne^^ ;-)))))
könnte noch spannend werden, heute abend... ;-))
Elch67 am 8. Oktober 2009 05:23 Wie hieß datt Teil im Küchenschrank gleich?....Kuachekaschteli,oder so?
MichaelCH am 8. Oktober 2009 05:24 chuchichästli (küchenkasten(nicht im kühlschrank)
chääschüechli (käsekuchen)
;-)))
Elch67 am 8. Oktober 2009 05:25 Jaaa,datt mein ich,...wollte man mich immer ärgern mit
MichaelCH am 8. Oktober 2009 05:30 wieso?? sind doch ganz normale wörter?
MichaelCH am 8. Oktober 2009 05:33 lol, ich finde es immer wieder süss wenn deutsche touristen unser wort "grüezi" nachmachen.
klingt immer so putzig! ;-)))
Elch67 am 8. Oktober 2009 05:35 Für dich vielleicht,ich hatte damit schon Schwierigkeiten.Dafür sind einige Schweizer nich mit Berliner Dialekt klar gekommen.
MichaelCH am 8. Oktober 2009 05:38 berliner dialekt kenne ich nicht, aber esse ich! ;-))
musst zuerst chu dann chi dann chästli sagen, eins nach dem andern, dann zusammenhängen ;-))))
gehe jetzt schlafen, ist schon spät, gute nacht!
1hoss43 am 8. Oktober 2009 05:36 So, i bi etz kiibäl ond schlaarpä in mi Flohhhischtä! Uf Widerluege!
MichaelCH am 8. Oktober 2009 05:39 ich verstehe.
aber: kiibäl und flohhischtä (warscheindlich bett) ;-))))
1hoss43 am 8. Oktober 2009 05:45 Sollte "flohchischtä" heissen, das sind die ersten Ausfallerscheinungen, wenn ich "kiibäl" > saumüd bin. Den Ausdruck hat die Großmutter eines Freundes immer benutzt, die war schon weit über 90, als ich sie kennen gelernt habe. Muß also ein sehr alter Ausdruck sein.
Elch67 am 8. Oktober 2009 05:40 Sleep well in your Bettgestell
natürlich kann der eigene Biorhythmus so sein, das man tendenziell eher nachtaktiv ist , also typ Eule im gegensatz zu sogenannten Lärchen. Gesundheitliche Aspekte: Mangel an Vitamin D Synthese, kann nicht zu 100% durch Vitaminprärarate ausgeglichen werden. Und Tagschlaf ist oft nicht so erholsam wie Nachtschlaf. Also tagsüber sind halt die reize von außen größer - vorallem zuviel licht. Problematischer wäre allerdings ein permanenter wechseln des Schlafrhythmus.