Nachladen mit Papierpatrone und Minie-Geschoss?

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3 Antworten

Ich bin nicht so im Thema SP schießen drin. Habe aber vielleicht einen ganz guten Lösungsansatz.

Es gibt eine schöne Anleitung zu Papierpatronen für Revolver. Dort wird das Schwarzpulver in ein Papierröhrchen gefüllt, dieses zugefaltet und das Geschoss darauf geklebt. Das heißt du hast nicht wie momentan das Geschoss von Papier ummantelt sondern hast es direkt frei. 

Wenn du dir nicht vorstellen kannst was ich meine kann ich gerne nach dem Video suchen.

Ansonsten könntest du ja einfach mal austesten wie sich das auf die Präzision auswirkt! Da es nur Papier ist kann ja nichts passieren. 

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Kommentar von JohnGrammaticus
27.06.2016, 22:42

Vielen Dank für deine Antwort :)

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Wenn es dir nur auf den praktischen Nutzen ankommt würde ich den Ladevorgang so durchführen wie du es für angenehmer hälst und mich nicht so sehr an dem Stilbruch stören. Ich lade meine Enfield 1853 aus dem Glasröhrchen ganz ohne Papierpatrone und nur mit einem gefetteten Minie. Das ist ja nun ganz und gar nicht stilecht. Hauptsache ist es ist sicher beim Ladevorgang und Umgang.

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Kommentar von JohnGrammaticus
28.06.2016, 16:01

Danke für deine Antwort.

Aber noch eine Frage:

Wenn du aus einem Glasröhrchen mit gefetteten Minie lädst, wie verhinderst du dann, dass das Pulver mit dem Geschossfett in Berührung kommt?

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Das Minie-Geschoß muß unbedingt ohne Papier in den Lauf, da sonst der beim Schuß expandierende Hohlboden sich nicht richtig in die Züge eindrücken könnte.

Beim Minie übernimmt quasi nur der relativ dünnwandige Teil des Geschoßhecks der sich beim Schuß " aufbläst " die Führung des Geschosses, während sich Kompressionsgeschosse ziemlich gleichmäßig auf fast ganzer Länge verformen.

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