Volkerlee am 14.06.2008 um 13:58 Uhr
Warum kümmern wir uns fast schon "liebevoll" um unsere Sorgen und Probleme? Holen Rat bei Freunden und anderen Menschen. Warum fragen wir viel zu selten: "Wer hilft mir, meinen Traum zu erfüllen“? Wer macht mir Mut, gibt mir Kraft und Tipps?

... jeder mehr oder weniger seines eigenen Glückes Schmied ist. Und das ist auch gut so. Ich kenne meine Bedürfnisse doch genauer als irgendein anderer. Ich möchte meine Probleme auch gerne selber lösen (im Rahmen des Möglichen - wir sprechen jetzt nicht über Krankheiten etc.) - dann ist auch alles so, wie ich es haben will. Ich fühle mich dadurch nicht vernachlässigt. Menschen brauchen eher Anerkennung für ihr Handeln und ihre Arbeit, als Hilfe im Sinn von "ich löse Dein Problem".
Hilfe von anderen zu bekomen ist oft nur eine Illusion
Volkerlee am 14. Juni 2008 14:22 Nun, sicher holt man sich hier und da mal eine "blutige Nase". Doch ist das die Sache nicht wert?
Die Probleme die den Weg zum Traum versperren sind oft zu komplex, kann sie trotz stärkster eigener Bemühung nicht lösen. Unbeteiligte Personen können hier nicht weiterhelfen. Oder was sehr oft zutrifft, sie wären sehr einfach zu lösen, mit Geld!
Volkerlee am 14. Juni 2008 16:49 Aristoteles Onassis hat mal gesagt: Wer glaubt mit Geld könne mann alles erreichen, hat vermutlich nie etwas besessen. Und er musste es ja wissen, denn Onassis war zu seiner Zeit der reichste Mann der Welt. Trotzdem: DH!
Onassis hatte Probleme mit Maria Callas und Jacky Kennedy. Die Probleme konnte er mit Geld nicht lösen. Er war wohl ein Charakterschwein. Ich denke aber er konnte sich jeden käuflichen Traum erfüllen. Das Geld nicht wichtig sei, behaupten stets nur Menschen die zumindest im Wohlstand leben. Eine der größten Lügen unserer Zeit.

die leute beschäftigen sich nicht mehr mit den wichtigen dingen im leben...sie denken sie haben schon alles.
sie denken sie holen ihr ekraft(lebensmut/lebenswillen aus ... naja ihr wißt schon!dem neuesten bla,bla..bla,bla!
und nochmal stefan waggershausentitiert:"ich möchte nicht dabei sein wenn der blitz dich trifft..".
superkorrekt am 14. Juni 2008 14:10 soll natürlich zitiert heissen...
Volkerlee am 14. Juni 2008 15:08 Wenn wir uns permanent um unsere Bedürfnisse/Träume kümmern, dann habe ich die Hoffnung, dass wir schon längst weitergezogen sind, wenn der besagte Blitz einschlägt. LG VolkerLee + DH
superkorrekt am 14. Juni 2008 15:19 der besagte blitz von waggershausen bezieht sich auf die erleuchtung die bei dem einen oder anderen eben solange gedauert hat
,das sie bei ihm nur noch in form eines blitzes den durchbruch schafft
,bzw.von ihm weil er sich zu lange nicht um seine ureigensten probleme/emotionen gekümmert hat als solcher wahrgenommen wird,wenn ihm dann endlich DIE AUGEN AUFGEHEN.
so habe ich es jedenfalls verstanden. ps.aber das konntest du nicht wissen weil du das lied nicht kennst...LG andreas
Volkerlee am 14. Juni 2008 16:32 Ich kenn von Waggershausen nur "Hallo Engel" Doch ich werde mir jetzt auch mal diesen Song anhören. LG

...die Probleme oft so sehr die Gedanken dominieren, daß die Träume dahinter verschwinden.
Und Hilfe & Rat bei Problemen kann auch letztendlich den Weg wieder freimachen zu den eigenen Zielen & Träumen - wenn es aus kompetenter Quelle kommt, und kein "entmündigender" Ansatz enthalten ist.
butz1510 am 14. Juni 2008 14:14 DH
...die konkreten Sorgen und Probleme andere Dinge in den Hintergrund treten lassen und erst einmal wir selbst dafür verantwortlich sind, uns um unser Leben zu kümmern, also auch Träume zu entwickeln und etwas für ihre Verwirklichung zu tun. Diese Aufgabe ist zunächst eine eigene. Andere können dann helfend hinzukommen oder sie in manchen Fällen auch weitgehend übernehmen (wenn jemand selbst dazu nicht in der Lage ist und auf Unterstützung angewiesen ist). Unsere Bedürfnisse und Wünsche spüren wir selbst normalerweise am besten. Auf jeden Fall merken wir selbst, ob wir uns in einer Lebenssituation wohlfühlen. Andere können dieses Empfinden nicht ersetzen, nur aufgrund unseres Verhaltens und unserer Mitteilungen beraten.
Meistens beanspruchen viele Anforderungen und Probleme unsere Kräfte, die aus alltäglichen Situationen heraus von selbst auf uns zukommen. Für große Lebensträume bleibt dann oft weniger Zeit, sie verblassen oder vergehen vielleicht sogar.
Für die Träume ist oft ein weiter Weg nötig, der aus vielen Schritten besteht. Dann stellt sich die Frage, ob es nur ein schöner Wunsch ist, der aufgrund fehlender Voraussetzungen und Fähigkeiten kaum erreichbar. Möglicherweise ist es erforderlich, eine verhältnismäßig sichere Lage zu verlassen und Brücken hinter sich abzubrechen. Wenn ein Traum für die eigenen Mittel und Begabungen wirklich ein gutes Ziel ist, kann es sich lohnen, die Verwirklichung gut überlegt in Angriff zu nehmen und sich an andere mit der Bitte um Ermunterung und Hilfe bei der Erfüllung des Traumes zu wenden.
Volkerlee am 15. Juni 2008 00:01 DANKE, ich habe das aufmerksam gelesen - DH & LG VolkerLee
unsere probleme und sorgen manchmal behindern, unseren traum zu erfüllen...
Volkerlee am 14. Juni 2008 15:12 Nun, alles hat seine Zeit! Wahrscheinlich dürfen wir die Behinderung(en) einfach nicht zulassen. NUR MUT!
Ich versteh die Frage nicht. Was ist denn der große Unterschied darin, sich Rat zu holen und sich Mut machen zu lassen?
Volkerlee am 14. Juni 2008 14:12 Die Frage ist doch: Warum holen wir uns offensichtlich häufiger Rat bei Sorgen, als Tipps zur Realisierung unserer Träume. Ich zum Beispiel bin Off-Sprecher (quasi ein Moderator, den man nicht sieht) - würde jedoch viel lieber mal auf der Bühne eines Kreuzfahrtschiffes moderierend durch den Showabend führen. Zu Erfüllung dieses Traumes habe ich mir noch NIE einen Rat irgendwo geholt.
Nachtflug am 14. Juni 2008 14:23 Warum nicht? jetzt oder nie!
Ok, jetzt hab ich's. Danke :-) Wobei das bei mir nicht zutrifft. Ich kann also bei der Umfrage nichts ankreuzen, denn wenn ich etwas erreichen möchte und nicht weiß wie, dann frage ich eben ;-) Bei Sorgen halte ich eher hinter'm Berg, die versuche ich oft alleine zu lösen (auch nicht gut).
Volkerlee am 14. Juni 2008 15:16 Tja, mutmaßlich ist Dein Verhalten Dir wirklich nicht förderlich. Doch weil Du das bereits selber erkannt hast, bist Du ein kluger Realist - finde ich. DH

Leider, ist das Leben anders als ich es mit erträumt habe.
butz1510 am 14. Juni 2008 14:09 Das ist aber schade. Dann solltest Du versuchen, entweder Dein Leben oder Deine Träume der Realität anzupassen. Wäre doch blöd, wenn Du irgendwann sagen musst "hätte ich das und das gemacht, wäre alles besser".
Volkerlee am 14. Juni 2008 14:18 JA, das finde ich auch - DH & LG VolkerLee
Patrick37 am 14. Juni 2008 14:22 Bin ich schon drann,träume einfach nicht mehr soviel.

Volkerlee am 14. Juni 2008 14:26 Hast Du es denn schon einmal versucht? Oder glaubst Du nur, dass Deine Mitmenschen oft zu oberflächlich sind, um Dich und Deine Bedürfnisse zu verstehen?

Eine Freundin von mir, die den Krebs überwunden hat, wollte niemals über ihre Erkrankung mit anderen sprechen. Jetzt sagte sie mir: Wenn ich von meiner Krankheit spreche, hören die anderen gar nicht zu oder sprechen sofort von ihren eigenen Sorgen und Nöten oder kennen Leute, die das "gleiche" mitgemacht haben. Also, was bringt es, wenn ich von meinem Leiden, Wünschen und Träumen spreche.
Volkerlee am 14. Juni 2008 14:38 hm - dass macht micht nachdenklich! Doch ich glaube immer noch an das GUTE im Menschen. Bei Dir z. B. könnte Deine Freundin ihre Träume doch immer ansprechen und hätte eine gute Zuhörerin (?) DH & LG VolkerLee
luckytess am 14. Juni 2008 17:38 Ja, deshalb spricht sie ja auch mit mir.

Ich antworte für Gregor, der hat seine Chancen deshalb verpasst.
Volkerlee am 14. Juni 2008 15:05 Was ist so schlimm dabei auf der Suche nach dem richtigen Unterstützer von kleingeistigen Leuten "belächelt" zu werden? Nach ein paar Versuchen trifft man doch sicher auf klügere Menschen.
Nachtflug am 14. Juni 2008 15:10 Wenn die Eltern hören, ich will Musiker werden, lächeln sie und später sind sie vielleicht sehr stolz, weil das mit der Banklehre nicht geklappt hat.Siehste, also rauf aufs Schiff!

Volkerlee am 14. Juni 2008 15:32 @pascal7 - das glaubst Du doch nur! Oder hast Du da schlechte Erfahrungen gemacht? Und klar holt man sich hier und da mal eine "blutige Nase". Doch ist das die Sache nicht wert?
pascal7 am 14. Juni 2008 15:39 blutige nase würde ja noch gehen... aber blutiges herz? ... da überlegt man sich das ...
Volkerlee am 14. Juni 2008 16:32 Überzeugt - DH
Wenn Dein Herz nie blutet, hast Du nie gelebt.
Leb Deine Traeume und uebernimm die Verantwortung fuer Deine Entscheidungen - das ist alles.
Alexa Fleckenstein M.D, Aerztin, Autorin.
pascal7 am 15. Juni 2008 01:09 stimmt
Ich habe in meinem Leben einiges erreicht, bereue jetzt eine Entscheidung und muß zugeben, daß auch mir die Träume abhanden gekommen sind.
Volkerlee am 14. Juni 2008 16:39 Es ist immer zu früh, aufzugeben und die Flinte ins Korn zu schmeißen - glaube ich.

Volkerlee am 14. Juni 2008 16:57 Wie hat steffiffm weiter oben sehr richtig kommentiert: "Dann muss man deutlicher werden. Niemand kann riechen, was Dich bewegt". DH
Djinndrache am 14. Juni 2008 18:19 Deutlicher werden wenn es sowieso keinen interessiert?
Volkerlee am 14. Juni 2008 20:02 Wohlmöglich erweckst Du dann interesse!

Volkerlee am 14. Juni 2008 16:57 Wie hat steffiffm weiter oben sehr richtig kommentiert: "Dann muss man deutlicher werden. Niemand kann riechen, was Dich bewegt". DH
Hoshie am 14. Juni 2008 21:17 Richtig, aber bei dem, was ich mir wünsche und erträume, kann mir leider keiner helfen...

Volkerlee am 14. Juni 2008 16:57 Wie hat steffiffm weiter oben sehr richtig kommentiert: "Dann muss man deutlicher werden. Niemand kann riechen, was Dich bewegt". DH

Volkerlee am 14. Juni 2008 16:36 Oh, ich hatte nicht damit gerechnet, dass jemand dieses Argument anklickt. Die Sorgen sind doch immer nur so groß wie die Beachtung, die man ihnen schenkt. Können da die Bedürfnisse und Träume nicht größer sein? Wäre es nicht ein Versuch wert?
RBMannheim am 14. Juni 2008 16:40 Sorgen und Probleme sind Dinge, um die ich mich kümmere, die ich lösen will! Meine Bedürfnisse und Träume erfülle ich mir im Rahmen meiner Möglichkeiten! Und was da außerhalb liegt, besser gesagt weit außerhalb, darüber lohnt es sich nicht nachzudenken! Also warum soll ich mich daran lange aufhalten!
Volkerlee am 14. Juni 2008 16:56 Wie hat steffiffm weiter oben sehr richtig kommentiert: "Dann muss man deutlicher werden. Niemand kann riechen, was Dich bewegt". DH
Volkerlee am 14. Juni 2008 19:57 Wie hat steffiffm vorhin sehr richtig kommentiert: "Dann muss man deutlicher werden. Niemand kann riechen, was Dich bewegt". DH & LG VolkerLee

Volkerlee am 14. Juni 2008 19:58 Wie hat steffiffm vorhin sehr richtig kommentiert: "Dann muss man deutlicher werden. Niemand kann riechen, was Dich bewegt". LG VolkerLee.
Nur Du kannst Deine Traeume kennen. Und Freunde (echte Freunde) helfen Dir auch, Deine Traeume zu verwirklichen. Meine haben es jedenfalls immer getan. Wenn Deine Freunde Dich klein halten wollen: such Dir neue!
Alexa Fleckenstein M.D., Aerztin, Autorin.
Volkerlee am 14. Juni 2008 17:53 JA, auch ich habe das Glück solche Freunde zu kennen. Meine Frage hat mich lange beschäftigt nachdemm ich das Buch von Barbara Sher "I Could Do Anythng If I Only Knew What It Was" gelesen habe. thank you, Alexa!
Ich habe das Buch nicht gelesen - aber wenn ich nicht schon wuesste, was ich will, wuerde ich es bestimmt lesen!
Ich wuensch Dir auch, dass Du Deinen Weg findest. Man findet ihn allerdings nicht oft beim Bloggen, wuerde ich sagen...Was meinst Du?
Alexa Fleckenstein M.D., Aerztin, Autorin.
Volkerlee am 14. Juni 2008 19:55 Da hast Du recht! Doch ein Versuch war es mir wert. Liebe Grüße aus Hamburg, Volker
Bist du verwandt mit Sebastian Lee (1805-1887), cellist? Einer meiner Helden.
Urspruenglich bin ich von Hamburg aber jetzt schon lange hier in Boston/USA.
Uebrigens habe ich nicht abgestimmt, weil ich mich getraut habe, meinen Traeumen zu folgen. Auch wenn ich Angst hatte. Dann erst gerade!
Alexa Fleckenstein M.D., Aerztin, Autorin.
Volkerlee am 14. Juni 2008 22:44 Bei allem Respekt vor Deiner angeklickten Aussage, glaube ich schon, dass Du noch Träume oder zumindestens Bedürfnisse hast, für die es sich lohnt aufzustehen und vielleicht sogar andere um Rat und Hilfe zu bitten. Träume sind oft tief in uns verborgen.


sanne172 am 4. Januar 2009 20:10 stimmt doch gar nicht....
Eppendorf am 4. Januar 2009 20:12 Bis auf die ein oder andere engelgleiche Ausnahme. :-D
sanne172 am 4. Januar 2009 20:15
Volkerlee am 4. Januar 2009 21:58 Schön, dass Ihr euch mit einer vor langer Zeit gestallten Frage heute noch beschäftigt. Ich glaube, wenn man sich öffnet, ist jeder Mensch gerne bereit bei der Sinn- oder Traumsuche zu helfen und unterstützend einzugreifen – wenn nötig.

Doppel DH - genau meine Meinung.
DH!
naja für die exestentiellen frage bin ich schon oft bei meinen guten freunden,vater,mutter gewesen.alleine ging das manchmal nicht.natürlich hast du recht,man sollte das vielleicht nicht dauernd machen. ich hatte die umfrage so verstanden...
DANKE, für Deine wirklich interessante Antwort! DH & LG VolkerLee