Nachdenken über die Zukunft und den Tod.Wird das irgendwann besser?

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4 Antworten

Hast Du Angst vor dem Tod, oder wie ist das zu verstehen?

Ich bin Christ, ich glaube an ein Leben nach dem Tod. Ich habe keine große Angst vor dem Tod. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott und ein Leben nach dem Tod gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen. :)

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Kommentar von CrazyCookie42
06.10.2016, 23:42

Also an sich habe ich eigentlich keine wirkliche Angst vor dem Tod. Das Problem ist, dass ich meist in der Nacht so komische Gedanken im Zusammenhang mit dem Tod habe, ich frage mich dann zum Beispiel, wie es wäre Freunde oder Familie zu verlieren. Diese Gedanken machen mich meist fertig, aber ich kann auch nichts dagegen tun, sie kommen immer wieder.

Ich gehöre keiner Glaubensrichtung an und glaube auch nicht an Gott und in der Sache kann man mich nicht umstimmen. Was das Leben nach dem Tod angeht, da bin ich eher neugierig und lasse das auf mich zukommen.

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Hallo CrazyCookie42,

so lange diese Fragen nicht ins Leere laufen, ist es auch nicht verkehrt, sich diese zu stellen. Viele stoßen jedoch bei der Frage "Was geschieht nach dem Tod?" an Grenzen oder fangen an darüber zu spekulieren.

Zufriedenstellende und vernünftige Antworten findet man jedoch in der Bibel. denn sie nimmt sehr ausführlich auf das Thema "Tod" Bezug. Sie erklärt, dass der Tod nicht der Übergang zu einem anderen Leben ist, sondern ein Zustand der Nichtexistenz. So kann man darin z.B. folgendes lesen: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst... Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst" (Prediger 9:5,10). Der Begriff "Scheol" (aus dem Hebräischen), der hier erscheint, bedeutet nichts weiter als der symbolische Aufenthaltsort der Toten oder einfach das Grab der Menschheit.

Nach dieser Erklärung ist also der Tod ein Zustand völliger Bewusstlosigkeit, wie gesagt, ein Zustand der Nichtexistenz. Das bedeutet allerdings nicht, dass jemand, der verstorben ist, keine Hoffnung auf eine Wiederkehr zum Leben hätte. Gott kann sich an alle Menschen erinnern, die jemals gelebt haben und sie wieder zum Leben bringen. Die Bibel spricht von einer Auferstehung der Toten.

Jesus Christus verglich deswegen den Tod mit einem Schlaf, aus dem es durch die Auferstehung ein Erwachen gibt. Die Bibel beschreibt diese Auferstehung als ein in der Zukunft liegendes Ereignis, für das Gott einen Zeitpunkt festgelegt hat. Jesus sagte einmal zu seinen Jüngern: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören  und herauskommen werden" (Johannes 5:29,29). Ja, es wird einen "Tag" der Auferstehung geben!

Wo werden denn dann die Auferstandenen leben, könnte man fragen? Auch hierzu möchte ich noch einmal die Bibel sprechen lassen: "Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und der Hạdes gaben die Toten heraus, die darin waren, und sie wurden als einzelne gerichtet gemäß ihren Taten" (Offenbarung 20:13). Das hier erwähnte Meer und der Hades (Grab) sind Orte hier auf der Erde, die die Toten freigeben. Für die allermeisten gibt es nach der Auferstehung daher ein Leben hier auf der Erde, wie es beispielsweise in den Psalmen zu lesen ist: "Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, Und sie werden immerdar darauf wohnen" (Psalm 37:29). Zu den hier erwähnten "Gerechten" gehören auch die Personen, die zwar in ihrem früheren Leben schlecht gehandelt, sich aber nach ihrer Auferstehung um richtiges Handeln gemäß den Richtlinien Gottes bemüht haben.

Das Leben, das die Auferstandenen dann erwartet, ist jedoch nicht das gleiche, das sie in ihrem früheren Leben gekannt haben, ein Leben in Leid und Mühsal. Gott wird dafür sorgen, dass dann ein Leben in dauerhaftem Frieden und Glück hier auf Erden möglich ist, genau so, wie es im letzten Buch der Bibel, in der Offenbarung, beschrieben wird: "Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“ (Offenbarung 21:3,4).

Sind das nicht sehr hoffnungsvolle Aussichten? Ich denke schon und ich freue mich schon auf die besagte Zeit. Vor allem wird durch die Hoffnung, die die Bibel vermittelt, dem Tod der Schreck genommen, den er leider auf die Menschen bis heute ausübt.

LG Philipp

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Kommentar von Kronprinz1
07.10.2016, 13:09

Gäääähn...

Nein, nach dem Tod wirst du auf einem Feuerpferd über den Fluss Mora reiten, wie es im Buch Howald (34: 12-16) der alten Goten steht...

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Bei mir ist es schon öfters passiert das mein Herz bei einer meiner Epilepsieanfälle einfach ausgesetzt hat und Ich reanimiert werden musste und Ich kann dir sagen das du keine Angst haben musst vor dem Tot 

Ich würde die Zeit die ich habe genießen und einfach nicht zuviel Zeit damit verschwenden ständig über das Ende nachzudenken. 

Ich finde das der Tot genauso zum Leben gehört wie die Geburt und deshalb denke ich mir das der Tot ein genauso schönes Erlebnis ist.

LG

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Je älter du wirst, umso besser wird.

Ist zumindest bei mir so.

Ich weiß zwar, dass das Leben endlich ist. Und will auch nicht sehr alt werden. Aber dennoch erwarte ich noch so Einiges von meinem Leben. Und arbeite auch darauf hin, dass meine Zukunft angenehm wird.

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