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Nachbarschaftskrieg

gefragt von kodiaksakodiaksa am 04.10.2008 um 12:49 Uhr

Mein Sohn (15) spielt Schlagzeug. Er hat ein elektronisches in seinem Zimmer. Unser Nachbar über uns flippt regelmäßig aus. Er redet aber nicht mit uns, sondern ist von Beginn an aggressiv. Er spuckt uns vor die Tür und brubbelt im vorbeigehen extra irgendwelche Sprüche auf türkisch. Er grüßt nicht und guckt bewußt weg bzw. wechselt er die Straßenseite, wenn wir uns begegnen. Regelmäßig am Wochenende dreht er total durch und schlägt alles zusammen, kloppt gegen Heizungsrohre und schlägt wie ein Irrer gegen die Wände. Der stresst schon so, dass ich selbst schon nervös und gereizt werde, wenn mein Sohn übt. Nur, er spielt ein paar Minuten bis max. eine halbe Stunde am Tag, außerdem nie nach 19 Uhr aus Rücksicht auf das oben wohnende Kind. Außerdem hat er ein elektr. Instrument, spielt immer über Kopfhörer. Es ist also nie die Musik zu hören, sondern "nur" die Klopf-u. Schlaggeräusche. Wir sind berufstätig und Schüler, dass heißt, wir sind die meiste Zeit des Tages sowieso nicht zu Hause, so dass es ohnehin nur ein kleines Zeitfenster gibt, wo wir stören könnten. Was sollen wir machen? Ich würde mich gern einigen, mit dem Mann ist leider nicht zu reden, bzw. habe ich Angst vor dem, weil er immer so hoch aufgeladen ist.

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Recht x 35.017 streit x 777 nachbarn x 574

anonym
beantwortet von Wasserball am 4. Oktober 2008 12:53
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Schreib Ihm einen Brief, wenn er damit nicht aufhört bekommt Dein Sohn ein richtiges Schlagzeug. Selbst damit darf er mindestens eine Stunde am Tag üben.

Kommentar von 41a0ad0b4f875ce09ebb95ca0d1bb0d1smallwernilein am 4. Oktober 2008 12:54

und seine Freunde dürfen auch mit üben ..nacheinander


moon73
beantwortet von moon73 am 4. Oktober 2008 12:53
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Dein Junge darf üben, bis zu 2 Stunden täglich.

Wenn der Nachbar so schlimm ist, würde ich mich mal beim Vermieter beschweren, bzw. überlegen ihn anzuzeigen?

Weder Vermieter noch Nachbarn können allerdings das Spielen (oder Üben!) eines Musikinstruments prinzipiell verbieten, es sei denn, der Mieter hat dies mietvertraglich in Form einer Individualentscheidung ausdrücklich akzeptiert. Ist dies nicht der Fall, hat jeder Mieter – egal ob jung oder alt - Anspruch darauf, in der Regel zwei Stunden pro Tag auf seinem Instrument zu spielen. Bei einzelnen Instrumenten, z.B. Schlagzeug, sind jedoch Einschränkungen möglich, ebenso, wenn mehrere Familienmitglieder gemeinsam musizieren oder gar die ganze Band zum Proben in die Wohnung kommen will.

http://www.mieterverein-muenchen.de/mietrechtsthemen/mietrechtsthemen/kinder1.ht...


anonym09
beantwortet von anonym09 am 4. Oktober 2008 13:08
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Du wirst irgendwann ausziehen und dann hat er erreicht, was er wollte. Deine Wohnung wird für eine befreundete Familie von ihm frei!


Anell
beantwortet von Anell am 4. Oktober 2008 12:57
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Es klingt so, als wäre deine Angst das größte Problem. Vermute allerdings, der Mann ist zwar sehr sauer, hat aber ebenfalls Angst, sonst würde er euch ansprechen. Unangenehme Situation, wovor genau hast du Angst? Und wie wahrscheinlich ist es, dass das eintritt? (Ich vermute, relativ unwahrscheinlich, der Mann ist Familienvater. Aber wissen kann man es nicht.) Folgende Vorschläge: 1. Mal die Frau von oben ansprechen und über eine Lösung reden. 2. Der Familie einen Brief schreiben, dass Einigung und friedliches Miteinander von euch gewünscht sind und es keinesfalls darum geht, Ärger zu provozieren. Alles besser, als die Sache zu ignorieren und dadurch ggf. eskalieren zu lassen.


skywalker66
beantwortet von skywalker66 am 4. Oktober 2008 12:55
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Ganz ehrlich Schlagzeug spielen in einem Mehrfamilienhaus finde ich schon übel. Normalerweise sollte man sowas in einem Proberaum machen. Irgentwie kann ich Deinen Nachbar verstehen. Täglich 1/2 - 1 Stunde Schlagzeug könnte ich auch nicht ertragen.

Kommentar von C1dcceb3b9506cb90ffe71aa2eaeb018smallkodiaksa am 4. Oktober 2008 13:00

Wie geschrieben, wird ausschließlich über Kopfhörer gespielt, also aussen nicht hörbar. Die max. Zeit ist eine halbe Stunde und auch nur zw. 17 Uhr( wenn er nach Hause kommt) und 19 Uhr( wegen des Kindes).

Kommentar von 75814f6926450234867076505359911fsmallskywalker66 am 4. Oktober 2008 13:15

Ich kenne so ein Schlagzeug. Ich persönlich finde die Nebengeräusche auch schon sehr störend. Dieses klack,klack der Schlagstöcke ist schon gut zu hören.

Kommentar von C1dcceb3b9506cb90ffe71aa2eaeb018smallkodiaksa am 4. Oktober 2008 14:11

Das würde bedeuten, dass niemand, der ein Instrument lernt und eine Musikschule besucht, üben darf, wenn er nicht Eigenheimbesitzer ist. Dafür gibts als Kompromiß schließlich die Reduzierung auf ein zeitliches Minimum. Ich würde mich sogar an von ihm gewählte Vorgaben halten, wenn er nur mal normal mit uns reden würde.


hajottka
beantwortet von hajottka am 4. Oktober 2008 12:52
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Sprich mal mit dem Nachbarn und erklär das genauso, wie hier. Vielleicht lädt er Dich dann auf einen Apfeltee ein und die Sache ist ausgestanden!


DerDani
beantwortet von DerDani am 4. Oktober 2008 12:52
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Wenn er es Übertreibt schalte deinen Anwalt ein. MAn kann die Sache ja wie Erwachsene Menschen klären , und muss nicht gleich so ausflippen!


wernilein
beantwortet von wernilein am 4. Oktober 2008 12:51
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Tja ,da hat euer Nachbar eben mal Pech gehabt,ihr nehmt soweit es möglich ist Rücksicht damit muß er nunmall leben


anonym
beantwortet von MareenMosler am 22. Januar 2009 11:32
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Hallo,

ich schreibe im Namen einer Fernsehproduktionsfirma und würde gern mehr über Ihren Streit mit dem Nachbarn erfahren. Wir sind nämlich gerade auf der Suche nach Nachbarschaftstreitigkeiten und könnten auch mit einem Mediator vermitteln. Wenn Sie Interesse daran hätten, dies einmal zu veröffentlichen, dann melden Sie sich doch bei mir unter 030 327714137 oder mosler@imago-tv.de.

Würde mich freuen, von Ihnen zu hören. Mit freundlichem Gruß M. Mosler


marbeja
beantwortet von marbeja am 4. Oktober 2008 12:57
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Ich würde auch versuchen, diese Mißverständnisse aufzuklären. Hast Du noch mehr Nachbarn mit denen Du reden kannst? Ansonsten würde ich es auch einmal schriftlich versuchen.


KalalaKa636
beantwortet von KalalaKa636 am 4. Oktober 2008 12:54
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Hört sich so an, als würde Dein Sohn nicht allzuviel Krach machen beim Üben. Habt ihr denn einen Hausverwalter? Den könntet ihr mal ansprechen, bevor es ein anderer tut und nachfragen, ob sich schon andere Leute deswegen beschwert haben oder ob der Typ über Euch der einzige ist. Denn es gibt auch Querulanten, die sich über alles und jeden beschweren und denen man es eh nicht recht machen kann. Beschwer Dich dann einfach mal gleichzeitig über Deinen Nachbarn, denn dessen Verhalten ist unverschämt.


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