Frage von IchBinKaputt, 32

Nachbarn verbreiten Gerüchte über unseren Hund die uns negativ im Ansehen schaden könnten. Was tun?

Hallo, unsere Nachbarn (bzw. wohnen sie mit in der Straße) haben 3 Kinder, von denen einer eine panische Angst vor Hunden hat (glaube 7-8 Jahre alt) und meine Mutter hat mir neulich erzählt, dass besagte Nachbarn anfangen rumzuerzählen, dass diese Angst daran läge, dass unser Hund einmal nach ihm geschnappt hätte. Dies hat unsere Hündin jedoch nie, und ich bezweifle, dass man wegen einem Havaneser (30cm Widerristhöhe) solch eine große Angst entwickeln kann.

Das Verhältnis zu diesem Nachbarn war auch noch nie besonderd gut, kann man dagegen denn irgendwelche Rechtlichen Schritte einleiten?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von NordischeWolke, 8

Man kann immer angst vor Hunden haben. Ich habe auch Angst vor Hunden obwohl ich eigentlich nur positive Erfahrungen gemacht habe. Die angst alleine ist aber kein Grund so was zu erzählen! Ich kann mir gut vorstellen das sich das Kind diese story ausgedacht hat um nicht schwach da zu stehen. Im eurer Nachbarschaft kennt man die Hündin doch bestimmt schon? Dann würde ich mir auch keine Gedanken machen das es jemand glaubt. Rechtlich kannst du glaube ich nichts machen. Aber beider Rechtsberatung (kostet10€ ) kannst du ja mal fragen. Es ist auf jeden Fall albern das so auszubreiten. Wenn so was passiert hätte  der erste  weg zu euch gehen müssen! 

Antwort
von Kai42, 8

Ich fürchte, da kannst du nichts tun, außer Gespräche anbieten, damit ihr gemeinsam eine Lösung findet.

Denn es ist vollkommen egal, ob du dir vorstellen kannst, wie jemand eine Angst entwickeln kann gegen 30cm Hunde. Ich kann mir auch nicht vorstellen, wie jemand Angst hat vor der Farbe gelb. Aber es ist si und da muss man Empathie für entwickeln.

Und ob der Hund nach dem Kind geschnappt hat oder nicht, kann keine Seite beweisen. Und ehrlicher weise hoffe ich das für dich, dass du es nicht kannst. Denn wenn, dann hättest du das Tier 24 Stunden IMMER im Blick und genau DAS kann dir Versicherungstechnisch richtig bös auf die Füsse fallen. :)

Also ich denke, das Reden hoffentlich hilft.

Antwort
von pythonpups, 16

Klar kann man vor einem kleinen Hund als kleines Kind Angst entwickeln. Dir geht er bis zum Knöchel, dem Kind schon bis zum Knie. Hundebesitzer haben da oft einen "blinden Fleck", was die Wirkung ihrer Lieblinge auf andere Menschen angeht.

Kommentar von Steffile ,

Stimmt, und wenn mans recht ueberlegt, haben sehr grosse Menschen oft auch Angst vor sehr kleinen Spinnen...

Viele Kinder haben Phasen, in denen sie Angst vor Hunden haben, und dann ist das Verhalten der Eltern sehr wichtig. Rumzuerzaehlen, dass das Kind von einem Hund gebissen wurde, ist wenig hilfreich, besonders fuers Kind.

Kommentar von pythonpups ,

Nein, ist es natürlich nicht. "Rumerzählen" ist sowieso fast nie der richtige Weg, "Miteinander reden" schon eher.

Ich wollte nur darauf hinaus, daß ich noch nie erlebt hätte, daß Hundebesitzer in so einer Situation Verständnis für Hundeängstliche gehabt hätten. Stattdessen hört man da eher Variationen des allseits beliebten Satzes "Der macht nix, der will doch bloß spielen." Sie erleben Ihren Hund natürlich ganz anders. Natürlich kenne ich hier weder Hund noch Besitzer, aber es gibt da halt immer zwei Seiten und zwei Ansichten zu betrachten.

Antwort
von Grautvornix, 6

Du wirst diese Behauptung der Nachbarin nicht wiederlegen können.

Lass es sie doch erzählen, andere Nachbarn müssen ihr ja nicht glauben.

Rede doch mit ihr, warum sie das macht.

Die Angst Ihres Kindes muss ja nicht von deinem Hund Kommen.

Antwort
von Steffile, 13

Ich denke normal mit den Leuten reden waere effektiver statt gleich mit der juristischen keule zuzuschlagen.

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