Was tun, wenn die Nachbarin Alkoholikerin ist?

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9 Antworten

viel mehr als das jugendamt informieren und die polizei anrufen wenn sie betrunken fährt kannst du nicht tun. evtl noch mit dem partner reden wenn es einen gibt. und auf der arbeit das schweigen brechen wenn die umstände es erfordern.. und sie nicht decken wenn sie durch zuviel restalkohol oder nen kater mist baut

deine einschätzung auf ihre reaktion wenn du mit ihr redest ist nahezu sicher richtig. 99% aller alkoholiker reagieren so

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Warum denn anonym? Warum stehst Du denn nicht dazu, wenn Du der Meinung bist, dass da jemand gegen Gesetze verstößt? Ich finde das ein jeder auch das Recht haben sollte, sich verteidigen zu können, falls auf diese Art und Weise Unwahrheiten verbreitet werden.

Jeder weiß ganz genau, wenn erst einmal das Jugendamt eingeschaltet ist, dann kann alles passieren, bis hin, dass sie auf Jahre dann damit zu tun hat.

Das Gleiche ist, wenn die Polizei benachrichtigt wird, dass setzt ebenfalls diesen ganzen Apparat in gang. Wie würdest Du Dich fühlen, wenn sie plötzlich vor Deiner Türe stehen würden und man sagt Dir nicht, wem Du das zu verdanken hast?

Wenn ich Dir einen Rat geben darf, dann wende Dich an die Drogenberatungsstelle bei Euch am Ort und schildere denen diesen Fall. Zum Einen sind sie vom Fach und zum Anderen, haben sie Schweigepflicht. So wird Dein Name nicht genannt und Deine Nachbarin bekommt die Chance, sich dazu zu äußern und etwas für sich zu tun, ohne gleich den Führerschein zu verlieren, was die ganze Familie treffen würde. Denn sie dürfte dann die Einkäufe, den Weg zur Arbeit u.s.w. mit dem Fahrrad absolvieren. Wenn sie Pech hat, wird sie nie wieder einen bekommen, weil sie dieses Geld gar nicht hat.

Wir gesagt, wende Dich an die Drogenberatungsstelle. Die werden sich um sie kümmern, ohne dass gleich die ganz großen Geschütze aufgefahren werden, was diese Frau nur noch tiefer sinken lassen würde. Wenn sie sich darauf hin etwas antun würde, könntest Du damit Leben? Das sie jetzt erst mal abblockt, das ist doch klar. Oder würdest Du die ganze Nachbarschaft über Deine Probleme in Kenntnis setzen.

Aber ich vermute mal, dass sie sich mit der Drogenberatungsstelle unterhalten wird, weil sie vielleicht erstmalig einen Lichtblick hat, wie sie aus ihren Problemen heraus kommt. Immer daran denken, dass man es mit einem Menschen zu tun hat, dem die Probleme über den Kopf gewachsen sind und dass es einem jederzeit selbst so ergehen kann.

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So eine ähnliche Situation kenne ich auch. Ich war jedoch erst ca. 24 Jahre und ein Kollege, gut 40, fuhr fast immer "voll wie ein Eimer" mit dem Auto nach Hause. Ich hatte nicht den Mut einen wesentlich Älteren, darauf anzusprechen. In meiner Ratlosigkeit hatte ich mich an die Telefonseelsorge gewandt, jedoch war das auch nicht sehr hilfreich. (Ich kann mich noch gut daran erinnern obwohl es 35 Jahre her ist) Lange habe ich dort nicht gearbeitet, so weis ich nicht, wie das Ganze ausging. Aber an diese Situation habe ich in all den Jahren oft gedacht.

Heute jedoch, würde ich ganz sachlich diese Frau ansprechen und ihr klar und unmissverständlich zu verstehen geben, dass ich bei einem solch unverantwortlichem Handeln nicht zusehen werde.

Ich glaub das hilft mehr. Wenn nicht, hätte ich auch keine Probleme damit, mich mit meinem Namen bei der Polizei zu melden und sie darauf aufmerksam zu machen. Es wäre mir auch "scheibe egal" was die Nachbarn oder sonst wer denkt.

Sollte diese Frau bei einer Alkoholfahrt verunglücken - und meist sind Andere die Leidtragenden - möchte ich nicht damit Leben wollen.

Solltest Du nicht den Mut dazu haben, dann informiere die Polizei anonym darüber. Schilder ihr die Situation und welche Befürchtungen Du hast.

Es gibt schon zu Viele die immer nur wegschauen.

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Hast Du mal daran gedacht, ihr vielleicht einen (anonymen) Brief zu schreiben, evtl. mit einer Broschüre für eine Therapie oder sowas?

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Ich würde zur Polizei gehen. Die schalten dann bei Bedarf das Jugendamt ein.

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Woher weißt du, dass eine Aussprache nichts bringt? Aber beim Jugendamt könntest du anrufen, die werden dann mal vorbei kommen und schauen, wie es bei deiner Nachbarin so abläuft.
Biete ihr wenn möglich Unterstützung an

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Sie bringt Sich, Ihre Kinder und Andere in Lebensgefahr und da würde ich der

Polizei schon Bescheid sagen und Sie bitten das Sie dich nicht erwähnen, das geht schon in Ordnung !

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Woher weißt du denn, dass die Person Alkoholikerin ist? Wenn du sie besoffen gesehen hast, heißt das nicht, dass sie auch alkoholkrank ist.

Vielleicht passt sie auch nur nicht in dein "Wohnviertel"?

Sehr bedenklich erscheinen mir dein Wunsch, anonym bleiben zu wollen und dennoch zu "helfen", was auch immer du darunter verstehst, und deine Angst, sie direkt anzusprechen.

Sprich sie an und teile ihr deine Beobachtungen mit. Das ist wenigstens ehrlich.

Ich bin selbst Alkoholiker und mehrere Jahrzehnte trocken.

Wenn ich jemand anspreche - meist waren es Kollegen oder Nachbarn - dann war ich auch immer bereit, sie zu einer Entgiftung zu fahren, sie mit zu den Anonymen Alkoholikern zu nehmen...

Aber ich habe das nie anonym getan.

Wenn die von dir genannte Person es wünscht, dann verweise sie an die Anonymen Alkoholiker im Internet. Da kann sie sich informieren.

Zum Arzt oder zu einer Entgiftung wirst du sie wohl nicht schleppen können, da dir das Thema ja selbst ziemlich peinlich zu sein scheint.

Dennoch guten Erfolg

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Sie will keine Hilfe!

Du könntest höchstens die Polizei anrufen, wenn du mitkriegt, dass sie wieder betrunken fährt.

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