Frage von HedwigLyn, 24

Nachbarhunde in schlechter Haltung?

In unser Nachbarhaus ist eine Familie gezogen, die sehr selten zu sehen und auch sehr unaufgeschlossen ist. Jedenfalls haben sie ich glaube zwei Hunde. Von dem her, was ich mitbekomme behandeln sie die Tiere sehr schlecht. Meine Freundin hat auch einen Hund und sagt, dass sie die Leute nie Gassi gehen sieht. Und auch wenn ich täglich an dem Haus vorbei gehe, seh ich, dass die Exkremente der Hunde nur auf diesem 2 Quadratmeter großen angelegtem Stück Erde im abgezäunten "Vorhof"vor sich hinrotten und nicht beseitigt werden. Auch heute jaulen und bellen die beiden schon den ganzen Tag und ich weiß nicht, ob dort jemand zu Hause ist.Seit einer Weile überlege ich schon die Nachbarn einfach mal darauf anzusprechen, habe aber ein wenig Angst davor, wie sie reagieren. Ich spiele auch mit dem Gedanken irgendjemanden anzurufen, der sich das vielleicht mal angucken könnte. Kann mir jemand einen Rat geben? Freue mich über jede Antwort und entschuldige mich für alle möglichen Rechtschreib- oder Grammatikfehler, aber es ist echt dringend.:)

Antwort
von Lapushish, 14

Ansprechen ist natürlich immer die beste und erste Möglichkeit, die man in Erwägung ziehen sollte... Aber das kann natürlich auch für Nachbarschaftsstreit sorgen, wenn die Leute eh etwas bekloppt sind... Du solltest versuchen, dir ein genaueres Bild zu schaffen. Was für Hunde sie haben, ob sie wirklich nie raus kommen. Wenn das sicher ist, kann man das beim Veterinäramt melden

Kommentar von meinMeinung ,

neue Nachbarn als "die Leute eh etwas bekloppt sind" einzustufen, zu observieren und dem Vet-Amt zu melden, ... ja damit kann man dem Ansprechen und einem Nachbarschaftsstreit aus dem Weg gehen.

Kommentar von HedwigLyn ,

Ja naja stimmt schon, aber die sind echt etwas komisch. Grüßen nicht zurück, gar nichts...:/

Kommentar von HedwigLyn ,

Oh ich wusste noch nicht, wie das funktioniert, deswegen da unten der Text. Aber nochmal: Danke für die schnelle Antwort, aber was mach ich gegen das Gejaule?

Kommentar von Lapushish ,

WENN die Leute eh etwas bekloppt sind. Und 'halten Sie ihre Hunde eigentlich artgerecht?' 'Nein, tun wir nicht' wird vermutlich nicht passieren. Als aufmerksamer Nachbar darf man wohl ab und an aus dem Fenster sehen. Wenn man schon durch den Kot und das Gejaule aufmerksam wird, ist es kein Verbrechen darauf zu achten, ob die Hunde es gut haben.
Wenn es SICHER ist, dass sie es schlecht haben kann man das durchaus dem Amt melden. Jemanden, der seine Hunde schlecht hält, darauf aufmerksam zu machen wird wohl kaum etwas ändern.

Kommentar von meinMeinung ,

grundsätzlich stimme ich zu. nur hier geht es um NEUE nachbarn. alle müssen sich erst einmal an die neue umgebung gewöhnen (tier wie mensch) und prios setzen. ev bleibt da im vorgarten auch mal der haufen liegen, ev steckt schlimmeres dahinter. sie deswegen sofort als "bekloppt" abzustempeln, hilft nicht sonderlich

Kommentar von Lapushish ,

wegen dem Gejaule könntest du entweder den Vermieter ansprechen, oder halt auch die Leute persönlich.

Kommentar von HedwigLyn ,

Vermieter haben wir nicht, es ist ja das Nachbarhaus und es steht kein Auto, weshalb ich vermute, dass keiner da ist:/

Kommentar von Lapushish ,

'Wenn'. Mehr sage ich dazu nicht, weil ich es eben bereits gesagt habe.

Antwort
von HedwigLyn, 8

@Lapushish Danke für die schnelle Antwort. Ich werde mich weiter erkundigen, aber was kann ich gegen dieses grässliche Gejaule machen?:0

Antwort
von meinMeinung, 7

"ich glaube zwei Hunde. Meiner Meinung nach behandeln sie die Tiere sehr schlecht. "

glauben und meinen hilft hier nicht weiter. sondern nur das gespräch miteinander. manche freuen sich bei unterstützung, manche freuen sich zu helfen, alles ohne druck & gesetze

Kommentar von HedwigLyn ,

Ja wie gesagt, man siehst nichts, alles sehr abgeschottet. Aber du hast Recht. Ich werde das wohl einfach mal ansprechen müssen.

Kommentar von meinMeinung ,

tipp: nicht "müssen" sondern "wollen" ... stell dir vor, alle schauen auf "die neuen", vielleicht gabs auch schon komische situationen oder sie sind etwas "schüchtern". wenn sie merken, dass DU auch tierlieb bist - erfahrungen teilen kannst - sich einstellunge decken - vielleicht gegenseitig hilfe möglich ist usw. .... oder einfach eine ander geschichte hinter dem "grässliche Gejaule" steckt, dann entwickelt sich doch eine viel bessere beziehung zu den nachbarn, als wenn es über anzeigen bei ämtern geht. oder denkst du nicht?

Antwort
von Wonnepoppen, 17

Kannst dich mit dem Tierheim, oder dem Tierschutz Bund in Verbindung setzen!

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