Nachbar pflanzt extrem giftige Pflanze an - was tun?

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14 Antworten

Er hat einen Abstand von 1,20 m zur Grundstücksgrenze gelassen "(ich
muss dahinter ja den Rasen mähen können"). Reicht dieser Abstand?

Normalerweise ja.

Was, wenn es Bäume werden?

Sträucher werden keine Bäume, das ist definitionsgemäß ausgeschlossen.

Wie hoch darf die Hecke werden und was ist, wenn dadurch unser
Grundstück stark beschattet wird (s. Höhenversatzangabe) ? Müssen wir
das dulden?

Wie hoch darf die Hecke werden und was ist, wenn dadurch unser
Grundstück stark beschattet wird (s. Höhenversatzangabe) ? Müssen wir
das dulden? 

Bundesland? Evtl. gibt's ein Nachbarrechtsgesetz, das diese Frage beantwortet.

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Lehre Deine Enkelkinder, die giftigen Pflanzen zu erkennen und zu meiden. Recht viel mehr kannst Du nicht machen, wenn alle anderen Bedingungen auf Abstand und Wuchshöhe (Beschnitt) eingehalten werden.

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Also eine Hecke aus vollkommen normalen heimischen Pflanzen mit hohem ökologischem Wert. Wovor hast Du denn Angst? Extrem giftig? Es ist noch niemand gestorben, weil in der Nähe so etwas wächst.

Was erlaubt Abstände und Höhen angeht: Das ist von Bundesland zu Bundesland und mitunter auch von Stadt zu Stadt verschieden. Das Ordnungs- oder Umweltamt Deiner Gemeinde kann Dich über die entsprechenden Vorschriften informieren.

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Kommentar von GanMar
17.05.2016, 15:25

Zu 1) und 2)

Noch sind es keine Bäume. Und wenn es welche werden sollten, kannst Du Dich immer noch auf das "Nachbarschaftsrecht" Deines Bundeslandes berufen.

Zu 3)

Ja, man muß es dulden. Wenn er Maiglöckchen oder Fingerhut pflanzen würde, hättest Du auch keine Handhabe. Und am Straßenrand stehen nicht selten die ungenießbaren Kastanien. Da hat sich auch noch nie jemand beschwert.

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Der Nachbar will eine ganz normale Hecke anpflanzen und hält sich an alle möglichen Vorgaben. 

Da wirst du nichts machen können.

Das Pfaffenhütchen ist zudem nicht "extrem giftig". Nach diesem Maßstab müsstest du auch Speisebohnen als "extrem giftig" bezeichnen.  Stark giftig, also tödlich, wäre z.B. Aconitum oder Laburnum.   

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dein nachbar hat dir versichert, dass er eine hecke haben will. also glaub ihm doch bitte erst einmal - um des lieben friedens willen.

es gibt ein nachbarschaftsgesetz und da steht drin, wie hoch er seine hecke wachsen lassen darf und welchen abstand er einzuhalten hat. das schaust du dir an. und FALLS die hecke zu hoch wird, sagst du ihm freundlich, dass es mal wieder zeit zum schneiden wäre.

aber sehr wahrscheinlich wird er sie sowieso schneiden - er will ja keine bäume. denn wenn eine hecke irgendwann zu groß wird, braucht man vielleicht einen gärtner, der sie klein macht, und das ist teuer.

gegen giftige pflanzen kannst du nichts machen. wie schon geschrieben wurde: eigentlich gibts in jedem garten giftige dinge, nur denkt keiner dran. z.b. tulpen sind, bis auf die europäischen, giftig.

du hast geschrieben: kindererziehung ist kein fremdwort für dich. also wirst du deine enkel schon durch den sommer bringen, wenn es dir bei deinen kindern jahre lang gelungen ist.

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Das sind alles heimische Pflanzen und du kannst gar nix tun, wenn der Nachbar eine solche Hecke pflanzt. Eigentlich sollte jeder Gartenbesitzer eine Vogelhecke oder wenigstens eine Vogelecke im Garten haben.

Du mußt die Pflanzen ja nicht essen, und durch die Luft werden sie ihr Gift schon nicht verströmen, keine Sorge. Wenn man alle giftigen Pflanzen aus den Gärten entfernen würde, wären die Gärten Wüsten.

Ich bin inmitten giftiger Heckenpflanzen und -früchte aufgewachsen, ebenso meine Geschwister, Nichten und Neffen. Alle leben noch.

Wie hoch die Hecke sein darf, kannst du in der Gartenverordnung deiner Gemeinde nachlesen oder dort erfragen.

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Kommentar von Bitterkraut
17.05.2016, 15:10

Danke für den Downvote. Tut mir leid, daß du nicht in der Lage bist, deine Kritik mit Worten zu äußern...

5

In jedem Garten stehen giftige Pflanzen, bestimmt auch in deinem. Die meisten Zierpflanzen sind mehr oder weniger giftig. Von daher muss man ohnehin den Enkelkindern beibringen, nicht alles in den Mund zu stecken.

Das wird eine Hecke aus heimischen Gehölzen, dagegen ist nicht das geringste einzuwenden. Was den Abstand zur Grenze betrifft, das ist von Bundesland zu Bundesland verschieden, da musst du dich kundig machen. Hier in NRW wäre der Abstand völlig OK. Hier ist es z. B auch so, dass ein Strauch die dreifache Höhe seines Abstandes zur Grenze haben darf. Der Nachbar dürfte bei uns also die Sträucher 3,60 hoch werden lassen.

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schau mal ins nachabrschaftsrecht eurer gemeinde.

kann man online einsehen und herunterladen.

1,20 ist in ordnung., vorallem hat er da schon mal mitgedacht, wie er die hecke udn sienen garten pflegt.

davon abgesehen, muss man schon recht viel früchte verzehren, damit man wirklich schaden nimmt.

wir haben hier gerade einen aufstand, weil nach sicher 20 jahren auf einmal auffällt, das in einem park, wo auch ein spielplatz ist, eiben stehen und die gruppen, die dort ihre kinder spielen lassen panik schieben.

liegt aber an fehlendem wissen der aufsichten der kinder bzw. deren eltern über pflanzen, die sie dann auch nciht an die kinder weitergeben können.

ehrlich gesagt, mach ich mir nicht, das mein neffe den fingerhut bei meinen eltern in die finger bekommt, der auf dem städtischen grundstück nebenan wächst, sondern das er die brotmaschine bedient und sich verletzt.

klar ist man bei neffe oder auch enkel vorsichtiger, aber man hat die lebenserfahrung die gefahren besser zu vermitteln, da die kinder unser wissen anders annehmen, als das der eltern.

eltern haben eine meinung, was ihre kinder wissen sollen udn und wie sie das wissen anwenden sollen.

wir tanten und grosseltern können ihnen helfen zu überprüfen, ob die eltern recht haben oder ob es noch andere möglichkeiten gibt

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Vögel nehmen sie auf und lassen die Reste wieder "fallen".

Das passiert auch wenn die Vögel die Samen beim Über-Über-Nachbar aufnehmen und dann über Deinem Grundstück fallen lassen oder auskacken.

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Kommentar von digo1
17.05.2016, 15:29

Stimmt!

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Ich seh jetzt kein Problem, das einzig giftige ist das Pfaffenhütchen. Und ich denke nicht das dein Nachbar die Hecke so hoch werden lässt. Deine Kinder könnten auch mit sicherheit etwas giftiges in deinem Garten finden, was glaubst du was so alles im Gras für Giftpflanzen sind Hahnenfuß usw. 

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Kommentar von digo1
17.05.2016, 18:36

Nach 30 Jahren Gartenerfahrung erlaube ich mir einige Kenntnisse mein eigen zu nennen. Danke für deine Antwort.

1

Wenn nicht ein Kleinkind die Früchte erreicht und essen kann sind sie OK. Kann dadurch bei Euch nichts mehr wachsen oder braucht Ihr ständig Tageslicht, könnt Ihr klagen. Ein Rechtsanwalt (Zivilrecht) kann beraten. 

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Kommentar von Bitterkraut
17.05.2016, 15:09

Auch wenn ein Kleinkind die Früchte erreichen kann,sind sie ok. Überall wachsen giftige pflanzen, nicht nur in Nachbars Garten, es ist Sache der Eltern, die Kinder zu beaufsichtigen oder zu schulen, damit sie nix essen, was draußen wächst.

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Kommentar von Goodnight
17.05.2016, 15:10

An der Hecke werden aber Kleinkinder hin kommen. Die langen Dornen tun auch noch verflixt weh.

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Eibe pflanzen!

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Kommentar von digo1
17.05.2016, 18:38

Danke für den netten Scherz.

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Der Abstand ist groß gewählt.

Hecken werden geschnitten.

Es gibt auch viele andere Giftpflanzen im Garten. Man erzieht die Kinder statt alles giftige wegzulassen. Auch viele Blumen sind giftig, das ist normal. Wie das Maiglöckchen.

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Kommentar von digo1
17.05.2016, 18:39

Nach 7 Kindern ist auch dieser Aspekt (Kindererziehung) mir nicht fremd. Danke für die Antwort.

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Ja, ja die lieben Nachbarn. Du machst aus einem Floh , einen Elefant.

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Kommentar von digo1
17.05.2016, 15:27

Holunder kann bis zu 15m hoch werden, Eberesche/Weissdorn bis zu 12m, lediglich Schleheund Weissdorn werden als Strauch eingestuft. Wehret den Anfängen BEVOR aus der Mücke ein Elefant wird. Dennoch:Danke für deine Meinung.

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