Nach wie vielen Flugstunden sollte das INS zurückgesetzt werden, damit es nicht zu unpräzise wird?

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4 Antworten

Das hängt von mehreren Faktoren ab. Erstmal ist es logisch, dass Du einen Flug durchgeführt haben und das Flugzeug stehen muss, andernfalls kannst Du kein neues alignment durchführen.

Auf Kurzstrecke (ich gehe jetzt von professioneller Verkehrsfliegerei aus) läuft das INS (bzw. heutzutage eher IRS) somit mindestens 2h, selbst, wenn Du nur einen Flug hast. Auf der Langstrecke, kommen da oft mehr als 12h Laufzeit zusammen.

In der Regel lässt Du das IRS einen kompletten Arbeitstag mitlaufen, es sei denn, die Drift wird zu groß: nach dem Flug (auch während, mit der Trackraute, so denn eine vorhanden ist) kannst Du die IRS-Drift je nach Flugzeug exakt bis grob sehen, spätestens nach dem Flug siehst Du, wie weit die IRS-Systeme über die Laufzeit von der FMS-Position weggelaufen sind.

Es gibt Graphen, wie groß die Ablage sein darf. Ganz grob (etwa. für manche Airbusse) kann man sagen, dass alles bis 15NM in 12h ok ist. Zwischen 15 und 20NM nach etwa 12h hat man ein besonderes Auge auf das entsprechende IRS und sind es mehr als 20h, wird es getauscht.

Aber, um ein kurzes Resumee zu ziehen:

auf der Kurzstrecke laufen die IRSse einen Arbeitstag oder bis zu einem Crewwechsel, auf der Langstrecke meistens einen Flug bzw. bei mehreren kürzeren Sektoren (also 2-6h) ebenfalls einen Arbeitstag.

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Die Information muss im Flughandbuch des Flugzeugs stehen. 

Das kommt auch darauf an, welche Genauigkeit erwartet wird und wie "brutal" geflogen wird. 

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Am Anfang der Schicht schaltest du es an, und mit der Shutdownchecklist ganz am Ende ab. Um es einfach zu formulieren.

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Das kommt doch auf's Flugzeug an, oder?

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