Frage von Cleverfantasy, 117

Nach Umzug verlangt Vermieter sämtliche Steckdosen neu zu machen weil die alte Serie nicht mehr vorhanden ist darf er das?

Hallo,

Vor 3 Wochen sind wir umgezogen. 3 Steckdosen und 1 Lichtschalter waren kaputt. Natürlich sind dies nur Kleinreparaturen die ich gerne in kauf nehme. Gestern bekam ich einen Kostenvoranschlag von 800€. Man muss aber dazu berechnen das wir in der Küche die Starkstromleitung beschädigt haben und dies repariert werden muss. Kein Thema. Was mich aber gerade sehr stört ist, dass der Vermieter nun sämtliche Steckdosen und Lichtschalter erneuert haben will, auch die, die nicht kaputt sind. Grund, die Serie die jetzt drin ist gibt es auf dem Markt nicht mehr. Also sag mal? Einheitlich müssen Steckdosen schon gar nicht sein! Ich zahle doch nur für die kaputten Steckdosen und Lichtschalter und nicht für alle neue Steckdosen und Lichtschalter + die Einzelteile und alles drum und dran (siehe Bilder).

Meine Frage diesbezüglich ist. Darf er das? Und ich habe auch mal gelesen das bei Kleinreparaturen die Schäden nur der Mieter zahlt, wenn die 77€ grenze nicht überschritten ist. Hier ist sie aber deutlich überschritten worden was heißt der Vermieter muss es zahlen oder nicht?

Zitat: *So urteilte der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe: Eine wirksame Kleinreparaturklausel setzt einen Höchstbetrag je Reparatur von etwa 77 Euro, früher 150 Mark, voraus. Aufgrund von Preissteigerungen sind auch 100 Euro plus Mehrwertsteuer als angemessen anzusehen, urteilte das Amtsgericht Braunschweig (Az.: 116 C 196/05).

Kostet die Reparatur auch nur einen Euro mehr, ist es keine Kleinreparatur mehr und der Vermieter muss sie allein bezahlen.*

Quelle: http://www.welt.de/welt_print/article3855914/Der-Mieter-zahlt-nur-fuer-Kleinrepa...

Expertenantwort
von bwhoch2, Community-Experte für Mietrecht, 55
dass der Vermieter nun sämtliche Steckdosen und Lichtschalter erneuert haben will, auch die, die nicht kaputt sind.

Habt ihr denn keine Privathaftpflichtversicherung? Diese wird sich mit der Sache befassen und dann dem Vermieter mitteilen, was sie bereit ist, zu ersetzen. Das werden mit Sicherheit nicht alle Steckdosen- und Schalterabdeckungen sein.

Der Fehlerstromschutzschalter wird sicher nicht wegen der defekten Abdeckungen notwendig sein, sondern dieser muss aufgrund der Reparaturinstallation wohl nachgerüstet werden. Das hätte er auch irgendwann ein andermal machen müssen. Ich glaube nicht, dass er Euch das anlasten kann. Aber das würde die Versicherung entscheiden.

Habt ihr keine Privathaftpflicht, ist die Frage natürlich, warum nicht? Das ist oberwichtig, wie ihr jetzt seht.

Ansonsten ist es nicht erforderlich und setzt den Wohnstandard nicht herab, wenn nicht in allen Räumen das gleiche Schalterprogramm installiert ist. Dass jeweils in einzelnen Zimmern das gleiche Programm verwendet wird, ist bestimmt sinnvoll und das kann der Vermieter auch beanspruchen. Aber sicher nicht die ganze Wohnung. Das wäre überzogen.

Es handelt sich um eine Mietwohnung und keinem Mieter wird es unangenehm aufstoßen, wenn die Schalter und Steckdosen nicht überall einheitlich sind. Es wird sich nicht auf die Vermietbarkeit und auch nicht auf die Miethöhe auswirken.

Kommentar von Cleverfantasy ,

Ja wir haben eine Haftpflicht. Aber diese dafür einzuschalten wäre zu freundlich und entgegenkommend für den Vermieter der so oder so schon sehr unfreundlich bei der Wohnungsübergabe war. Sollte ich nicht mir ihm einig werden, und ich vielleicht nicht im Recht liege werde ich das der Versicherung melden. Danke für den hilfreichen Text.

Kommentar von bwhoch2 ,

Muss nochmal nachhaken:

Aber diese dafür einzuschalten wäre zu freundlich und entgegenkommend

Genau das könnte aber der genau passende unfreundliche Akt gegenüber dem Vermieter sein. Die Haftpflichtversicherung stellt fest, zu welchem Schadensersatz ihr, bzw. dann die Versicherung verpflichtet ist und wird das übernehmen.

Andererseits wird sie auch feststellen, was ihr nicht zu bezahlen habt. Das wird sie dem Vermieter mitteilen und ihr könnt darauf elegant verweisen. Was die Versicherung nicht bezahlt müßt ihr auch nicht bezahlen. Verlangt der Vermieter trotzdem noch was darüber hinaus, gebt ihr das einfach an die Versicherung weiter. In dem Falle wirkt die Versicherung wie eine Rechtsschutzversicherung. Sie muss auf ihre Rechnung unberechtigte Ansprüche abwehren und das wird sie tun und der Vermieter darf sich daran die Zähne ausbeissen.

Antwort
von Genesis82, 40

Zunächst einmal hat der Vermieter nur das Recht auf Erstattung von seinem Schaden. Wenn die Steckdosen und Lichtschalter auf Grund des Alters einfach nur verschlissen sind, dann sind diese Abnutzungen mit deiner geleisteten Mietzahlung abgegolten.

Gehen wir jetzt mal davon aus, dass es keine normale Abnutzung ist und ihr die Schalter/Steckdosen beschädigt habt: Dann steht dem Vermieter wie geschrieben nur die Erstattung seines Schadens zu. Das bedeutet, der Zeitwert ist zu ersetzen. Wenn die Steckdosen/Schalter also schon ein paar Jahre alt sind, dann ist nicht der Neuwert zu bezahlen, in jedem Fall aber die Montagekosten.

Der Vermieter hätte nur in Ausnahmefällen das Recht darauf zu bestehen, dass alle Schalter/Dosen in der Wohnung aus der selben Serie stammen. Z.B. bei einer sehr hochwertigen Luxuswohnung oder wenn die Schalter/Dosen so ungewöhnlich waren, dass "normale" nicht mehr ins Bild passen (übertrieben: rosafarbene Schalter in Form von Einhörnern). Von beidem gehe ich jetzt mal nicht aus. Der Vermieter hätte also in Form und Farbe ähnliche Schalter/Dosen zu akzeptieren und könnte für das einheitliche Bild auch die Dosen/Schalter innerhalb der Wohnung tauschen, so dass nur in einem Zimmer Unterschiede sind oder die neuen Steckdosen dort sind, wo später voraussichtlich sowieso ein Bett oder Schrank stehen wird.

Auf jeden Fall aber habt ihr dem Vermieter keinesfalls eine komplette Installation von neuen Dosen/Schaltern in der gesamten Wohnung zu bezahlen!

Kommentar von Genesis82 ,

kleine Ergänzung noch zum Thema Kleinreparaturen: Das betrifft nur die Reparaturen von Schäden, die sonst vom Vermieter zu zahlen wären. Also wenn auf Grund von Abnutzung ein Schalter ersetzt werden muss. Hierbei gilt jeder Schalter einzeln, nicht die Summe aller Schalter! Wenn ihr aber einen Schalter aus eigenem Verschulden beschädigt habt, dann zahlt ihr den Schaden natürlich auch dann noch selbst, wenn die Summe oberhalb der Kleinreparaturklausel liegt. Sonst könnte man ja aus einem kleinen Schaden absichtlich einen großen machen, nur damit man ihn nicht selbst bezahlen muss.

Antwort
von newcomer, 61

schaltet auf alle Fälle einen Rechtsanwalt ein. Es kann nicht sein dass ihr alle Steckdosen bezahlen müsst. Man überlege sich mal wenn in einem Hochhaus 200 Wohneinheiten sind und da ähnliches mit Serienabkündigung passiert würde das ein Vermögen kosten.
Das einzige was er geltend machen kann ist neue beschaffen und die Arbeitszeit die eine Fachkraft benötigt Steckdosen zu tauschen.
Um es nicht so auffällig zu machen kann er die neuen Steckdosen da einbauen wo sie nicht so auffällig sind z.B. Abstellräume usw. Die Steckdosen die er dann da ausgebaut hat kann er bei eurer Wohnung als Ersatz einsetzen


Kommentar von Cleverfantasy ,

Genau, danke für den Rat.

Kommentar von newcomer ,

laut Rechnung "dazu muß auch ein Fehlerstromschutzschalter in der Unterverteilung installiert werden" 87 Euro.
Das ist Betrugsversuch denn ein Fehlerstromschutzschalter geht nicht einfach kaputt und muß getauscht werden.
Wenn noch keiner vorhanden war ist das alleinige Sache des Vermieters.
Hier wäre der Punkt erreicht wo ich mit Polizei drohen würde und wenn er diesen Punkt nicht streicht auch anzeigen

Kommentar von newcomer ,

https://www.elektroradar.de/schalterprogramme/jung/as-500.html

weiterhin lieferbar!
Dies mit zu Rechtsanwalt / Polizei nehmen

Kommentar von Lupulus ,

weiterhin lieferbar!
Dies mit zu Rechtsanwalt / Polizei nehmen

Ja, klar. Auf dem KVA steht, was verbaut werden soll. Nicht, was zur Zeit vorhanden ist.

Kommentar von Cleverfantasy ,

Ok danke habe ich selber gar nicht gemerkt und gesehen. Kenne mich mit sowas auch nicht so aus danke für den Rat werde nochmal mit dem Vermeiter in Kontakt treten und evtl. einigen wenn nicht dann weiß ich mit was ich zur Polizei gehen kann und werde dann :) Danke für die Hilfe.

Kommentar von Genesis82 ,

Den Gang zur Polizei würde ich mir sparen, so etwas fällt nicht in deren Zuständigkeit und kostet nur unnötig Zeit. Ein Rechtsanwalt oder der Mieterschutzbund wären bessere, weil richtige Anlaufstellen. Oder den Vermieter erstmal selbst darauf hinweisen, dass das so nicht in Ordnung ist. 

Antwort
von Lupulus, 33

Nur ein Gedanke am Rande, aber trotzdem.

Kann es sein, dass der beauftragte Handwerker beim Kostenvoranschlag einfach mal in die Vollen gegangen ist und der Vermieter ihm alles blind glaubt?

Die Formulierungen klingen für mich nicht nach "der Auftrag lautet wie folgt" sondern eher wie "ich hab mal geschaut und meiner fachmännischen Meinung nach muss das wie folgt umgesetzt werden".

Expertenantwort
von johnnymcmuff, Community-Experte für Mietrecht & Vermieter, 12

Wenn man eine Haftpflicht hat, dann sollte man sie auch einschalten.

Warum? 

1. Weil sie nur das bezahlt was bezahlt werden muss.

2. Weil sie unberechtigte Forderungen zurückweist.

Antwort
von kaffeeontour2, 65

wechsle diverse beschädigte steckdosen/schalter selbst aus und gut ist..

Kommentar von Cleverfantasy ,

Der Vermieter möchte es fachmännisch gemacht haben und nun alle Steckdosen auch die die noch funktionieren neu ersetzt haben

Kommentar von kaffeeontour2 ,

was der vermieter möchte und was ihm zusteht, das ist wohl ein unterschied. er bekommt die steckdosen neu installiert die du beschädigt hast, bzw. während der mietdauer "durch dich" kaputt gegangen sind..

kannste für ein paar euronen in jedem baumarkt besorgen. sollten eventuell nur die verblendungen defekt sein, dann tausche lediglich diese..

Kommentar von Cleverfantasy ,

Genau so mach ich das auch, ich sehe es nicht ein 350 Euro zu zahlen und alles neu einzusetzen. Danke!

Kommentar von kaffeeontour2 ,

klar...der honk soll mal versuchen wen anders abzuzocken..

und wenn er dann kaution einbehalten sollte..(machen vermieter ohne rechtliche kenntnisse immer wieder mal) .so kann ich dir vorab schon sagen....das darf er nicht..

Kommentar von Cleverfantasy ,

Dankeschön! Ja 800€ Kaution, er meint erst wenn alles neu gesetzt ist bekommen wir diese. Wenn er verweigert und möchte das ich alle Steckd. u Lichtsch. einsetze geh ich zum Rechtsanwalt. 

Kommentar von kaffeeontour2 ,

er darf die kaution definitiv nicht einbehalten und auch nicht nur einen einzigen cent davon..

macht der das, ist das recht auf DEINER seite..

Kommentar von Cleverfantasy ,

Ok, Danke für die Hilfe ! :)

Kommentar von kaffeeontour2 ,

...gerne..;-)

Kommentar von Genesis82 ,

Reparaturen sind Sache des Vermieters und der kann die Kosten dann (sofern gerechtfertigt) vom Mieter zurückholen. Heißt: Der Vermieter hat das Recht darauf, dass ein Fachmann die Steckdosen repariert oder austauscht (ohne an dieser Stelle weiter auf die Frage einzugehen, ob es in Ordnung ist, dass alle bezahlt werden sollen).

Kommentar von kaffeeontour2 ,

>Der Vermieter hat das Recht darauf, dass ein Fachmann die Steckdosen repariert oder austauscht..

nö, der vermieter hat ein recht auf fachgerechte instandsetzung....schon ein unterschied..

Kommentar von Genesis82 ,

mit Fachmann meine ich nicht zwangsweise einen Elektrotechniker, aber jemanden, der sich damit auskennt. Und da es das Eigentum des Vermieters ist, muss er es nicht dulden, dass der Vermieter selbst an der Elektrik rumbastelt. Bei Reparaturen in der Wohnung, selbst bei einer Kleinreparaturklausel, gibt der Vermieter/Eigentümer den Reparaturauftrag und holt sich die Kosten - sofern zulässig - vom Mieter zurück. Der Vermieter muss damit einverstanden sein, dass der Mieter die Reparatur selbst durchführt bzw. durchführen lässt.

Kommentar von kaffeeontour2 ,

der vermieter hat anspruch auf eine FACHGERECHTE INSTANDSETZUNG. wer diese durchführt, das ist sowas von egal..

Kommentar von Genesis82 ,

Das glauben Mieter leider nur allzu oft, ist aber nicht so.

Kommentar von kaffeeontour2 ,

okay, dann fällt es dir bestimmt nicht schwer deine these mit einem entsprechenden link zu stützen?..

Kommentar von kaffeeontour2 ,

na?...still wait..

Kommentar von Genesis82 ,

Wir reden hier davon, dass der Mieter bereits ausgezogen ist. Die Wohnung befindet sich also nicht mehr im Besitz des Mieters. Wie soll der Mieter denn jetzt - also nur durch logisches Denken ohne einen Link dazu - dazu in der Lage sein, den Schaden selbst zu reparieren? Ich gebe zu, wenn ich meinen Kommentar dazu nochmal durchlese, dann wird das daraus nicht ersichtlich.

Und bitte nicht zu ungeduldig, gutefrage hat mehrere Dinge zum Lesen (und dann wartet da auch noch das Leben außerhalb dieser Seite), da warte ich nicht darauf, dass jemand auf einen Kommentar antwortet und ich sofort reagieren kann.

Kommentar von kaffeeontour2 ,

was schreibst du für wirres zeugs..;-)

die wohnung war noch nie im besitz des mieters. die wohnung war schließlich gemietet und nicht gekauft...tzzzz..

ob der nun (ex)mieter nun noch die wohnung bewohnt oder nicht, das ist sowas von egal! <- ausrufezeichen..

ebenso könnte der nun (ex)mieter sich bereiterklären, die instandsetzungen fachgerecht umzusetzen und gut ist..lehnt der vermieter dieses ab, dann ist das pp und er kann schauen wie er die instandhaltungen auf die reihe bekommt und bleibt auf den kosten sitzen. (zumal es bei einem auszug stets eine übergabe mit mängelprotokoll gibt, gab es ein solches?)

zitat: 

>Kann der Vermieter vorschreiben, dass die Renovierung von einem Handwerker durchgeführt werden muss?

Nein, das geht nicht. Steht eine solche Klausel in einem Formularmietvertrag, ist sie unwirksam. Die Pflicht zur Renovierung bleibt aber weiter bestehen. Mieter dürfen die Arbeit selbst machen. Sie müssen die Renovierung allerdings fachmännisch ausführen – 

Mieter dürfen also nicht laienhaft oder fehlerhaft arbeiten. „Hobby-Qualität“ reicht nicht aus (LG Berlin, GE 2000,677). Der Vermieter darf aber auch keine übertriebenen Ansprüche an die Güte der Renovierungsarbeiten stellen. Eine Raufasertapete kann dreimal und mehr überstrichen werden, bevor neu tapeziert werden muss. Wichtig: Der Mieter macht sich schadenersatzpflichtig, wenn er dieMalerarbeitennicht fachgerecht ausgeführt hat. Nicht akzeptieren müssen Vermieter etwa streifig oder nicht deckend gestrichene Wände, Decken oder Türen; „Laufnasen“ am Tür- oder Fensteranstrich; größere Blasen oder Falten in der Tapete; übermalte Tür- und Fensterbeschläge, Lichtschalter oder Steckdosen; Farbkleckse auf Fußboden oder Bodenbelag.

http://www.focus.de/immobilien/mieten/tid-14944/schoenheitsreparaturen-pinselpau...

Kommentar von Genesis82 ,

wirres Zeugs schreib ich nicht, ich gehe jetzt nicht weiter darauf ein, denn du kennst ja nicht mal den Unterschied zwischen Besitz und Eigentum.

Während der Mietzeit ist der Mieter im Besitz der Wohnung, nicht der Eigentümer, auch wenn der natürlich weiterhin das Eigentum an der Wohnung hat!

Kommentar von kaffeeontour2 ,

ja ja..:p

lies einfach mal was ich oben drüber zitiert habe..

Kommentar von Genesis82 ,

Da geht es um Renovierungen, die dem Mieter ja sogar vertraglich zur Selbsterledigung auferlegt werden. Reparaturen sind wieder was ganz anderes. Wären die Steckdosen/Schalter während der Mietzeit auszutauschen gewesen und würden unter eine Kleinreparaturklausel fallen, dann hast du 100% recht.

Kommentar von kaffeeontour2 ,

alter schwede^^...du versuchst echt gerade das rad neu zu erfinden..:p

biste immer so anstrengend oder machste heute 'ne ausnahme?..;-.)

Kommentar von Genesis82 ,

Deine Antworten sind ja nicht falsch, aber sie helfen dem Fragesteller nicht, wenn sie allgemein gefasst sind.

Fassen wir kurz zusammen: Der Mieter ist bereits ausgezogen. Offensichtlich gibt es ein Rückgabeprotokoll, denn sonst würde der Vermieter keine Forderung zur Behebung von nicht verdeckten Mängeln stellen können. In diesem Protokoll wird stehen, dass der Mieter den Schaden zu ersetzen hat, denn sonst hätte der Vermieter keinen Kostenvoranschlag eingeholt, sondern hätte von vornherein unter Setzung einer Nachfrist die Möglichkeit zur Reparatur gegeben. Um den Fall absolut abschließend klären zu können, wer in diesem Fall die Reparatur durchzuführen hat, müsste man natürlich den genauen Wortlaut dieses Rückgabeprotokolls kennen.

Und jetzt bitte nicht wieder ungeduldig werden, ich bin voraussichtlich bis morgen ohne Internetzugang ;)

Kommentar von kaffeeontour2 ,

viele mutmaßungen^^..

aber wie auch immer..

fakten:

- der mieter, auch der exmieter hat das recht, die durch ihn- bzw. die entstandenen schäden während der mietzeit durch ihn fachgerecht instandzusetzen..

- der mieter ist nicht verpflichtet einen fachmann bzw. einen fachberieb für die instandsetzungen zu akzeptieren..

- auf den kostenvoranschlag des vermieters braucht daher nicht eingegangen werden

- das einbehalten (für instandhaltungsarbeiten) von kaution ist unzulässig


Kommentar von Genesis82 ,

Wie ich sehe, sind wir uns im Grunde also doch einig ;)

Kommentar von kaffeeontour2 ,

nach einer bundestagsreifen debatte in der du dich wie einer der üblich verdächtigen abgeordneten im kreis gedreht hast...scheinst du nun zähneknirschend aber mit einem grinsen.... einigkeit zu signalisieren..;-)

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