Frage von Christian45xxx, 405

Nach Sichtung der folgenden Quellen (youtube=ARD Repo), besteht da nicht eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass Flüchtlinge ausschließlich eine Belastung bleiben?

youtube.com/watch?v=lFq2aAcf-8s

ftp.zew.de/pub/zew-docs/gutachten/ZEW_BeitragZuwanderungStaatshaushalt2014.pdf

Antwort
von 1988Ritter, 272

Ja natürlich.

Dieser Migration- und Flüchtlingswahn beinhaltet gravierende Fehler:

  • Wie Hilfsorganisationen und Privatinitiativen (z.B. Karl-Heinz Böhm) schon seit Jahrzehnten reklamieren, besteht in den islamischen Ländern und den Ländern Afrikas ein Bildungsrückstand. Dies haben unsere Politiker aber nicht "gewusst". Die brauchten dazu erst eine teure Gutachterstudie, die dann darüber aufgeklärt hatte, dass da keine Akademiker geflüchtet sind.
  • Wir haben uns folglich einen Personenkreis eingeladen, der erstmal einen grundsätzlichen Bildungsstand erreichen muss. Bis dahin wird die Nachfrage nach Arbeit mit geringer Qualifikationsanforderung steigen. Das ist dann die Arbeit, auf die die 7,5 Millionen HartzIV-Empfänger schon seit Jahren warten.
  • Wer aber dann der Meinung ist, die Personen haben gar keine Bildung, der irrt auch wieder. Insbesondere Personen aus islamischen Staaten haben fleißig die Koranschulen besucht, die dann den Islam und das Verhältnis zu den Ungläubigen von klein auf gelehrt haben. Daraus resultierend haben wir einen Personenkreis der vorallem erstmal lernen muss, Frau darf Chef sein, Frau hat gleiche Rechte, "Ungläubige" sind nicht tributpflichtig und "Ungläubige" gibt es hier nicht da, die Religion eine Privatsache ist. Zudem sind die Ansichten des Islam nicht mal sekundär in unserer Gesellschaft gefragt.

Nur diese drei Punkte aufgegriffen, haben wir hier Menschen mit mangelhafter Bildung und für uns nicht tragbarer religöser Ideologie.

Das bekommt man nicht weggequatscht, da muss man insbesondere Geld in die Hand nehmen. Geld was jetzt schon an allen Ecken und Kanten fehlt, ich sage nur Arbeiten bis 70 nach Schäubles Vorstellungen.

Dieser ganze Irrsinn tropft nur von Ignoranz, Arroganz und Dummheit.

Wie kommt man überhaupt auf die Gedanken ?

  1. Leistungsträger eines anderen Staates haben ausreichend wirtschaftlichen Rückhalt. Die brauchen nicht mit Gummibooten nach Europa paddeln. 
  2. Ein Leistungsträger eines anderen Staates wird immer dahin zurück kehren, wo er seine Leistungen erfolgreich vollbracht hatte, und wo er bestens leben konnte.

Diese Dummschwätzerei dazu noch, man handelt ja schließlich aus humanitären Gründen.....

was bitte schön ist human daran, dass ich Drittstaaten die Leistungsträger abwerbe, und den Staat damit wirtschaftlich ins Nirwana treibe ???  
Kommentar von Micrider ,

Aber nicht alle haben einen geringen Bildungsstand. Man lebte da unten nicht im Mittelalter. Da gibt es sowohl Schulen als auch Ausbildung sowie Studium.

Kommentar von 1988Ritter ,

Genau....und die paar gebildeten nehmen wir denen aus humanitären Gründen jetzt weg.

Kommentar von DreiGegengifts ,

Afrikas ein Bildungsrückstand. Dies haben unsere Politiker aber nicht "gewusst".

Jeder weiß, dass Afrika und Länder des Nahen Ostens nicht die gleichen Bildungsstandards haben wie Europa. So etwas verkaufen uns eigentlich nur Rechtspopulisten als "Neuigkeit". Als ginge es bei der Flüchtlingsaufnahme darum, wie gut der Flüchtling in Mathe ist.

Wir haben uns folglich einen Personenkreis eingeladen

Es gibt keine Einladung. Nach Europa flieht ein Bruchteil aller Vertriebenen. Und die meisten tun es, weil es in den unterfinanzierten Flüchtlingcamps im Libanon oder Jordanien keine Nahrungsmittel, kein Wasser und keine medizinische Versorgung mehr gibt. Das ganze folgte lange dem Prinzip: Was gehts mich an.. Für Luftangriffe hat man schon Kohle und für die Aufrüstung Saudi Arabiens auch. Aber da sind halt auch echte deutsche Interessen dahinter. Nicht so lapidare Dinge wie Menschenrechte.

den Islam und das Verhältnis zu den Ungläubigen von klein auf gelehrt haben

Nö die Muslime fliehen da vor allem vor den islamistischen Extremisten.

haben wir hier Menschen mit mangelhafter Bildung und für uns nicht tragbarer religöser Ideologie.

Bitte kein AfD- und Pegida-Bashing. 

Dieser ganze Irrsinn tropft nur von Ignoranz, Arroganz und Dummheit.

Natürlich tut er das. Aber  das Dummvolk aus Besorgten Bürgern,  Pegidioten und scheinheiligen Christen schreckt vor kaum etwas zurück. Die rechtsextreme Gewaltwelle zeigt ganz gut wo die Gefahren für unser Land liegen. In der Solidarität mit Flüchtlingen sicherlich nicht.



Kommentar von 1988Ritter ,

Gewöhnt an Deine empörten Pamphlete darf ich in Erinnerung rufen, dass wir nunmehr im Themenbereich Flüchtlinge ein Jahr weiter sind.

Dabei haben sich die Argumente der von Dir verunglimpften Kritiker nicht entkräftet, sondern weitestgehend bestätigt.

Befürworter hingegen sind offensichtlich mehrfach geschockt worden, und in ihrem Denken eher zum Überdenken animiert.

Aus der steigenden Gewaltwelle (die ich nicht unbedingt rechts sehe) entnehme ich Signale, dass das Volk wenig Interesse an Fremdbestimmung durch unprofessionelle Politik hat.

Diktierte Solidarität ist keine Solidarität.

Kommentar von DreiGegengifts ,

Befürworter hingegen sind offensichtlich mehrfach geschockt worden

Ja geschockt sind wir schon. Geschockt von der rechten Medienöffentlichkeit, die oft Erinnerungen an die 90er Jahre wach ruft, von den rechtsextemen Terrorgruppierungen, von den hunderten Brandanschlägen jedes Jahr, von den tausenden Gewalttaten, von den minimalen Ermittlungsergebnissen, von der Kultur des Wegsehens und des Relativierens, von einer Politik die Flüchtlingskinder in die Fänge türkischer Abschieber treibt. Letzendlich von einem reichen Kontinent, der sich entschieden hat.

Wen das nicht schockt hat den Gong nicht gehört.

Aus der steigenden Gewaltwelle (die ich nicht unbedingt rechts sehe)

Traurige Ironie

Antwort
von hutten52, 173

Erstens: Die meisten so genannten "Flüchtlinge" sind keine. Es sind zu 60 bis 80 % Wirtschaftseinwanderer.

Fast alle sind ungebildet, nicht qualifiziert, haben eine ganz andere Arbeitseinstellung. 

Ich kenne keinen Fachmann, der glaubt. dass die Einreisenden einen Gewinn darstellen. Die Regierung sagt, dass 90 % keinen Job finden. Ausbilder sagen, dass auch mit viel Aufwand die meisten selbst in 10 Jahren noch von Sozialhilfe abhängen.IN der Schweiz und in Dänemark hat man Zahlen: Nach 10 Jahren sind zwischen 70 und 90 % arbeitslos. Es gibt einfach immer weniger Jobs für qwenig Qualifizierte. 

Professor Raffelhüschen, Professor Sinn und andere rechnen mit astronomischen Summen, die der Steuerzahler für sie aufbringen muss. Im Durchschnitt pro Einreisendem bezogen auf sein Leben können das 500000 Euro sein.

Antwort
von DreiGegengifts, 118

höhere Wahrscheinlichkeit, dass Flüchtlinge ausschließlich eine Belastung bleiben?

Lustiger Satz. Die Wahrscheinlichkeit einer Ausschließlichkeit. Mit weniger gibst du dich wohl nicht zufrieden.

youtube.com/watch?v=lFq2aAcf-8s

Oberflächlicher Bericht, der aufzeigt, wie Interessensgruppen arbeiten. Den Fachkräftemangel gibt es. Aber nur in bestimmten Bereichen wie der Pflege. Also nicht in allen Bereichen, in denen es Wirtschaftsvertreter proklamieren.

Flüchtlinge ausschließlich eine Belastung bleiben?

Bei Flüchtlingen (anders ist es bei der normaler Migration) geht es nicht um die Frage nach möglichen Belastungen. Flüchtlingen wird geholfen, weil sie Hilfe nötig haben. Das ist der Grund. Eine Belastungsdebatte könnten sich Länder wie Jordanien oder der Libanon stellen, die zu den Entwicklungsländer zählen und mehr Flüchtlingen Schutz gewähren wie alle europäischen Staaten zusammen.

ftp.zew.de/pub/zew-docs/gutachten/ZEW_BeitragZuwanderungStaatshaushalt2014.pdf

Zwar unterstützt das meine Vermutung, dass Migration einen positiven Effekt hat. Aber solche Prognosen darf man immer kritisch sehen - egal wie sie ausgehen.

Antwort
von Mignon3, 155

Ich habe mir die Links nicht angeschaut.

Flüchtlinge kosten Geld. Das ist richtig. Ich investiere meine Steuern allerdings sehr gerne und lieber in bedürftige Menschen als in irgendwelche Steuerverschwendungen des Staates. Siehe das jährlich veröffentlichte Schwarzbuch über Verschwendung von unseren Steuergeldern seitens der Politiker.

Wieso "ausschließlich" eine Belastung? Menschen anderer Kulturen sind gleichzeitig eine Bereicherung. Das stellst du allerdings erst fest, wenn du sie kennenlernst, also offen auf sie zugehst und wenn man sich über die Kulturen des jeweils anderen austauscht. Das ergibt eine sehr interessante Win-Win-Situation, die den eigenen Horizont erweitert.

Geld ist nicht alles. Jeder Mensch - auch du - kann in die Situation geraten, dass er auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen ist. Die einen müssen leider ihre Heimat verlassen und ins Ausland fliehen, andere bleiben im Land und brauchen die Hilfe ihrer eigenen Landsleute (z.B. Hartz4).

Kommentar von Christian45xxx ,

Tschuldige...aber Hartz 4 Empfänger über einen Kamm zu scheren mit Flüchtlinge finde ich arm und bei mir regt sich dann immer persönliches Unverständnis, da ich der Meinung bin, dass die Familie des Hartz 4 Empfängers vieleicht über Generationen schon das Anrecht auf Stütze erworben hat und der Gesamtrecht des Staates zu gute kam.

Warum ich die Frage gestellt habe findest du schon in einen Kommentar und meine These wurde auch von dir wunderbar bewiesen.

Kommentar von Mignon3 ,

dass die Familie des Hartz 4 Empfängers vieleicht über Generationen schon das Anrecht auf Stütze erworben hat

Was soll denn so eine Pauschalisierung??? Offenbar weißt du gar nicht, was in der Bundesrepublik los ist. In eine Hartz4-Situation kann morgen jeder völlig unverschuldet geraten. Du auch!

Kommentar von DreiGegengifts ,

Ich sehe darin auch eine bestmögliche Investition. Geld das zur Abwechslung wirklich da eingesetzt wird, wo es gebraucht wird, statt auf den Konten elitärer Kreise zu vergammeln.

Kommentar von konzato1 ,

Eine WinWin Situation, wenn größtenteils (rund 80 %) junge Männer aus islamischen Staaten zu uns kommen?

Kommentar von DreiGegengifts ,

Ja mit der rechtspopulistischen Rhetorik, die alle Kriminalitätsstatistiken ignoriert, ging die gesellschaftliche Debatte irgendwann dazu über ausgerechnet junge Männer als Problem darzustellen. Das ganze ist reichlich absurd. Aber auch die genannte Zahl ist Quatsch:


http://www.welt.de/politik/ausland/article151782521/Immer-mehr-der-Fluechtlinge-...

Interessant in dem Zusammenhang ist auch wieder der extrem hohe Kinderanteil. Dass diese Kinder in den Abschiebelagern der Türkei sitzen, finanziert von der EU, ist ein weiterer Skandal.

Kommentar von Mignon3 ,

@ DreiGegengifts

Volle Zustimmung!

Antwort
von Parnassus, 149

Es ist in erster Linie ein Akt der Humanität... ( welcher Geld u Zeit kostet)

Kommentar von Christian45xxx ,

Interessant...so habe ich das noch garnicht betrachtet. Ich bin irgendwie immer auf die Wirtschaftsschiene gefahren. Kann man aber wahrscheinlich so sehen, wenn Umfragen das Mehrheitsprinzip stützen.

Antwort
von chipster96, 117

Ohne deine Quellen einzusehen kann ich dir schon sagen dass das Quatsch ist. Guck dir mal die Zeit nach den Weltkriegen an. Die deutschen Männer waren Tod oder in Gefangenschaft und die deutschen Frauen haben die Trümmer beseitigt (Trümmerfrauen). Aber wieder aufgebaut wurde unser Land nicht von den Trümmerfrauen, sondern von Gastarbeitern, also Ausländern.

Abgesehen davon müssen wir zwar auch viel Geld un Zeit investieren um Flüchtlinge aufzunehmen, aber letztendlich werden es wertvolle Arbeitskräfte werden und solange die deutschen Arbeiter sich weiterhin andtrengen und hart Arbeiten, so wie sie es sollten, dann werden ihnen die Flüchtlinge auch nicht die Jobs wegnehmen. Und wir nicht die Flüchtlinge aufnehmen, wer dann? Die ganzen anderen Ländeer nehmen ja nur wenige Flüchtlinge auf und schieben die meisten wieder ab und zurück in ihrem zerbombte Heimat gehen sie bestimmt nicht wieder. Also werden sie in Europa von Land zu Land hin und her geschoben und niemand nimmt sie wirklich auf. Das macht nur einen hohen organisatorischen Aufwand um letztendlich niemandem zu helfen.

----> Also einfach Flüchtlinge aufnehmen, etwas Menschlichkeit zeigen und ihnen helfen sich zu integrieren und somit Deutschland wirtschaftlich voran zu treiben!!!

Kommentar von Christian45xxx ,

du hast es wirk,lich nicht gelesen ^^.....ich wollte mit der Frage ehrlich gesagt auch nur testen ob die Leute bereit sind sich zu informieren, auch wenn es ihrer Meinung widerspricht. Danke für die Antwort. Zu den Immigranten der frühen Jahre und zu der Rechnung des baldigen Fachkräftemangel hättest du übrigens Infos die sehr interessant sind ^^

Kommentar von konzato1 ,

So ein Quatsch! Die ersten Gastarbeiter kamen Anfang der 60er, als Deutschland schon wieder aufgebaut war!

Kommentar von chipster96 ,

kommt drauf an was man als "aufgebaut" bezeichnen will... Deutschland war wirtschaftlich noch sehr sehr schwach! Also wer hat Deutschland wieder groß gemacht? Die Ausländer.

Antwort
von HansH41, 72

Ritter schreibt: "Wir haben uns folglich einen Personenkreis eingeladen"

Nein, nicht wir, das war Frau Merkel.

Antwort
von ManuViernheim, 29

Flüchtlinge SIND und werden auch in Zukunft eine Belastung BLEIBEN.

Sei es wirtschaftlich gesehen oder logistisch.

Wohnungsnot in Deutschland gab es schon lange.

Aber jetzt erst werden Wohnungen gebaut, für Flüchtlinge.

Wer zahlt das? Der Steuerzahler.

Arbeitslose haben wir schon genug. Flüchtlinge werden eher in Arbeit vermittelt. Schnellverfahren.

Flüchtlinge gehen auch zum Arzt. Haben aber NIE in die Krankenkasse einbezahlt.

Krankenkassenbeiträge werden steigen. Wer zahlt das? Der Steuerzahler.

Security die in den Flüchtlingsheimen Wache halten, werden vom Steuerzahler finanziert.

Expertenantwort
von atzef, Community-Experte für Politik, 103

Noch so ein armer Kerl vom Sozialneid zerfressen...

Nein. Die Flüchtlinge stellen keine eindimensionale belastung dar. Man geht z.B. u.a. davon aus, dass das BIP im vergangenen Jahr durch die Flüchtlinge um 0,5 % gestiegen ist. Einfache Rechnung: Mehr Menschen - mehr Nachfrage nach allem, mehr achfrage - mehr Produktion, mehr Produktion - mehr Arbeitsplätze.

Als ob hier irgendeiner wegen den Flüchtlingen einen einzigen Cent hätte mehr ausgeben müssen, ihm auch nur ein einziger Cent weggenommen wurde...

Für jeden einzelnen von uns ist es praktisch nahezu vollkommen egal, ob wir uns angesichts des Flüchtlingselends zu unserer humanitären Verantwortung bekennen oder nicht.

Einfach nur widerlich diese dümmliche und verrohte Missgunst.

Kommentar von atzef ,

Auch wieder eindimensionaler Unfug, der kaum bis drei zählen kann. Wg. den Flüchtlingen wird es zu mehr BIP, Produktion, Arbeitsplätzen, Steuereinnahmen und letztlich auch SV-Beiträgen kommen.

Aber meinetwegen kannst du gerne Genickschussanlagen für Flüchtlinge fordern und dich als Mitarbeiter derselben bewerben...

Kommentar von Christian45xxx ,

auch dazu wird in den Quellen, Stellung genommen ^^

und ich sage nicht das es hier nur ein Contra gibt sondern auch genug Pros, aber nicht so

Kommentar von Caesar3 ,

Diejenigen die hierher gekommen sind werden es aber niemals auf die Erwerbstätigenquote bringen, wie wir sie so gewohnt sind. Nicht einmal im Ansatz und das hat kulturelle Gründe. Auch nachprüfbar: 1,5 Milliarden Muslime und kein einziger Nobelpreis! Kein einziger.

Kommentar von atzef ,

Bisher gibt es ca. 600 Nobelpreisträger und was glaubst du wohl...? Kein einziger AfDler darunter! Kein einziger!

Dafür aber immerhin doch 2 muslimische: 1979 ging der Nobelpreis für Physik an einen Pakistani, Abdus Salam, und 1999 der für Chemie an den Ägypter Ahmed Zewail.

Kommentar von randomhuman ,

Ich frage mich ob diese Antwort ein Scherz ist oder ob sie einfach nur deine Dummheit aufzeigt. Ich denke letzteres. Man muss schon recherchieren bevor man Behauptungen aufstellt. Und außerdem was hat bitte der Nobelpreis damit zu tun?

Kommentar von kayo1548 ,

"Wg. den Flüchtlingen wird es zu mehr BIP, Produktion, Arbeitsplätzen, Steuereinnahmen und letztlich auch SV-Beiträgen kommen.

Problem ist nur, dass das in keinem linearen Verhältnis zueinander steht.

1 Person mehr heißt nicht auch ein Arbeitsplatz mehr; gerade in manchen Produktionen würden nicht mal tausende von Menschen irgendetwas verändern.

Daher müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

-> Bildung (die meisten Flüchtlinge sind nach Statistiken für den deutschen Arbeitsmarkt ungeeignet)

-> freie Stellen (die es in diesem Umfang momentan noch nicht gibt; temporär werden vielleicht einige Bereiche wie Baugewerbe und co boomen, aber das ist nichts langfristiges)

D.h. diese Gewissheit auf die du hinaus willst gibt es so nicht und die Probleme die auftreten können müssen berücksichtigt werden, dass macht meiner Meinung nach eine gute Politik auf - man wartet nicht ab wie es kommt sondern ist aktiv tätig.

Und das Flüchtlinge Arbeit und co haben sehe ich eigentlich gar nicht aus dem wirtschaftlichen Standpunkt heraus, sondern auch aus einem psychologischen:

Eine produktive Tätigkeit und ein normaler Alltag sind da sehr wichtig um Wohlbefinden zu schaffen.

"Als ob hier irgendeiner wegen den Flüchtlingen einen einzigen Cent hätte

mehr ausgeben müssen, ihm auch nur ein einziger Cent weggenommen

wurde.."

Ich kenne einige Gemeinden die ihre Beiträge aufgrund dieser Belastung erhöht haben;

Das ist aber wieder ein anderes Problem: die Gemeinden wollen Geld vom Landkreis, dieser will Geld vom Land und das Land sagt der Bund muss ran.

Keiner will die Verantwortung übernehmen.

 

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