Frage von TheKn0wledge, 539

Nach Masturbation immer depri/down?

Hallo Community,

Joa also ganz kurz gefasst: ich bin allgemein depressiv, aber besonders nachdem ich mit dem Masturbieren fertig bin, ist dieses Gefühl ganz extrem. Während des Masturbierens und direkt danach und davor ist alles gut, ich bin erregt, zufrieden, befriedigt, aber danach bin ich noch trauriger als zuvor. Schlagartig denke ich dann daran, dass ich Single, Jungfrau und ungeliebt bin. Was stimmt nicht mit mir?

Antwort
von Matzko, 468

Die Selbstbefriedigung soll entspannen, Stress abbauen und zum allgemeinen Wohlbefinden beitragen, was sie bei dir ja auch erreicht, den du schreibst ja selbst: "Während des Masturbierens und direkt danach und davor ist alles gut, ich bin erregt, zufrieden, befriedigt". Nun später, setzt die Depression wieder ein. Das hat aber nichts mit der Selbstbefriedigung zu tun und ist nicht eine Folge davon, denn die hast du ohne Selbstbefriedigung auch. Es würde nichts ändern, wenn du dich nicht selbst befriedigen würdest. Deshalb kannst du das auch weiterhin machen. Im Gegenteil: Mach deine Selbstbefriedigung zu etwas Positivem in deinem Leben. Freu dich über diese schönen Gefühle, die du dabei haben kannst, genieße es ohne dann sofort wieder an deine Einsamkeit zu denken. Mach mit ganz bewusster Lust Selbstbefriedigung als "Pause" innerhalb deiner Depressionen und versuche diese damit ein wenig auszugleichen. Es ist nicht nur eine Gefühls- sondern auch eine Kopfsache. Und das kann man steuern.

Antwort
von AlderMoo, 315

Hi,

ich denke nicht, daß mit Dir "etwas nicht stimmt". Es gibt halt Momente im Leben, wo einem etwas deutlicher bewußt wird, daß man derzeit alleine ist, also keinen Partner hat. Das ist sicher kein Gefühl, das einen aufbaut. Du solltest Dir aber klar darüber sein, daß dies kein Dauerzustand sein wird und Dein "Ungeliebt-Sein" auch einmal ein Ende hat. Bis dahin hast Du ja einen Weg gefunden, Deine körperliche Anspannung "los zu werden". Das ist ja schonmal ein positiver Aspekt.

Was Deine Einsamkeit anbelangt, liegt es auch ein Stück weit in Deiner eigenen Hand, das zu ändern. Die Grundeinstellung ist da natürlich ein Schlüssel. Wenn Du "rumläufst" und denkst, "mich mag ja sowieso keiner" oder "ich schau nicht gut aus" oder "das hat ja alles sowieso keinen Sinn" und so weiter, dann sieht man Dir das auch äußerlich an an Deiner Haltung, Deinem Gesichtsausdruck usw. und geht Dir da "aus dem Weg".

Wenn Du allerdings rumläufst mit Gedanken wie "heute könnt' es klappen, das Wetter ist schön, ich bin gut drauf" oder "heute fühle ich mich aber besonders attraktiv" oder "mal sehen, ob sich nicht doch "was" findet", sieht man Dir das auch an, Du hast ein Lächeln auf den Lippen und die schwierige Hürde der Kontaktaufnahme ist damit deutlich niedriger.

Natürlich kannst Du diese Grundeinstellung nicht von heute auf morgen von Negativen ins Positive verschieben, aber wenn Du dieses Problem bewußt und permanent angehst, wirst Du das auch ändern können. Orientier' Dich einfach an Positivem, an schönen Blumen, blauem Himmel, schöner Musik, warmherzigen Menschen usw. Es gibt mehr als genug davon. Die Welt zerbirst fast davon.

Du kannst gleich anfangen damit. Schau Dich einfach mal um.

Kommentar von TheKn0wledge ,

Ich gebe mich aber nach außen immer happy...

Kommentar von AlderMoo ,

Sich "happy" geben und "happy" sein sind zwei paar Stiefel und jeder, der auch nur ein kleines bißchen Menschenkenntnis hat, kann das locker unterscheiden. Happy sein kommt von Herzen, sich happy geben kommt vom Hirn.

Kommentar von TheKn0wledge ,

Man kann sich nicht einfach entscheiden nicht depressiv zu sein. Depressionen sind keine Entscheidung.

Kommentar von AlderMoo ,

Ich denke, man kann sich schon entscheiden, aktiv etwas dagegen unternehmen zu wollen.

Antwort
von schokocrossie91, 265

Depressionen sind eine Krankheit, die ein Facharzt diagnostiziert. Das ist kein Wort, mit dem man um sich wirft. Hast du eine Diagnose oder bist du einfach nur niedergeschlagen?

Kommentar von TheKn0wledge ,

Ist diagnostiziert.

Kommentar von schokocrossie91 ,

Das ist natürlich was anderes. Bist du in Therapie? Kommt dir eine mögliche Ursache für die Niedergeschlagenheit besonders nach der Masturbation in den Sinn? Wie alt bist du?

Kommentar von TheKn0wledge ,

Bin 16 und nicht in Therapie. Die galt nach 3 Jahren als abgeschlossen aber ca ein halbes bis ganzes Jahr später waren die Gefühle wieder da.

Antwort
von MrNiceGuy129, 250

Ahhhh das ist schon gruselig

Antwort
von Waterslide, 227

Ich weiß nicht was es ist, aber ich habe es auch! 

Antwort
von DerDonkey, 216

Das Gefühl wird durch den Orgasmus verstärkt, weil Männer generell müder werden. Frauen werden aktiver :P

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