Frage von murmelemrum, 655

Nach Magersucht 3000 Kalorien?

Hallo. Kurz die Geschichte: Ich war/bin an Magersucht erkrankt. Habe es erkannt und meine Essmenge von unter 600 kcal/Tag schrittweise auf 1900-2000 kcal/Tag gesteigert. Nun, 43 Kilo, 159 m, weiblich, nehme ich davon nicht mehr zu. Erschrocken bin ich, als ich gelesen hatte, dass der Körper, der durch eine Magersucht geschädigt wurde (und meiner wurde es. Ich komme von unterhalb der 40er Grenze, habe momentan Haarausfall, meine Herzklappe ist nicht mitgewachsen, ...) unterhalb von 3000 kcal/Tag nicht anfängt, diese Mängel zu reparieren. Hierzu muss ich sagen, dass ich zu dem Typ Magersüchtigen gehört(e), die hungerte ohne Fressanfällen zu erleiden. Jetzt habe ich also vor einer halben Woche auf ca. 3000 kcal/Tag gesteigert (vor allem mit Hilfe eines festen Essplans, mit vielen Nüssen,...) Jetzt hat mich dem Letzt jemand angeschrieben, dass das eigentlich keine gute Idee war. Deshalb wollte ich euch nun fragen: Kann es gesundheitliche/ körperliche Folgen haben, so viele Kcal zu essen? Werde ich mich wirklich an so viele kalorienreiche Lebensmittel (Nüsse) gewöhnen und dann nicht mehr ohne können? Wird sich mein Stoffwechsel daran gewöhnen und nach einiger Zeit nach oben fahren? Also ist das theoretisch möglich? Und sind 3000 kcal/Tag wirklich nötig, um die Mängel zu beheben (esse schon einige Zeit normal und habe schließlich immer noch Haarausfall)

Ich hoffe, ihr könnt mir meine Fragen beantworten. Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen gemacht. Ich würde mich freuen.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von xLovelyx, 534

Ich denke das ist bei jedem anders. Bei mir hat es lange gedauert bis alle Symptome weg waren, etwa 1/2 bis 3/4 Jahr, und das mit unter 2000 kcal. Nur der Stoffwechsel hat sich nicht erholt. ^^ Also dafür wäre es sicher sinnvoll einige Zeit 2500-3000 zu essen

Kommentar von murmelemrum ,

Ja. Mit 43 Kilo habe ich ja genug "Puffer" zum zunehmen (was ich bei 2500-3000 ja werde), doch so kann ich sicher sein, dass alles wieder gut wird. Und ich fühle mich wohler, wenn ich so "aktiv" zunehme statt schleichend bei 2200. 

Ich habe mich heute morgen übrigens auf die Waage gestellt und habe lediglich 200 Gramm seit letztem Sonntag zugenommen, obwohl ich seit Mittwoch so viel esse. Also braucht mehr Körper diese Mengen scheinbar auch. Ich fühle mich auch fitter und besser. 

Kommentar von xLovelyx ,

Dann war es definitiv die richtige Entscheidung! :) Ich wünsche dir weiterhin alles Gute!

Antwort
von bambilein17, 459

Das sind alles fragen, die du einem Experten stellen musst. Du solltest einen Arzt und einen Therapeuten an deiner Seite haben, die dich auf dem Weg deine Gesundung begleiten und dir Tipps geben und Ängste nehmen, sowie deinen gesundheitlichen Zustand kontrollieren können. Das erreichen eines normalen Essverhalten ist das eine, das andere und oft noch schwierigere ist die Arbeit an der Psyche. Jeder Essstörung liegen psychische Ursachen zugrunde.

Antwort
von Sunny802, 475

Such am besten therapeutische Hilfe oder geh in eine Klinik da kannst fu unter Aufsicht und mit einem extra für dich hergestellten ernährungsplan zunehmen

Antwort
von dieLuka, 416

Lass dich ärztlich untersuchen und einen Ernährungsplan erstellen.

Haarausfall kann auch anderes sein z.B. Schilddrüse.

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