Hallo, also, ich hatte eine Operation an der Hand, vor ca. 3 Jahren, die Haut fühlte sich nach der OP taub an. Mir wurde immer gesagt, das ist normal. Jetzt ist es schon fast 3 Jahre her und das Taubheitsgefühl (was auch richtig weh tut wenn ich mich stoße oder so) ist immer noch nicht weg. Hat jemand das gleiche Problem oder kennt sich evtl. aus? Vielen dank!lg
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Es kann sein, daß bei der OP ein Nerv geschädigt wurde, wenn es dich zu stark beeinträchtigt geh noch mal zu einem Handchirurgen, evtl. ist eine zweite OP notwendig

Was genau wurde operiert?
Flüssigkeit bildete sich zwischen meinem Gelenk (Daumen und Handfläche), eigentlich was ziemlich banales. Aber allein schon die Narbe haben die sehr schlecht gemacht, ich denke ein Metzger hätte es besser gekonnt. :-)
mentecaptum am 1. Juni 2009 23:24 Naja, da kann der Medianusnerv (versorgt Daumen bis Mittelfinger) beschädigt worden sein. Nervenschäden kommen leider vor,bei jeder OP.
Frag mal einen Handchirurgen, ob er dir helfen kann.
Narben können bei entsprechender Veranlagung (Keloidbildung)leider häßlich werden.
Meine Narben Verheilung ist sehr gut, meine Operationsnarben sonst, sind sehr gut verheilt, die Meisten sieht man gar nicht mehr... Keloidbildung kann es also nicht sein. Die Ärzte sind sogar meist erstaunt, das meine Narbenbildung so schön aussieht. :-) Wenigstens da was positives..

Ein Arzt soll deine Hand untersuchen.
War ich ja schon so oft, aber die meinten immer das selbe. Nervt schon sehr. aber danke
Narbengewebe braucht zum Teil sehr lange, bis alle Nerven wieder zusammengewachsen sind und Du wieder etwas fühlst (auch die Haut drumrum ist natürlich betroffen). Wenn es aber großflächiger ist und Deine ganze Hand taub ist, solltest Du dringend nochmal mit Deinem Arzt sprechen
Halbe Hand kann man so sagen. Beeinträchtigt in dem Sinne, das man meine Hand lieber nicht berühren sollte, weil es echt ein ekelhaftes Gefühl ist und wenn ich irgendwo gegen komme, schmerzt es sehr...

Ich wurde vor mehr als 20 Jahren am Knie operiert. Das Taubheitsgefühl habe ich heute noch. Das is durchaus normal, da Nerven in der Hautschicht mit durchtrennt werden und diese nicht mehr zusammenwachsen. Ich kenne sehr viele, denen es genau so geht. Kontaktier noch mal deinen Arzt und laß dich gegebenenfalls zu einem Neurologen überweisen.
Danke werd ich machen.
Vielleicht solltest Du mal bei einem naderen Arzt eine zweite Meinung einholen.
Alles Gute!
Alexa Fleckenstein M.D., Aerztin, Autorin.
Danke! Werde ich dann mal tun...
Zuerst solltest Du die Hand von einem Neurologen oder Handchirurgen untersuchen lassen. Was Du beschreibst, nennt sich "Paraesthesie", also ein verändertes Gefühl. Wenn bei der Operation eine Nervenverletzung stattgefunden hätte, sind die Chancen -- auch nach Jahren -- gut, daß man diese reparieren kann.
Neurologen habe ich, für meine Migräne, kann der denn auch die Hand untersuchen? Der kann glaube ich die Nerven messen oder?
Xiphoid am 2. Juni 2009 18:36 naja ...nach Jahren gute Chancen... wenn es bis ein Jahr danach nicht besser wird stehen die Chancen,dass da was wieder kommt schlecht - vor allem wenns durchtrennt wurde!

Dann hat dein Chirurg wohl einige Hautnerven durchtrennt.
Und der soll ein richtiger sehr guter Chirurg sein, Spezialist für Handchirurgie...
Xiphoid am 3. Juni 2009 20:59 ich habe im Präparierkurs Anatomie selber schon Hände präpariert - und Hautnerven sind verdammt dünn,die sieht man kaum. Das heißt der Chirurg verlässt sich auf sein anatomisches Wissen und nimmt an das da keine Hautnerven langlaugfen, was vielleicht bei 70% so wäre - aber wenn man halt einer von den 30% ist dann is das halt für den Betroffenen sehr be......... - aber ein Chirurg ist halt auch nur ein Mensch
Danke, aber nochmal schnippeln nicht. Am Ende wird es noch schlimmer.
Wenn du einen guten Handchirurgen findest solltest du dir darüber wenig Gedanken machen müssen, aus welcher Ecke kommst du denn?
Richtung Fehmarn