Hallo zusammen,
diese Woche wurden unsere 40 Jahre alten Fenster durch neue PVC-Fenster mit Isolierdoppelverglasung (Schallschutzklasse III) eretzt.
Leider hat sich bezüglich Schallschutz gar nichts getan, jedes Auto, jeder Lacher etc. ist zu hören, selbst normale Gespräche dringen wie ungehindert in unsere Wohnung.
Den Einbau hat eine (vermeintlich) erfahrene Fensterfirma übernommen.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit neuen Fenstern gemacht? Was könnte die Ursache sein?
Danke für eure Hilfe!

Ich habe hier eine interessante Abhandlung gefunden:
http://www.umweltbundesamt.de/laermprobleme/publikationen/fenster.pdf
Darin wird beschrieben, welche Gründe vorliegen können, weshalb trotz Einbau entspr. Fenster der gewünschte Schallschutz nicht erreicht wird sowie einfache Überprüfungsmöglichkeiten.

Ich habe vor einem halben Jahr neue Fenster bekommen. Die sind super. Ich würde mal eine andere Fachfirma um Rat fragen. Da wurde wohl gefuscht. :-(
Weist du zufällig, welche Schallschutzklasse deine neuen Fenster haben? Hört man bei dir gar nichts mehr? Bin momentan total schockiert, hatte bzgl. Schallschutz so große Hoffnung auf Besserung.
zweifingerjoe am 23. Oktober 2009 18:38 Sind Klasse 3, waren vorher ca 30 Jahre drin. Der Unterschied war verblüffend. Es ist sehr leise geworde. (wohne an einer Hauptverkehrsstrasse) Und die Heizkosten scheinen auch zu sinken. Sie springt nicht mehr so oft an.
meine Vorredner haben das Richtige gesagt. Es wurde gepfuscht! Schallschutzdämmschaum richtig und nicht zu sparsam eingebracht wäre OK. Allerdings, besteht die Möglichkeit, dass ein Rolladenkasten mit Rolläden vorhanden ist. Dieser müsste bei Schallschutzklasse 3 natürlich ebenfalls gedämmt werden. Anmerkung: Ein alter Holzrolladen ist als Schallschutz besser als ein neuer Kunststoff-Rolladen. Auch kann sein, dass kein Schallschutzglas, ist an verschiedenen Glasstärken erkennbar, eingebaut wurde (Standart Isoglas 2 x 4 mm Glasstärke = 32 Db)

Hallo,
unserer Erfahrung nach werden beim Einbau von den Firmen die Vorgaben nach DIN oft nicht eingehalten. Deshalb kann es möglich sein, dass die Schalschutzfenster nicht richtig funktionieren. Fehler können sein: Fenster eingeschäumt statt mit Dämmstoff zu geringe Laibung mit Putz
Müsst Ihr mal schauen, oder einen Gutachter im Hilfe bitten.
Mfg Mario
Danke für die Antwort, die Fugen wurden tatsächlich geschäumt, allerdings wurde uns versichert, dass dieser Schaum einen Dämmwert von 56dB hat. Zudem viel mir bereits bei den Arbeiten schon auf, dass sehr dürftig bzw. sparsam geschäumt wurde, beispielsweise quoll dieser nicht heraus, musste auch nicht mehr zugeschnitten werden.
Ich hoffe, die Firma zeigt sich kooperativ und nimmt den Putz wieder ab, um erneut zu dämmen bzw. nachzubessern.
Vielen Dank für eure Hilfe!
Das erstaunliche ist, dass die gleiche Firma in der Wohnung über uns die gleichen Fenster ausgetauscht hat, die Nachbarin im Gegensatz zu uns jedoch vollkommen zufrieden ist und nichts mehr hört! Kein Auto, keine Gespräche etc.
Es wurde zwar mit PU-Schaum mit einem Dämmwert von 56dB eingeschäumt, allerdings meiner Meinung nach lückenhaft und sehr spärlich.
Von daher werde ich wohl verlangen, dass die Fugen wieder aufgebrochen werden und die Arbeiten wiederholt werden. Hoffentlich kooperiert der Betrieb diesbezüglich.
Sollte jemand noch einen weiteren, möglichen Grund für den nicht ausreichenden Schallschutz vermuten, würde ich mich natürlich über weitere Antworten freuen.
rudelmoinmoin am 24. Oktober 2009 12:40 moin-moin,verlange von der Firma doch mal das sie mit dem Messgerät beide Wohnungen Testen(messen) soll,dann hat man den vergleich für Fusch am Bau (lückenhaftes Ausschäumen)die Firmen haben solche Geräte,die Schallschutzklasse III bezieht sich nur auf das Fensten,nicht den Einbau.