nach einer Alkoholfahrt ohne gültige Fahrerlaubnis von vor 13 Jahren und der erstmaligen beantragung zum Führerschein, eine mpu nötig?

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6 Antworten

Du solltest die Entscheidung akzeptieren, ansonsten sagen die du hast immer noch nichts dazu gelernt, leider. Wenn da jemand sine priv. Ansicht äußert hat das nichts zu sagen.


Ich war heute Mittag nochmal dort, wieder war die Dame bei der Ich den Schein beantragt hatte nicht da, so habe Ich mich erneut mit ihrer Kollegin unterhalten.
Ich fragte ob dies eventuell eine Ermessensentscheidung sei... Sie sagte nein. Es gibt natürlich Ordnungen und Vorschriften an die sie sich in solchen Fällen halten müssen. Sie meinte auch, Ich hätte eben einen Eintrag beim Kraftfahrtbundesamt (wird dann wohl das sog. Flensburg sein?) und deshalb käme Ich eben um gewisse Maßnahmen nicht herum. Wobei sie ja letzten Freitag meinte: Ihr persönlich würde in meinem Fall eine Haaranalyse ausreichen.

Ganz ehrlich, Ich bin ein Mensch der zu seinen Fehlern steht und diese auch ausbügelt.
Da Ich von mir selbst weiß, dass, Ich seit den letzten zehn Jahren keinen Alkohol trinke, hatte Ich eigentlich keine Befürchtung um eine mpu nicht zu bestehen... Allerdings habe Ich halt mittlerweile soviele Schreckenszenarien im I-Net über diese mpu gelesen das mir wirklich Angst und Bange wird.

ich habe z.B. auf einer Seite www.bast.de/mpu gestöbert. Einerseits heisst es dort: Sie wären nicht da, um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen.
In einem weiteren Absatz stand widerum: Ein bestehen ohne vorherige "Vorbereitungskurse" sei faktisch ausgeschlossen.
Für mich sind diese beiden Sätze daher, ein wiederspruch in sich selbst. Da man ja scheinbar auch für diese Vorbereitungskurse ordentlich in die Tasche greifen muss.

Wie gesagt, mein Fall liegt nun beinah exakt 13 Jahre zurück und Ich habe überhaupt kein Problem wegen meiner Sünde von damals Leberscreenings durchführen zu lassen oder gar eine Haaranalyse abzugeben.
Weil eben bei mir definitiv nichts nachgewiesen werden kann. Da Ich eben kein Alkoholiker bin und gar unregelmässig grössere Mengen an Alk konsumiere.
Wenn Ich alle halbe Jahre mal ein Colaweizen oder ein Radler trinke, dann ist das schon wirklich viel.

Nun ja, Ich werde nun Morgen Früh nochmal zur meiner Führerscheinstelle gehen und dann werde Ich schon sehen wie genau das alles nun abzulaufen hat.

Führerschein zurück ohne MPU?


Die MPU ist mit hohen Kosten verbunden. Wer diese nicht zahlen kann bzw. ein negatives Gutachten erhält, kann auf die Verjährung nach dem Führerscheinentzug setzen. Laut Gesetz wird die Verjährung mithilfe von Tilgungsfristen erreicht.
Laut Paragraph 29 der StVG besitzt jede Straftat oder
Ordnungswidrigkeit eine Tilgungsfrist. Läuft diese ab, darf die Tat, die
zur Sperre geführt hat, dem Betroffenen nicht mehr vorgeworfen werden.

Bei Straftaten, auf die die (isolierte) Entziehung der Fahrerlaubnis folgt, besitzen eine 10-jährige Tilgungsfrist.
Das bedeutet, dass die Verjährung 10 Jahre nach dem Führerscheinverlust
eintritt. Dabei ist es egal, ob der Fahrausweis wegen eines Alkohol-
und Drogendeliktes oder aufgrund eines anderen Vergehens verloren wurde.

Allerdings hat diese Tilgungsfrist verschiedene Starttermine!

https://www.bussgeldkatalog.org/fuehrerscheinentzug/

Aber so wie das sehe, würde ich persönlich eine Dienstaufsichtsbeschwerde einreichen, hier scheint mir Willkür im Spiel zu sein!


hi,
also nun folgendes. nachdem die wochen ins land strichen....

ich habe jetzt zur meiner, wiederholten, mündlichen beteuerung meiner "abstinenz", und zusätzlich zu meinem blutscreening eine freiwillige haaranalyse angeboten.
gestern kam das ergebnis, natürlich negativ.
hab also gestern diesen toxologischen befund umgehend meiner führerscheinstelle vorgelegt.

mir wurde jetzt ein prüfauftrag zum führerschein genehmigt. von weiteren maßnahmen zwecks mpu etc. wird nun abgesehen und ich kann umgehend mit dem führerschein beginnen!

fazit: die erstentscheidung zur mpu in meinem fall, war also ganz klar willkür! denn plötzlich geht es ja ohne.
ich muss dazu sagen, ich war häufig bei meiner führerscheinstelle (bestimmt 8-10 mal) und habe mit den damen dort ausführlich geredet.

(noch ein/zwei weitere male und wir hätten uns vermutlich das "du" angeboten)

mfg :)

Ab 1,6 Promille ist es unumgänglich. Die FE kann jedoch  in der Regel nicht ohne weiteres wieder erlangt werden.
Meist stellt die zuständige Fahrerlaubnisbehörde Bedingungen. Diese sind
als Voraussetzungen zu verstehen, welche erfüllt sein müssen, damit die
Fahrberechtigung wieder erlangt werden kann. Als Beispiele sind hier
eine MPU, also eine medizinisch-psychologische Untersuchung notwendig.

das problem ist, dass du das zwar ablehnen kannst, aber gegen solche willkür-maßnahmen von behörden musst du eben juristisch vorgehen.

oder du schaltest die örtliche presse oder andere medien ein.

wenn du seit dem vorfall keine anderen verkehrssünden begangen hast, gibt es keinen grund, jetzt eine MPU zu verlangen. aber das liegt teilweise eben im ermessen von führerscheinstellen und gegen unberechtigte maßnahmen muss man sich wehren.

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