Frage von sschwarz, 97

Nach der schule ungemeldet arbeitslos und unversichert.Was nun?

Mein Bruder ist seit 1 1/2 jahren arbeitslos, weil er nichts für sich findet nach dem er das abi knapp nicht geschafft hat. Er hat sich beim Amt auch nicht arbeitslos gemeldet. Jetzt stand der Gerichtvollzieher vor der Tür und wollte Geld nachgezahlt haben für ne private KV. Mein Bruder ist seit dem natürlich nicht mehr Familienversichert.

Kann man da im Nachhinein noch was machen?

Antwort
von landregen, 70

Die private Krankenversicherung kann nur Gelder nachfordern, wenn er dort einen Vertrag geschlossen hat.

Die gesetzliche Krankenkasse kann allerdings Beiträge nachfordern, um den vollen Krankenversicherungsschutz wieder herzustellen.

Kommentar von sschwarz ,

Das heißt wenn er nichts unterschrieben hat können die eigentlich kein Geld fordern?

Kommentar von landregen ,

Wenn das die Versicherung ist, bei der dein Bruder vorher krankenverischert war, dann können sie Geld nachfordern, um den Versicherungsschutz wieder herzustellen. Da sollte er prüfen, ob er mit der AOK evtl. besser versorgt ist.

Kommentar von sschwarz ,

Soweit ich weiß hat er mit keiner Versicherung kontakt aufgenommen.Ich denke es ist ihm einfach zu peinlich einzugestehn das er arbeitslos ist. Deswegen hat er alles einfach laufen lassen. Er war über meinen Vater Familienversichert. Dannach gar nicht mehr.

Antwort
von eulig, 45

geht es tatsächlich um eine private Krankenversicherung oder um eine obligatorische Anschlussversicherung bei einer gesetzlichen Krankenversicherung?

er muss doch im Vorfeld jede Menge Post bekommen haben, denn sonst würde der Gerichtsvollzieher noch nicht kommen. wenn er die ignoriert hat, dann ist das sein eigenes Verschulden.

in Deutschland gilt Versicherungspflicht. d.h. man muss versichert sein, ob man es bezahlen kann oder nicht, ist dabei unerheblich. die Beiträge sind zu zahlen. und auf jeden Fall mal eine Kontaktaufnahme mit der Versicherung.

Antwort
von herakles3000, 42

Da kann nur das Amt was machen den die könne sogar bis zu 6 monate rückwirkend versichern aber das dein Bruder wohl eine eigen Krankenversicherung durch seinen arbeitgeber hatte hätte er sich blos arbeistlos und arbeitssuchend melden müssen heute ist Arbeitslosiegkeit keine schande mehr den die betrierbe machen ja mit entlassungen soagr gewinn,Außerdem gherschet eine Krankenversicherungspflicht hier.Aber normalerweise ist das keine Private krankenverischerung sondern eine gesetzliche in der man ist,mit einer Privaten hätte er schon einen Vertrag haben müssen.

Antwort
von Apolon, 27

Sorry - aber deinen Text kann kein Mensch verstehen.

Informiere dich bitte zuerst einmal wie der zeitliche Ablauf der Schule und Arbeit deines Bruders stattgefunden hat. Und außerdem bei welchem Versicherungsunternehmen bzw. Krankenkasse er zuletzt krankenversichert war.

Kommentar von sschwarz ,

Er hat nie nach der Schule gearbeitet.
Er war-so wie ich auch- über meinen Vater bei der Heimat KK versichert( gesetzlich).Diese hat ihn nach der Schule damit nicht mehr versichert. Er ist jetzt 23. Er hatte mal Post von einer privaten KV bekmmen und dachte es sei Werbung, hat nichts unterschieben und es kamen weitere Briefe,die er ungeöffnet weggeschmissen hat. Jetzt war der Gerichtsvollzieher da.

Kommentar von Apolon ,

Dann war dein Bruder nach der Schule bis zu seinem 23.Lebensjahr weiterhin in der Familienversicherung deines Vaters, denn § 10 des Sozialgesetzbuches V besagt:

(2) Kinder sind versichert

1. bis zur Vollendung des achtzehnten Lebensjahres,
2. bis zur Vollendung des dreiundzwanzigsten Lebensjahres, wenn sie nicht erwerbstätig sind,

 Er hatte mal Post von einer privaten KV bekmmen und dachte es sei Werbung, hat nichts unterschieben und es kamen weitere Briefe,die er ungeöffnet weggeschmissen hat. Jetzt stand der Gerichtvollzieher vor der Tür und wollte Geld nachgezahlt haben für ne private KV.

Hier kann einiges nicht stimmen:

1. kommt eine private Krankenversicherung nur zustande, wenn ein Antrag mit Gesundheitsfragen aufgenommen wird, der von beiden Parteien unterschrieben wird.

Daher empfehle ich den Krankenversicherer anzuschreiben und eine Kopie des unterschriebenen Antrags anzufordern.

Der PKV-Versicherer müsste hier ja einen Beweis in Händen haben.

2. kann sich ein Arbeitsloser nicht privat krankenversichern.

Ab dem 23. Lebensjahr muss sich dein Bruder  wenn er weder in die Schule geht, noch eine Ausbildung macht in der GKV als freiwilliges Mitglied versichern.

Gruß N.U.

Antwort
von kevin1905, 32

Dein Beitrag kann so nicht stimmen.

Familienversicherung ist ein Begriff der gesetzlichen Krankenversicherung, die private kennt dies nicht.

Also, wie war dein Bruder versichert. Wie sind die Eltern versichert, wie alt ist er?

Kommentar von sschwarz ,

Schuldigung habs unkorrekt formuliert.Er war bis zu seinem ABI gesetzlich Familienversichert.Jedoch gilt dies nur sollange wie er zur schule geht oder in ausbildung ist.Er hätte sich eigentlich arbeitslos melden müssen und wäre dann unabhängig von uns gesetzlich versichert worden.
Soweit ich verstanden hab müsste er also bei einer privaten Versicherung etwas unterzeichnet haben, weshalb der Gerichtsvollzieher nun vor der Tür stand.

Kommentar von kevin1905 ,

Jedoch gilt dies nur sollange wie er zur schule geht oder in ausbildung ist.

Nö.

Ohne Einkommen bis 23.

Soweit ich verstanden hab müsste er also bei einer privaten Versicherungetwas unterzeichnet haben, weshalb der Gerichtsvollzieher nun vor der Tür stand.

Das halte ich für recht unwahrscheinlich weil die PKV keine armen Leute versichern würde....

Macht irgendwie immer noch keinen wirklichen Sinn.

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