Frage von Frage76mal8, 295

Nach dem Brexit würde mich interessieren, ob ihr für einen "Ausgang" stimmen würdet?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Yamato1001, 64
ja

Ein eindeutiges "Ja" von meiner Seite. 

Der Grund ist schlicht der, dass ich sehe wie es uns in der Schweiz (Wirtschaftlich) mit den Bilateralen Verträgen im Vergleich zu mehreren EU-Mitgliedern geht. 

Aus dieser Erfahrung schliesse ich, dass ein erfolgreiches Zusammenarbeiten in der Wirtschaft zum Erfolg und Wohlstand aller durch einzelne Verträge besser funktioniert, als durch eine politische Union. 

LG

Kommentar von Krautner ,

Man kann die Schweiz unmöglich mit Deutschland vergleichen, vor allem nicht in der Wirtschaftlichen Sicht her.

Kommentar von Yamato1001 ,

Vielen Dank für den Stern

Antwort
von wfwbinder, 72
nein

Die EU seit ihrer Gründung als EWG (Verträge von Rom) hat uns eindeutig viele Vorteile gebracht.

Nicht zuletzt daran zu ersehen, dass es uns besser geht als praktisch allen Nachbarländern.

Vermutlich sind die meisten um einiges jünger als ich. Aber wer es noch kennt, wie LKW an den Grenzen auf die Abfertigung warteten udn einzeln kontrolliert werden mussten (soweit nciht Transit). Das war schon bei dem damals viel geringeren Warenverkehr viel Arbeit. Aber in der heutigen Zeit mit einem überproportional gestiegenem Verkehr, überhaupt nicht mehr zu bewältigen.

Oder für exportierenden udn auch importierende Unternehmen. Wenn ich ein Produkt entwickele und es einmal für die EU zertifizieren lasse, kann ich es in 28 Ländern verkaufen. Ohne EU müßte ich es in jedem Land abnehmen lassen.

usw. usw.usw.

Kommentar von Frage76mal8 ,

Ich hoffe, dass Sie nichts fürs Alter zurückgelegt haben, denn die Inflation frisst ihnen mehr weg, als Sie, dank der EU, wieder sehen werden.

Kommentar von wfwbinder ,

Also seit Jahren haben wir keine Inflation. Und die Altersversorgung hat mit der EU (zur Zeit) noch nichts zu tun.

Kommentar von Frage76mal8 ,

Die Verzinsung schon.

Und dass Sie nicht merken, dass die niedrige Infaltionsrate, genauso wie jeder andere Wirtschaftsindekator bei uns besser zurechtgerückt werden, als Heidi Klum in der Maske, das hätte ich nicht erwartet.

Kommentar von wfwbinder ,

Ich hatte im Studium genügend Gelegenheit die Entstehung jeder Art von Statistik kennen zu lernen, woher ich auch weis, wie so etwas zu beeinflussen ist.

Daher führe ich meinen ganz privaten "2-Personen-Unternehmer-Haushalt" Preisindex, weil ich ein ziemlich zahlenaffiner Mensch bin.

Natürlich ist der Warenkorb, den ich dabei zugrunde lege ein etwas anderer, als der des "4-Personen-Arbeitnehmerhaushalts" der in den Statistiken, die in der Tagesschau präsentiert werden, zugrunde gelegt werden.

Trotzdem komme ich nicht zu gravierenden Abweichungen, denn das Frischgemüse beim Gemüsehändler um die Ecke unterliegt vergleichbaren Saisonalen Schwankungen, wie das im Supermarkt.

Allerdings ist mein Preisindex in den letzten 12 Monaten höher, als der allgemeine, weil ich mit Elektroauto und öffentlichen Verkehrsmitteln nicht so sehr von den gefallenen Treibstoffpreisen profitiere.

Antwort
von Krautner, 126
nein

Nein, Deutschland ist ein Land in dem viel Exportiert und Importiert wird, deutlich mehr als bei den Briten, wir Profitieren Marktwirtschaftlich stark von der EU, es gibt meines Wissens keinen Grund der dafür sprechen würde, der mehr Relevanz hätte. 

Viele der Briten haben ja auch für den Brexit gestimmt, weil sie dachten das England wieder zu einem bedeutenden Land dadurch wird, oder weil sie Angst vor den Ausländern haben (beides Schmarrn, vor allem wenn man die "Leave" Optionen durch denkt, die England ja eingeführt hat. Die meisten haben halt nicht sonderlich viel Ahnung von Wirtschaft und Politik, weswegen sie dafür gestimmt haben, oder sind eben so alt und wollen, dass es wieder so wird früher, was sie aber wohl eh nicht mehr miterleben müssen, die jungen werden halt darunter leiden. Die Reichen werden nun eben wieder reicher, da der Pfund an Wert verlieren wird und Immobilien in Wert steigen, die Mittelschicht wird nun eben ärmer... nicht so gut.

Antwort
von Bitterkraut, 99

Ausgang?

Also ich hab Ausgänge ganz gern, zum beispiel aus dem Haus, Notausgänge in Kaufhäusern usw.

Kommentar von apophis ,

Dausgang, Deutschlands Ausgang aus der EU.

Ausgang im Sinne von Ausgehen, langform wäre Herausgang, wobei "Dherausgang" nicht so toll klingt und man daraus wohl "Derausgang" machen würde, womit wir wieder bei "Ausgang" wären. :)

Kommentar von Frage76mal8 ,

Danke, der Neologismus scheint den meisten wohl zu viel zu sein..die haben lieber Anglizismen 

Antwort
von PoisonArrow, 83
nein

Eigentlich war das System, was die Briten HATTEN ganz gut:
EU ja, Euro nein.

Entgegen einer breiten Meinung zu diesem Thema, halte ich die EU nicht für "unnützen Ballast", was den EURO angeht: den würde ich gerne wieder einwechseln! ...notfalls auch ohne das begehrte Starter-Paket.. :-)

Hin und wieder liest man in Sachen Euro etwas über die "Zeit danach", und einige Experten behaupten, die Tage seien gezählt - mal schauen.

Grüße, ----->

Antwort
von Panazee, 78
nein

... und ich bezweifle, dass es bei uns dafür in absehbarer Zeit eine Mehrheit geben wird.

Kommentar von Frage76mal8 ,

Ja, bei uns denken halt viele nicht weitsichtig und logisch genug..

Antwort
von apophis, 135
nein

"Dausgang" wirklich? XD
Ich habe schon Gerexit und Deuexit gehört (würde persönlich allerdings "Dexit" sagen) aber Dausgang finde ich auch gut, vorallem weils auf Deutsch auch auf (fast nur) Deutschland bezogen ist und somit auch die Abtrennung von der EU aufzeigt.

Zur Frage, ein eindeutiges Nein. Neben den Wirtschaftlichen Folgen für Deutschland und den berechneten Einbruch der Kompletten EU, sollte Deutschland austreten, hätte ich persönlich auch keine Lust auf die wieder auftauchenden Grenzkontrollen und den Zoll.

Kommentar von Frage76mal8 ,

aber auf Griechenland, Spanien, Portugal, Italien und Island?

Dausgang habe ich mir nicht lange überlegt, aber Deuexit ist ja ein Zungenbrecher, selbst für mich als Chemiker.

Kommentar von apophis ,

Ich verstehe den ersten Satz leider nicht so richtig, worauf ist der bezogen? ^^

Deuexit und Gerexit waren bei einer Diskusiom um das Thema und wie man es bei deutschland nennen würde auch mehr so in den Raum geflogen.

Kommentar von Frage76mal8 ,

"ich persönlich [hätte] auch keine Lust auf die wieder auftauchenden Grenzkontrollen und den Zoll" darauf bezog sich der erste Teil

Kommentar von apophis ,

Ich habe ja nicht gesagt, dass ich vorhandene Kontrollen/Zölle gut finde, die sind genauso nervig. :)

Kommentar von Panazee ,

Ja, in einer Union sollte der Stärkere dem Schwächeren helfen.

Mit deinem Argument (ich nehme an die Aufzählung dieser Länder soll ein Argument sein) könnte auch Bayern sich einen "Baxit" überlegen, mit der Begründung, dass man keine Lust mehr hat für andere Bundesländer zu zahlen. München könnte dann eine Befragung zu einem "Müxit" machen, weil man keine Lust hat die Steuereinnahmen der ansässigen Betriebe mit strukturschwachen Gegenden in Bayern zu teilen. Dann käme noch ein "Grünwaldxit" in Betracht, weil das reiche Stadtviertel keine Lust auf die ärmeren Stadtviertel hat. Als Krönung würde dann die Familie Klatten (BMW) einen "Klattxit" beschließen um ihre Villa und ihre BMW Werke für unabhängig zu erklären und dadurch keine Steuern mehr an den deutschen Staat zahlen zu müssen, wovon ja dann auch Arme unterstützt werden.

Kommentar von Frage76mal8 ,

Warum sollten wir das tun? Vor allem, immer wieder? Damit die noch mehr Hit...bilder raushängen und uns Schmipf und Schande heißen? Für einen Baxit wäre ich auch, diverse Klagen zum Länderfinanzausgleich liegen ja vor. Dass einzelne Städte wie München austreten wollen, halte ich für unwahrscheinlich..

Kommentar von wurzlsepp668 ,

echt?

Bayern hat noch gar nicht geklagt ....

da sich die Ministerpräsidenten einig geworden sind ....

und, bytheway: die Bayerische Regierung unter derm Vorsitz von König Horst ist nicht grundsätzlich gegen den Länderfinanzausgleich ...

Antwort
von grafhh, 138

Etwas von der Frage abweichend aber Dausgang sollte sich, für den Fall, nicht etablieren, eher Daustritt oder Dabschied, wobei Brexit und Grexit einfach immer noch stimmiger klingen, Drexit ginge auch aber ein drittes in der Wortreihe wäre eines zu viel.

Kommentar von Frage76mal8 ,

Ich finde Dausgang nicht schlecht, wäre mal ein deutscher Neologismus

Kommentar von apophis ,

Ich finde Dexit immernoch am passensten. Bei Drexit wäre das R zu viel.

Antwort
von LeCux, 123
nein

Denn ich sehe für uns mehr Vorteile als Nachteile durch die EU.

Kommentar von Frage76mal8 ,

warte mal ein paar Jahre ab. 

Kleiner Denkanstoß, in den USA liefen die Druckereipressen solange rund, bis die Franzosen für ihre Dollar Gold haben wollten. Das gleiche wird mit den Schulden passieren, das wird so lange rund laufen, bis irgendjemand sein Geld wieder sehen möchte und bis dahin hat er seine Gläubiger in der Hand. Schöne Aussichten.

Kommentar von LeCux ,

Du hast nach Meinungen gefragt und ich sehe die EU eher positiv als negativ. Deutsche Staatsschulden haben mit der EU erstmal nichts zu tun, ausser das wir vielleicht mal gerettet werden könnten.

Bitte nicht die Themen vermischen und suggestiv versuchen mich auf deine Anti-EU Meinung umstimmen zu wollen.

Jeder der mit der EU jetzt nicht zufrieden ist kann ja gehen - vielleicht nach England? Russland? Amerika? Es gibt viele Länder ausserhalb der EU.

Kommentar von Frage76mal8 ,

Ja, ich werde mein Land bestimmt verlassen, nur weil man an entscheidender Stelle nicht bis 3 zählen kann, oder will. Die steigenden Schulden und die Umverschuldung von anderen EU-Staaten auf Deutschland hat sehr wohl mit dem Thema zu tun.

Kommentar von LeCux ,

Der Punkt ist, wenn Du mal dein Meinungsbild nimmt, dass hier es aktuell 82,4% pro EU steht.

Ich bin bei weitem nicht mit allem zufrieden und einverstanden - aber das bin ich auch mit der Regierung nicht, aber ich sehe das aktuell die Vorteile deutlich überwiegen für die Allgemeinheit.

Frage: wieviel Euro hast DU eingebüßt für die Schuldenkrise?

Kommentar von Frage76mal8 ,

Nach Schätzung eines Schweizer Bankers waren es 2015 20.000€ genauso wie du und jeder andere hier, allein für Griechenland, das sei noch dazugesagt.

Dein erster Punkt ist eigentlich kein Punkt, sondern nur der aktuelle Stand, der leider zeigt, dass sich viele Menschen leider keine Gedanken um Vorsorge und Zukunft machen.

Kommentar von LeCux ,

Deutschland muss im Bedarfsfall Garantien von bis zu 123 Milliarden übernehmen.

Der ist allerdings noch nicht eingetreten, aber schauen wir mal: 123.000.000.000 / 81.900.000 ~ 1500 Euro.

Tja, da fehlen irgendwie noch 18500?

Insgesammt ausgezahlt wurden an Krediten (nicht Spenden) an Griechenland 240,3 Milliarden Euro, damit sind das wenn Deutschland ALLES alleine stemmen würde und ALLE Kredite komplett ausfallen würden gerade mal rund 3000 pro Einwohner.

Aber: ich wette das bei Dir und auch keinem anderen noch keiner das Geld vom Konto abgebucht hat.

Was man nicht vergessen darf, deutsche Banken verdienen an den Krediten recht königlich.

Quelle:

https://de.wikipedia.org/wiki/Griechische_Staatsschuldenkrise
https://de.wikipedia.org/wiki/Demografie_Deutschlands

Expertenantwort
von ArnoldBentheim, Community-Experte für Politik, 21
nein

Warum sollte man Bewährtes denn aufgeben?

Hier wurde bereits eine Menge Kritik an der EU geäußert, auf die im Detail einzugehen hier nicht der Ort ist. Gewiss, es gibt Probleme und Defizite, denen sich die in der EU Verantwortlichen möglichst rasch widmen sollten. Aber alle Kritiker übersehen, dass es mehr als dumm wäre, statt die Defizite und Probleme anzugehen, lieber das Kind gleich mit dem Bade auszuschütten. 

MfG                

Arnold                          






Antwort
von KaterKarlo2016, 58
ja

KaterKarlo2016

Antwort
von CamelWolf, 86
nein

Niemals ! 

Die EU ist meiner Auffassung nach der Garant für Frieden und Wohlstand. 

Kommentar von Frage76mal8 ,

vor allem für Wohlstand...

Antwort
von GelbeForelle, 135

Wir müssten dann noch mal eine neue währung drucken und sie einführen, viel spaß... Soll mal wer mit nem argument dafür kommen.

Kommentar von Frage76mal8 ,

 1.Wie wäre es mit der D-Mark?

2. Schon mal auf die Zinsen geschaut?

Kommentar von martinzuhause ,

eu und euro sind zwei vollkommen verschiedene sachen

Kommentar von GelbeForelle ,

gut, ich persönlich habe nicht lange mit der dmark gelebt, aber ich fand die gemeinschaftswährung echt praktisch. und wir müssten trotzdem neue scheine drucken. die zinsen werden sich wahrscheinlich für mich relativieren, da ich mir viel aus dem ausland hole... ja... nicht falsch verstehen.

Kommentar von Frage76mal8 ,

die Zinsen sind in der ganzen beschissenen Eurozone zu niedrig...wir haben ja, dem Teufel sei Dank, eine Zentralbank.....in der andere Länder über die wirtschftsstärkste Nation der Zone bestimmen dürfen...

Kommentar von GelbeForelle ,

als ob unser wunderbares volk den euro dann noch haben will

Kommentar von Frage76mal8 ,

Den Euro will ich auch nicht, ich will auch nichts mehr von Griechenland, Spanien, Island... lesen. Eine stabile D-Mark, mit stabilen Zinsen, das wäre was.

Kommentar von CamelWolf ,

"Eine stabile D-Mark, mit stabilen Zinsen, das wäre was."

Und das kommt, wenn wir aus der EU austreten ?

Kommentar von Frage76mal8 ,

auf kurze Sicht nein, aber auf längere Sicht werden wir mit der D-Mark besser dastehen, als mit dem Euro

Kommentar von thetee99 ,

Genau @Frage76mal8: sobald die D-Mark wieder eingeführt wird, die wir Deutschen noch nicht mal selbst eingeführt hatte damals, sondern die uns die Amerikaner gegeben haben, werden die astreinen deutschen Banken... die durch staatliche Subventionierungen gerettet werden musste, dir sofort wieder Zinsen auf dein Guthaben schenken!

Das wird ganz sicher passieren... alles wird gut.... ;)

Kommentar von Frage76mal8 ,

Die deutschen Banken mussten genauso gerettet werden, wie jede andere Bank auch, dank deinen leiben Amis übrigens. Die Zinsen würden wieder steigen glaub mir, keine Bank macht Geschäfte, wenn die Zinsen da bleiben wo sie sind, von was leben denn Banken, im gesunden Normalfall? Vom Geldverleihen..bloß blöd wenn man sich das gratis beschaffen kann, daher kommt dieses risikoreiche und zu immer größeren Verlusten führende Drecksinvestmentbanking, auf das sich Draghi einen von der Palme wedelt, aber das ist glaube ich, gemessen an deinen bisherigen Beiträgen, eine Spur zu hoch für dich.

Kommentar von thetee99 ,

Den Zinseszins als "gesunden Normalfall" zu beschreiben ist ja herrlich! xD Natürlich sollen die Banken ein Anrecht darauf haben, dass ihr Geld immer mehr wird, einfach nur weil es rumliegt. Auf der anderen Seite aber kritisiert du das Investmentbanking? Passt irgendwie nicht zusammen, wenn es doch gut ist das Kapital kapitalisiert wird, oder?

An der Beeinflussung des z. B. Libors waren sowohl US, als auch britische und deutsche Banken involviert.

Überhaupt hat die EZB und dein Freund Draghi ihren sitz in Deutschland.... wenn man den Deutschen doch eh immer vorwirft die EU-Wirtschaft zu bestimmen, kannst du dir wohl auch an deinen kleinen Patschefingern abzählen, wer Interesse am derzeitigen Leitzins hat...

Kommentar von GelbeForelle ,

solange ich bei der bank nichts zahlen muss ist mir das aber egal, das freihandelsabkommen ist mir wichtiger

Kommentar von Frage76mal8 ,

Das ist ja der Witz, zahlen musst du schon, aber als Sparer bekommst du keine Zinsen mehr, das zusammen mit der Inflation ist einfach nur Sch... 

Kommentar von GelbeForelle ,

ich meinte das jetzt auf negativ zinsen bezogen. aber wie willst du genau eine stabile mark erzeugen, mit der wirtschaft? nehmen wir doch mal das klischee autos aus deutschland, was denkst du, was da über die grenze geht?

Kommentar von Frage76mal8 ,

Ich verstehe jetzt deine Argumentation nicht, der Hauptabnehmer für unsere Karren ist doch längst nicht mehr die EU. Die Zölle fallen das so oder so an. Die Zinsen sind momentan auf einem kommunistischen Niveau, das kann auf Dauer nur zur Pleite führen. Schau dir doch die Schuldenberge mal an, keiner wird kleiner nur größer, auch die deutschen Schulden, gelegentlich findet eine Umverteilung zu Lasten eines ökonomisch starken Landes statt und das war. Das ist ein wackelndes Kartenhaus auf einer Waschmaschine bei offenem Fenster.

Kommentar von GelbeForelle ,

wir werden nicht pleite, weil die banken uns weniger geld geben. und ausserdem haben sehr viele länder schulden, nicht nur die eu. es ist eine unsichere zeit, wo jeder angst vor immigranten hat oder vor der is, aber man sollte nicht den schwanz einziehen, sobald man einmal der leidtragende ist. andere länder mussten doch auch deutsche flüchtlinge aufnehmen, als beispiel

Kommentar von Frage76mal8 ,

1. Was haben jetzt Flüchtlinge mit dem Thema zu tun, ob Deutschland in der Eu bleibt, oder nicht?

2. Ach ja, soweit ich weiß, wurden die aus Ostpreußen und Schlesien und Deutschbergen vertrieben. Frag mal die Sudeten.

Die Schulden Deutschlands sind seit Gründung der EU exorbitant gestiegen.

Kommentar von GelbeForelle ,

1. 99% will keine eu mehr wegen flüchtlingen 2. habe ich keine ahnung was 2. heißen soll 3. ist doch dein einziger beweggrund, dass die bank dir nicht genug geld schenken

Antwort
von thetee99, 98
nein

Definitiv Nein!

Wenn man sich mal anguckt, was der Nationalismus in Europa so alles angerichtet hatte (WW1 + WW2), wäre ein Zerfall der EU auf jeden Fall ein massiver Rückschritt in unserer Entwicklung als Menschheit!!

Kommentar von Frage76mal8 ,

was haben jetzt die beiden Weltkriege damit zu tun?

Kommentar von thetee99 ,

@Frag76mal8: ??? steht doch da: Nationalismus hat dazu geführt. Wenn jetzt mehr EU-Nationen dem Brexit Beispiel folgen, würden wir uns wieder dahin zurückentwickeln... und da kommt erwiesener Maßen nichts gutes dabei raus...

Kommentar von Jiggy187 ,

was für ein quatsch...

Die EU hatte u.a. den Zweck, dass „Nationalstaaten“ in Europa untereinander keinen Krieg mehr führen sollen. Seit Ende des WK II hatte kein europäischer Staat jemals ein solches Ansinnen. Allein schon daher ist der Gründungsgedanke der EU obsolet. 28 Staaten – wie zu „Bestzeiten“ plus weiterer „Anwärter“ -allesamt Armenhäuser -können nie das ersehnte wirtschaftliche Ziel erreichen. Am physikalischen Gesetz der „Kommunizierenden Röhren“ kommen auch die EU – Politiker (absolut unfähigen Politiker, siehe z.B. Oettinger u.s.w.), nicht vorbei. Die damalige Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl und ggf. noch EWG hätte vollkommen gereicht. Stört es dich tatsächlich existenziell, bei Aufsuchen benachbarter Länder den Ausweis vorzuzeigen, ggf. den Kofferraumdeckel zu öffnen? Ist es so furchtbar, Geld in andere Währungen umtauschen zu müssen? Damit konnte ich vorher sehr gut leben ! Mag die EU implodieren und das monströse Gebäude des EU – Rates resp. Kommission der Abrissbirne überstellt werden.

Kommentar von thetee99 ,

Wie kann ein vernunftbegabter Mensch den Nationalismus in seiner häßlichsten Form auch noch befürworten? Wo soll das langfristig hinführen? Die Ressourcen und Rohstoffe sind begrenzt. Wenn wir alle für immer wie das Huhn auf dem Ei sitzen bleiben und jede Form von Fortschritt und Entwicklung blockieren... irgendwann sollten alle Menschen an einem gemeinsamen Strang ziehen und einfach untergehen... hört sich vllt. wie melodramatischer Sci-Fi an, aber man muss eben auch an die Zukunft denken.

Wenn wundert es da noch, dass in Britannien die "Alten" mehrheitlich für einen Austritt gestimmt haben und damit eine Zukunft herbeiführen, die sie selber eh nicht mehr erleben werden... Schwachsinn.

Kommentar von Frage76mal8 ,

entschuldige, aber bist du betrunken? Was hat denn der Wunsch nach Selbstständigkeit und einer stabilen Wirtschaftslage mit dem Nationalsozialsimus zu tun? 

Kommentar von thetee99 ,

......?!? Nationalismus!!! Nicht Nationalsozialismus.... :( du machst mich traurig...

Kommentar von Frage76mal8 ,

" Nationalismus hat dazu geführt" also entschuldige, aber ich breche die Diskussion hier ab, du bist offenbar nicht zu logischem und zusammenhängendem Denken fähig. 

Kommentar von thetee99 ,

Und tschüss ;) das war ja einfach...

Kommentar von Frage76mal8 ,

Blödheit und Frechheit sind zu viel.

"Wenn man tot ist, dann ist das für einen selbst nicht schlimm, weil man ja tot ist. Nur für die Menschen um einen herum ist es schlimm. Es verhält sich übrigens auch in gleichen Maßstäben, wenn man doof ist."

Das musste jetzt sein, damit es dir endlich mal einer sagt.

Kommentar von thetee99 ,

Man soll doch nicht mit Steinen werfen, wenn man im Glashaus sitzt...

Du bist ehrlich die erste Person hier auf gutefrage.net, bei dir ich wirklich kein Interesse daran habe, dir irgendwelche Sachverhalte zu erklären... das wäre wirklich Perlen vor die Säue geworfen...

Es sind genau solche Personen wie du, die bei solchen Themen das Maul am weitesten aufreißen um allen zu zeigen, wie leer ihr Kopf.

Kommentar von NMirR ,

tja, AfD Wähler halt

Kommentar von Frage76mal8 ,

Ihr habt ja keine Ahnung..im Grunde ist die AfD nicht recht viel rechter als die CDU, aber ihr glaubt ja der Maulschläue der großen Parteien, die um ein paar Prozentpunkte zittern. Ich wähle die AfD aus besagtem Grund nicht, die ist mir nicht rechts genug.

Antwort
von MickyFinn, 20
ja

Ich will die DM zurück^^ ...

und grenzenlose Grenzen

Antwort
von BlizZard10101, 163
nein

Die EU hat für mich persönlich und beruflich viele Vorteile. Die guten Briten werden es auch noch bereuen, denk ich mal.

Kommentar von martinzuhause ,

auch wenn sie dir vorteile gebracht hat gibt es sicher nicht weniger leute denen sie mehr nachteile gebracht hat

Kommentar von BlizZard10101 ,

Deswegen würde ich auch für Nein voten. Leute, denen es mehr Nachteile gebracht hat, können Ja für den Ausstieg voten. 


Ist ja bekanntlich der Sinn einer demokratischen Wahl.

Kommentar von CamelWolf ,

@ martinzuhause

Bitte nenne mir mal ein Beispiel für Lebenssituationen, die sich für Privatpersonen durch die EU verschlechtert haben. 

Kommentar von Frage76mal8 ,

weniger Zinsen aufs Sparbuch, gestiegene Preise, bei weniger gestiegenen Löhnen

Kommentar von BlizZard10101 ,

Und du denkst, die Preise werden sinken und dein Lohn wird steigen, wenn wir alles an Importware und unsere Partnerländer alles an Exportware verzollen müssen?

Kommentar von Frage76mal8 ,

Export und Import würde sich im Falle Deutschlands, als einen der größten Exporteure der Welt, ausgleichen. Die Zinsen werden wieder steigen. Die Löhne würden gleich bleiben, aber Zinsen reichen mir schon.

Kommentar von BlizZard10101 ,

Das bezweifle ich. Made in Germany hat längst nicht mehr das Standing, wie vor 10 Jahren. Es ist grundsätzlich nur noch eine Preis/Qualität Frage, die sicherlich im Verhältnis hoch ausfällt, allerdings mit Zöllen nicht mehr zu stemmen ist. Wieso genau, werden deiner Meinung nach die Zinsen steigen?

Kommentar von LeCux ,

Da wir mehr exportieren als importieren haben wir als Deutschland im Summe beim Welthandel durch einen Ausstieg aus der EU einen massiven Verlust.

Der bevorstehende Brexit sorgt gerade für einen massiven Wertverlust der Britischen Pfunds, 5% in weniger als 1 Woche.

Kommentar von CamelWolf ,

Wären die Zinsen gestiegen, dann hätte die andere Hälfte der EU-Gegner dies ebenfalls zu einem Argument für ihre Sichtweise gemacht.

Meiner Meinung nach ist die EU kein Wünsch-Dir-Was, wo jeder mitmacht, so lange er für sich was rausholen kann und dem man den Rücken kehrt, wenn's eigenen Einsatz braucht. 

Kommentar von Frage76mal8 ,

Offensichtlich geht das doch. Gb hat es vorgemacht, klar, die nächsten Monate/Jahre werden für die holprig, aber ich bin überzeugt, dass die auf längere Sicht besser dastehen werden.

Kommentar von BlizZard10101 ,

GB ist noch nichteinmal komplett raus, was auch noch dauern wird. Also was genau haben Sie vorgemacht? Was gibt dir die Annahme, dass die Zinsen steigen werden bei einem Austritt?

Kommentar von Frage76mal8 ,

Deutsche Ökonomen fordern schon lange höhere Zinsen. GB wird raus gehen, glaubst du, dass die das Votum zum Spaß gemacht haben? 

Kommentar von BlizZard10101 ,

Und wieso glaubst du nun an höhere Zinsen bei Austritt? Weil deutsche Ökonome das fordern? Weil GB in 7 Jahren raus ist?

Kommentar von Frage76mal8 ,

Wenn Deutschland aus der EU und aus der Eurozone austritt, dann entscheidet Deutschland wieder über sich selbst und kann auch den Zins für Deutschland anpassen. Ist das so schwer zu verstehen?

Kommentar von BlizZard10101 ,

Und du gehst davon aus, dass Deutschland mit Zinsen um sich wirft, wenn wir aus der EU austreten? 

PS: vielleicht hättest du deine Frage anders formulieren sollen. Wie oben geschrieben, bietet die EU mMn mehr Vor- als Nachteile. 

Kommentar von Frage76mal8 ,

Das normale Bankengeschäft läuft eigentlich auf das Verleihen von Kapital hinaus, bloß blöd, wenn man sich das umsonst ausleihen kann. Daher dieses Drecksinvestmentbanking auf das Draghi so scharf ist. Würden wir austreten, könnten wir wieder einen sicheren Kurs wählen.

Kommentar von wurzlsepp668 ,

@frage76mal8:

du akzeptierst keinerlei andere Meinung, oder?

wenn D aus der EU austreten würde, wären wir KOMPLETT Isoliert (geographische Lage ...)

und sagen Dir Arbeitsplätze etwas? die Deutsche Bank hat alleine in London knapp 8.000 Beschäftigte .... Momentan wird ein Konzept erstellt, diese Arbeitsplätze größtenteils bis komplett nach D zu verlegen ....

ich habe am Samstag ein paar Interviews gesehen .... die KOMPLETTE Bankriege war entsetzt .... da sie um ihren Arbeitsplatz fürchten (und JA, es wurden Bürger aus GB befragt ......)

und was glaubst du, weshalb Schottland gerade ein Referendum startet, um sich von GB abgliedern zu dürfen? weil Schottland in der EU bleiben will .....

und, bytheway: es laufen bereits Unterschriftslisten für ein neue Abstimmung ......... da die bisherigen Befürworter des Austritts aus der Politik momentan am zurückrudern sind ....

Kommentar von Frage76mal8 ,

Wer so dumm ist, dass er sich in den USA niederlässt, die jede deutsche Firma auf Milliarden verklagen, ist aus meiner Sicht selber schuld, das ist eben das Risiko wenn man ins Ausland geht, außerdem geht mir ein deutscher Konzern, der nicht von Leuten diregiert wird, welche alle paar Monate den Posten wechseln und meistens nicht mal aus Deutschland kommen am A. vorbei. Ich hab ja gesagt, kurzfristig würde es uns nach dem Austritt schlechter gehen, aber langfristig würden wir ohne die EU besser da stehen, als mit der EU.

Expertenantwort
von atzef, Community-Experte für Politik, 42
nein

Nein.

Kommentar von Frage76mal8 ,

warum nicht? Selbstständigkeit und stabile Wirtschaft klingen doch verlockend, oder?

Kommentar von atzef ,

Massenarbeitslosigkeit unnd Massenverelendung aber nicht. :-)

Und die würde uns unweigerlich ins Haus stehen, wenn man aus dümmlichem Nationalismus heraus die EU verlassen würde, von der wir wie kein Zweiter profitieren.

Kommentar von Frage76mal8 ,

Ja, vor allem die Sparer unter uns....und die Leute die Generation die mal die Staatsschulden abbauen darf... Echt ein dummer Gedanke, ein selbstständiges Land zu fordern.

Kommentar von atzef ,

Ja. Sag ich doch, strunzdumm und typisch für die Dauerversager der deutschen Rechten, die uns schon zweimal in Weltkriege geführt haben. Wer sollte z.B. die Staatsschulden abbauen, wenn man durch einen EU-Austritt im Namen irgendeiner beschränkten "Selbstständigkeit" jeden 2. Arbeitsplatz gefährdet, der direkt am Export hängt?

Kommentar von Frage76mal8 ,

Die Absatzmärkte befinden sich doch längst nicht mehr in der EU sondern außerhalb und da fallen Zölle so oder so an.

Aber lass dir lieber von Brüssel, oder von Draghi diktieren, dass du deine Rente in den Wind schreiben darfst.

Kommentar von atzef ,

Tja, wie kaum anders zu erwarten, bist du hoffnungslos unterinformiert. 58 % unserer Exporte entfallen auf EU-Mitgliedsstaaten.

Das deutsche Rentensystem ist nicht von der EU bedroht, sondern vor allem von der voranschreitenden Überalterung.

Antwort
von tomhgw, 121
nein

Definitiv Nein

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten