Frage von Infinity007, 13

Nach Arbeitsunfall jetzt Probleme bei der Eingliederung, welche Konsequenzen hätte eine Kündigung meiner seits?

Hallo ich bin ein wenig verzweifelt. Ich hatte vor gut einem halben Jahr einen Arbeitsunfall und hab mir die Ferse gebrochen. Das Ganze ist passiert als ich von der Leiter gefallen bin. Zur Zeit mache ich eine Wiedereingliederung. Jetzt bekomme ich Panik und Angstzustände sobald ich die ersten Sprossen betrete. Als Metallbauer im Handwerk bin ich täglich auf Leitern...

Die Frage ist jetzt darf ich als Arbeitnehmer kündigen? Bzw welche Konsequenzen hat das oder anders gefragt welche Hilfreichen Tipps kann man mir in meinem weiteren vorgehen geben damit ich was die Leistungen angeht weiter abgesichert bin.

LG 

PS: Vielen Dank schonmal!

Antwort
von bikerin99, 7

Überlege dir eine Kündigung 2 mal.
Gibt es andere Arbeiten für dich, so dass du nicht mehr auf die Leiter steigen musst?
Eine Psychotherapie könnte bei der Bewältigung deiner Angst, ausgelöst durch den Unfall helfen.
Besteht die Möglichkeit einer Umschulung?
Wo könntest du eine arbeitnehmerfreundliche Information erhalten? Bei der Gewerkschaft oder bei der Vertretung für Arbeitnehmer (in Österreich: Arbeiterkammer).
Wenn das alles nicht hilft, dann warte darauf, dass du gekündigt wirst.
Wünsche dir alles Gute.

Kommentar von Infinity007 ,

Die hälfte hab ich im Kommentar unten beantwortet =) ! Das mit den Informationen ist sone Sache. Deswegen versuch ich es ja grade hier weil ich nicht genau weis wer in der dieser Situation der richtige Ansprechpartner ist. Die Krankenkassen und BG denken selbstverständlich an ihr eigen wohl....

Antwort
von Lokicorax, 7

Hoi.

Ja, natürlich kannst du das selbst entscheiden.

Hast du den schon Mal mit dem Berufshelfer der BG gesprochen? Auch die BG bezahlt Aus-, Fort- und Weiterbildung, wenn die Arbeit nicht wieder aufgenommen werden kann.

Das Jobcenter wird dir bei eigener Kündigung evtl. eine Sperre aufbrummen - aber andererseits hast du eine gute Begründung. Mit deinen Ärzten hast du die Angstproblematik auch schon besprochen und sie ist dokumentiert?

Ciao Loki 

Antwort
von Griesuh, 6

Klar darfst du kündigen unter Einhaltung der Kündigungsfrist. Bedenke aber, findest du keine neue Arbeitsstelle, bekommst du von der Arge eine Sperre.

2 Fragen habe ich dazu:

könnte dir der Arbeitgeber andere Arbeiten zu teilen?

Und was hälst du davon,

wenn du gegen diese Ängste eine Therapie machen würdest.

Das sind doch naheliegende Möglichkeiten für abhilfe bei diesem Problem.

Kommentar von Infinity007 ,

1.) Schwer wir sind ein kleines Team in der Firma mit jeweils 2 Teams die raus fahren. Wir machen Nahezu fast nur Montage draussen.

2.) Möchte ich versuchen hab dies bzgl auch morgen ein Termin

PS: Hinzu kommt das bei weitem noch nicht die volle Arbeitslast erbracht werden kann und schon bei halber Arbeitszeit schmerzen im Fuss sind. Ich fühle mich nach den 3 Wochen des Versuchs der Wiedereinglieder nicht wie vor dem Unfall. Bin total verunsichert und auch das Klima mir gegenüber hat sich spürbar geändert.

Antwort
von fiwaldi, 4

Ich würde das Pferd von hinten aufzäumen:

  1. Zum Jobcenter gehen, das Problem schildern und eine Umschulung anstreben.
  2. Den Arbeitgeber auf die Umstände und Unmöglichkeiten aufmerksam machen und auf "leiterfreie" Arbeiten bestehen, ggf. auch demonstrativ keine Leiter mehr besteigen. Im Hinterkopf habe ich, dass er dich nicht mehr gebrauchen kann und dich daher kündigt

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