Frage von Sternchenkimy, 88

Nach Abitur orientierungslos und deprimiert?

Hallo Leute,
Ich hab dieses Jahr im April mein Abi gemacht und seit 3 Wochen arbeite ich in einem Café,
Ich bin 8 Jahre lang auf die gleiche Schule gegangen und hatte in dem Dorf immer die gleichen Leute um mich. Im Oktober werde ich jetzt anfangen zu studieren.
Am Anfang hielt es sich noch in Grenzen da sich die viele freie Zeit wie Urlaub angefühlt hat nach dem Abitur, aber mittlerweile fängt auch alles bei meinen Freunden auseinander zu brechen, meine Familie ist weg und mein Freund nicht gerade für mich da.
Ich fühle mich so nutzlos, orientierungslos und einsam und heule fast jeden Tag nur noch...
Ich versuche alles um mich abzulenken mit Dingen wofür ich sonst keine Zeit hatte, aber irgendwann kann ich einfach nicht mehr positiv denken...

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Antwort
von AntwortTT, 32

Das geht auch vielen anderen so, die die Schule abgeschlossen haben. Man arbeitet keine Ahnung 12 Jahre auf ein Ziel hin und zack bumm hat man es erreicht! Und was dann? Der eine Lebensabschnitt ist zu Ende, einer neuer beginnt. Alte Freunde gehen, aber es werden auch wieder neue kommen. Ich glaub, du befindest dich da irgendwo zwischen drin. Die alten gehen, die neuen sind aber noch nicht da.
Aber Kopf hoch. Bald geht das Studium los und dann hat man bestimmt viel um die Ohren. Versuch dir dich irgendein neues Ziel bis dahin zu setzen. Keine Ahnung, kann ja auch irgendwas voll absurdes sein. Vielleicht nütz das ja was. Viel Glück.
Ach ja manchmal mach ich mir das auch, aber Tagesweise. Zum Beispiel, 5 Leuten in Kompliment machen, nichts Süßes essen, jemandem eine Freude machen, meiner Schwester ein Buch vorlesen und so weiter...  

Antwort
von Flapsi, 43

Das Ende der Schule ist eben ein Meilenstein im Leben, danach wird vieles anders. Aber es bringt nichts, dies als negativ anzusehen. Durch musst du, ob du willst, oder nicht.

Das Leben ist geprägt von Veränderungen. Sobald dein Studium beginnt, hast du auch wieder ein Ziel vor Augen und ich denke, du gewöhnst dich recht schnell an die neuen Gegebenheiten.

Antwort
von Miezimaus, 22

Wo etwas Bekanntes wegbricht, da fängt etwas Neues an. Versperre dich dem nicht, indem du zu sehr dem Alten nachtrauerst. Natürlich ist es normal, dass  man Bewährtes nicht von heute auf morgen vergisst. Das braucht Zeit. Aber das musss auch mal vorbei sein.Kennst du den Satz: "Wo eine Tür zufällt, da öffnet Gott ein Fenster." Man muss es nur sehen - wollen.

Antwort
von XxXxXxXxXy, 11

Hey :) mir geht es genauso wie dir, ich habe seit Juni Abi und meine "Freunde" haben sich kein einziges mal gemeldet :/

Ich denke, deine Freunde waren keine richtigen Freunde, denn wenn du ihnen wichtig gewesen wärst, würden sie sich um dich bemühen :/

Ablenken ist eine gute Idee, ich zum Beispiel gehe jeden Tag in den Sport weil ich sonst vereinsame :)

Ich hoffe dass du in Studium ein paar nette Leute kennen lernst. :) alles gute

Antwort
von qgsdlcfwkdgsd, 32

Ich verstehe wie du dich fühlst... Das geht vorbei.. Ich fürchte mich auch schon von dem Moment wenn ich die Schule abschliessen werde, weil ich keinen Plan habe xD Ist dann dein Hauptproblem, dass du deine Freunde vermisst?

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