Frage von Hanso112, 29

Nach 8 Stunden noch müde?

Hallo zusammen, leider muss ich unter der Woche immer um 4 Uhr aufstehen und schlafe Daswegen schon um 20-21 Uhr Trotzdem bin ich sehr müde bin immer um etwa 18:30 Zuhause :( Könnt ihr mir Tip oder Tricks geben?

Antwort
von Tanzistleben, 18

Hallo,

wahrscheinlich entsprechen diese Zeiten absolut nicht deinem natürlichen Biorhythmus, weshalb du trotz genügend Schlafes immer müde bist. "Kathyli88" hat absolut Recht, dass das auf Dauer krank macht. Eine Zeitlang kann jeder Mensch gegen seinen natürlichen, angeborenen Rhythmus leben, dauerhaft geht das nicht gut.

Ich weiß nicht, in welcher Branche du arbeitest, aber es ist unbedingt ratsam, dir einen anderen Job zu suchen oder eine Umschulung zu machen. Geld ist nicht alles, besonders dann nicht, wenn mit der Arbeit, die du jetzt hast, so viel an Lebensqualität verloren geht.

Eine "Lerche", also ein geborener Frühaufsteher wird nie ein guter Nachtwächter werden. Die "Eule", also der nachtaktive Mensch, wird als Bäcker nicht glücklich werden, selbst wenn das sein Traumberuf wäre. Früher dachte man, es sei alles nur Gewohnheit und Disziplin. Heute weiß man durch großangelegte Studien, dass der Biorhythmus angeboren und auf Dauer nicht zu beeinflussen ist, ohne gesundheitliche Schäden davonzutragen. Überdenke also deine Lebens- und Arbeitssituation gut und versuche sie so zu ändern, dass du dich damit auch wohlfühlst. 

Alles Gute und liebe Grüße! 

Kommentar von Hanso112 ,

Was ich nicht verstehe es gibt Millionen von Menschen die jeden Morgen aufstehen müssen wie machen die das würde man dadurch Krank werden gäbe es nur kranke Menschen ?

Kommentar von Tanzistleben ,

Es gibt eine Toleranzspanne von plus/minus zwei, drei Stunden. Kommt ganz darauf an, wie extrem die Morgen/Abend Disposition ist. Außerdem arbeiten ja zum Glück viele Menschen zu Zeiten, die für sie gut und akzeptabel sind. Dass aber das Gegenteil Krankheiten fördert - von der Schwächung des Immunsystems bis zum Burnout, ist leider auch unbestritten. 

Mein früherer Lebenspartner war zum Beispiel ein geborener Morgenmensch und daher begeisterter Frühaufsteher. Er war ("war", weil er leider bei einem Unfall ums Leben gekommen ist) Internist und für ihn war es ideal, im Krankenhaus um 7:00 in der Früh Dienstbeginn zu haben. Ich bin das genaue Gegenteil und es hat lange gedauert, bis wir einen vernünftigen Modus des Zusammenlebens gefunden hatten. Aber einfach war das nicht! 

Kommentar von Tanzistleben ,

Es gibt außerdem auch Mischtypen. Zwar nicht sehr viele, aber immerhin. Ihnen macht es nichts aus, gemäßigt früh aufzustehen und sie haben am Abend noch einmal eine Leistungsspitze. Auch nicht zuuuu spät, aber doch sind sie abends länger fit als die reinen "Lerchen". Meine Mutter gehört zu dieser beneidenswerten Spezies.......

Antwort
von Kathyli88, 29

Einen anderen job suchen. Hatte früher auch solche arbeitszeiten von 4:30-19:30 uhr. Da stand ich um 3 uhr auf. Ist auf dauer nicht gut für die gesundheit. Der hohe verdienst bringt auch ohne freizeit nichts

Antwort
von Fireonic, 6

Neben den bereits genannten Antworten, könntest du dir auch mal polyphasisches Schlafen anschauen. Dabei geht es darum den Schlaf in mehrere Teile aufzuspalten, um die Gesamtdauer zu reduzieren, dafür aber die Schlafqualität zu erhöhen.

Ich habe gehört, es habe schon Vielen bei Schlafstörungen oder chronischer Müdigkeit geholfen. Quellen habe ich dazu allerdings gerade keine.

Trotzdem ist es ein interessantes Konzept und auf jeden Fall einen Blick wert. Ich würde dich auf http://polyphasicsociety.com/ oder https://www.reddit.com/r/polyphasic/ weiterleiten, um mehr zu erfahren.

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